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Sonntag, 12 August 2007 |
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Berlin (KNA) Erzieherinnen sollen künftig gezielt Kinder- und Jugendärzte über Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kleinkindern informieren. Das sieht ein am Donnerstag in Berlin vorgelegtes Modellprojekt des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der Betriebskrankenkassen (BKK) vor. Sie wollen mit einem "Kita-Vorsorgebogen" auf die steigende Zahl von Entwicklungsstörungen reagieren. Das Projekt soll mit Beginn des neuen Kindergartenjahres zunächst in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und dem Saarland starten. |
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Sonntag, 12 August 2007 |
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München (KNA) Wenige Tage nach Inkrafttreten des neuen Gewebegesetzes gibt es unter Transplantationsmedizinern Streit über die Zuteilung verwertbarer Körperteile wie Herzklappen oder Augenhornhäute. Der im Münchner Klinikum Großhadern tätige Oberarzt Bruno Meiser sagte dem Magazin "Focus", die neu gegründete "Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH" habe eine Tendenz zur Monopolisierung. Der Leiter des Deutschen Herzzentrums in Berlin, Roland Hetzer, forderte: "Wir wollen in die Verteilung eingebunden werden." Laut Magazin fühlt sich auch das Herz- und Diabeteszentrum im westfälischen Bad Oeynhausen durch die neue Einrichtung übergangen. |
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Freitag, 27 Juli 2007 |
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Bielefeld (KNA) Bestimmte moralische Normen können nach einer Studie der Uni Bielefeld zum Erfolg von Gesellschaften beitragen. Die christliche Nächstenliebe zum Beispiel verschaffe Gruppen im Konkurrenzkampf mit anderen Vorteile, weil sie die Kooperation zwischen ihren Mitgliedern stärke, sagte Nachwuchswissenschaftlerin Maire Aßmann am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bielefeld. Festigend wirke auch, wenn Gesellschaften nach außen freundlich aufträten. |
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Freitag, 27 Juli 2007 |
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Können moralische Normen Gesellschaften erfolgreicher machen als andere? Dieser Frage ist Nachwuchswissenschaftlerin Maire Aßmann von der Universität Bielefeld in einer philosophischen Arbeit nachgegangen. Die Hochschule zeichnete die 26-Jährige dafür mit einem Förderpreis aus. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sprach sie am Mittwoch darüber, welche Normen Vorteile verschaffen können und ob dieser Erfolgsfaktor künftig zum Maßstab gesellschaftlicher Werte erhoben werden sollte. |
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Montag, 16 Juli 2007 |
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Das 2002 vom Bundestag beschlossene Stammzellgesetz regelt in engen Grenzen den Import von im Ausland gewonnenen menschlichen embryonalen Stammzellen. Nach andauernden Forderungen deutscher Forscher diskutiert die Politik seit gut einem Jahr eine auch als Weiterentwicklung bezeichnete Liberalisierung des Gesetzes. An diesem Donnerstag steht dazu im Bundestag eine erste Lesung von vier konkurrierenden Gesetzentwürfen oder Anträgen an. |
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Montag, 16 Juli 2007 |
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Der Nationale Ethikrat hat sich in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme mit Mehrheit für eine deutliche Liberalisierung des deutschen Stammzellgesetzes ausgesprochen. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) dokumentiert in einer Chronologie wichtige Stationen der Debatte über das 2002 verabschiedete Gesetz. |
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Donnerstag, 12 Juli 2007 |
 copyright photocase.com Hannover (KNA) Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich für ein Gesetz über Patientenverfügungen ausgesprochen. Betroffene und Mediziner bräuchten mehr Rechtssicherheit bei Entscheidungen am Lebensende, heißt es in einer am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Empfehlung des EKD-Rats an die Bundestagsabgeordneten. Jedem Menschen solle ein würdiges Sterben gewährt werden. Ethisch unzulässig seien aber die Tötung auf Verlangen sowie die Beihilfe zur Selbsttötung. |
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Dienstag, 10 Juli 2007 |
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Berlin (KNA) Die meisten Mitglieder des parlamentarischen Beirats zum künftigen Deutschen Ethikrat stehen fest. Nach Informationen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) bestimmten Union, SPD, Grüne und Linke ihre insgesamt acht Vertreter. Allein bei der FDP steht die Entscheidung aus, die wohl nach der Sommerpause fallen wird. Dem Gremium, das es beim bisherigen Nationalen Ethikrat nicht gab, gehören neun Abgeordnete an. Je drei kommen aus den Koalitionsfraktionen, je einer aus den Oppositionsfraktionen. |
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Freitag, 06 Juli 2007 |
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Brüssel (KNA) Die Liberalen im Europaparlament haben sich für eine EU-weite Debatte über die Zulässigkeit der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen. Für viele Kranke sei aktive Sterbehilfe die letzte Möglichkeit, aus eigener Entscheidung würdig zu sterben, sagte der Fraktionsvorsitzende Graham Watson am Donnerstag in Brüssel. |
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Freitag, 06 Juli 2007 |
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Berlin (KNA) Politiker und Fachleute haben vor einer Absolutsetzung von Patientenverfügungen gewarnt. Bei einer Podiumsdiskussion in der Katholischen Akademie Berlin am Donnerstagabend warnte die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) vor einer automatischen Gleichsetzung des in der Verfügung geäußerten Willens mit dem aktuellen Wunsch von Patienten. |
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Mittwoch, 04 Juli 2007 |
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Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband sprach sich entschieden gegen eine Lockerung des Stammzellgesetzes aus. |
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