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Dienstag, 20 November 2007 |
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Das jährliche Einsparpotenzial durch elektronische Gesundheitsdienste (E-Health) schätzte die Unternehmensberatung Boston Consulting Group bereits vor einigen Jahren auf etwa sieben Milliarden Euro. Heute bezeichnen laut einer Studie der Fachhochschule Flensburg 85 Prozent der Krankenhausmanager, Ärzte und Kassenvertreter E-Health als Wettbewerbsfaktor im deutschen Gesundheitswesen. Der Autor der Studie, Prof. Dr. Roland Trill, weist darauf hin, dass E-Health mehr sei als die derzeit diskutierte elektronische Gesundheitskarte (eGK): "Ob elektronische Patientenakte, Gesundheitsportale oder Teleradiologie - elektronische Anwendungen werden das gesamte Gesundheitswesen verändern und dazu beitragen, alle Akteure mehr und mehr miteinander zu vernetzen", so Trill gegenüber dem Kongressveranstalter IIR Deutschland. Unter seinem Vorsitz diskutieren auf der IIR-Konferenz "eHealth" (24. und 25. Januar 2008, Köln) Vertreter von Krankenhäusern und Krankenkassen sowie Anbieter von Informationstechnik über die Zukunft von E-Health in Deutschland. |
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Dienstag, 20 November 2007 |
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Bonn (KNA) Politiker von SPD und CDU wollen gegen die Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas und ihren deutschen Ableger Dignitate vorgehen. Katholische und evangelische Bischöfe warnten am Dienstag vor einer Aufweichung des Verbots der aktiven Sterbehilfe. |
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Montag, 19 November 2007 |
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Berlin (KNA) Die Sterbehilfeorganisation Dignitate sorgt weiter für Empörung in Deutschland. Ihr Vorstandsmitglied Uwe-Christian Arnold bestätigte laut "Frankfurter Rundschau" (Montag), dass der deutsche Ableger der Schweizer Organisation Dignitas einen pensionierten Mediziner gefunden habe, der einem Schwerkranken beim Suizid helfen will. Ziel von Dignitate ist es, in Deutschland einen Präzedenzfall zu schaffen, um den ärztlich assistierten Suizid mit Hilfe der Gerichte zu legalisieren. |
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Sonntag, 18 November 2007 |
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Bad Honnef (KNA) Entfernen der Magensonde bei Sterbenskranken? Ästhetische Chirurgie? Vorgeburtliche Diagnostik und Schwangerschaftsabbruch? Der medizinische Fortschritt ermöglicht Eingriffe am Menschen, die in der Gesellschaft höchst umstritten sind. Medizinisch Machbares, finanziell Leistbares und menschlich Vertretbares klaffen angesichts von technischem Fortschritt und wirtschaftlichem Druck im Gesundheitswesen immer weiter auseinander. |
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Sonntag, 18 November 2007 |
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Vatikanstadt (KNA) Papst Benedikt XVI. hat sich entschieden gegen die Ausgrenzung alter und kranker Menschen gewandt und jede Form von Euthanasie verurteilt. Der Trend zur Euthanasie sei "eines der alarmierendsten Symptome der Kultur des Todes, die vor allem in den Wohlstandsgesellschaften um sich greift", sagte er am Samstag im Vatikan. Er äußerte sich vor den Teilnehmern eines Kongresses über Krankenpastoral. |
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Donnerstag, 15 November 2007 |
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Vatikan (KNA) Die Kirche muss sich nach den Worten von Kurienkardinal Javier Lozano Barragan mit Sinn-Angeboten in die Pflege kranker Menschen einbringen. Angesichts von Defiziten in der psychologischen und spirituellen Begleitung von Kranken stehe die Kirche in der Pflicht, ihr Angebot vorzulegen, betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für Krankenpastoral zum Auftakt einer dreitägigen Konferenz über Seelsorge für kranke Menschen im Alter. Dabei gehe es jedoch nur um einen Vorschlag innerhalb der Vielfalt von Glaubensrichtungen und Weltanschauungen, so Lozano am Donnerstag im Vatikan. |
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Mittwoch, 14 November 2007 |
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"Die elektronische Gesundheitskarte hat nichts mit der Gesundheit zu tun - sie ist eine Schnüffelkarte, um intime Patientendaten auf Servern der Krankenkassen zu sammeln", warnt Martin Grauduszus, Präsident der "Freien Ärzteschaft" (FÄ): "Zudem verschleudert sie Milliarden Versichertengelder, die an anderer Stelle händeringend gebraucht würden". Seine Organisation hat deshalb zur diesjährigen MEDICA in Düsseldorf eine Protestaktion gegen die Karte organisiert. |
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Mittwoch, 14 November 2007 |
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Nach dem 1990 vom Bundestag verabschiedeten Embryonenschutzgesetz ist in Deutschland jede Forschung verboten, die menschliche Embryonen zerstört. Damit ist auch die Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen untersagt. Da aber viele Wissenschaftler große Hoffnungen in diese Zellen bei der Heilung schwerer Krankheiten setzen, hat der Bundestag 2002 ein Gesetz verabschiedet, nach dem der Import von im Ausland gewonnenen menschlichen embryonalen Stammzellen unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist. |
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Montag, 12 November 2007 |
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Essen (KNA) Nach den jüngsten Sterbehilfe-Fällen von zwei Deutschen in der Schweiz haben Politiker von CDU und SPD eine bessere Versorgung mit Palliativmedizin gefordert. "Es gibt viel zu viele Menschen in Deutschland, die mit ihren Leiden allein gelassen werden", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). "Wir tun längst nicht alles, was möglich ist." |
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Montag, 12 November 2007 |
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Bonn (KNA) In Deutschland und der Schweiz wächst der Druck auf die Sterbehilfeorganisation Dignitas. Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestags-Unionsfraktion, Wolfgang Bosbach (CDU), sprach sich am Montag für ein Verbot von Sterbehilfeorganisationen aus. Es sei nicht zu dulden, dass mit dem Tod Geschäfte gemacht werden, sagte er der "Berliner Zeitung". |
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Montag, 12 November 2007 |
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Berlin (KNA) Die Deutsche Hospiz Stiftung hat der Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas "undurchschaubares" Geschäftsgebaren vorgeworfen. Seit 2004 habe Dignitas-Gründer Ludwig Minelli keinen Jahresabschluss veröffentlicht, sagte der Vorstand der Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, der "Berliner Zeitung" (Montag). Er kritisierte die Höhe der Gebühr, die Dignitas bei der Hilfe zum Selbstmord erhebt. |
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