Ethik
Teilweise Zulassung von PID führt zu Urteil über lebensunwertes Leben Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 September 2010
Brüssel - "Die Erfahrung im europäischen und außereuropäischen Ausland spricht dagegen, dass man die Präimplantationsdiagnostik begrenzen kann. Der Bundestag muss daher eine Entscheidung für ein klares Verbot treffen." Dies erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP/Chrisdemokraten), Dr. med. Peter Liese (CDU), vor Journalisten in Berlin.
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Massenmorde der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderungen niemals vergessen Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 September 2010
Am 3. September, 14.00 Uhr, findet in der Berliner Philharmonie eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation statt. Hubert Hüppe und die Zeitzeugin Dorothea Buck sprechen zum Thema „Die Geschichte überleben und die Psychiatrie verändern“.
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1,2% weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2010 Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 September 2010
Wiesbaden - Im zweiten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,2% oder gut 300 weniger als im zweiten Quartal 2009. Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 4%. 40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
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Privatspenden besser als Staatshilfen Drucken E-Mail
Freitag, 13 August 2010
Hamburg - Der amerikanische Unternehmer und Philantrop Thomas S. Monaghan, einer der Unterzeichner der von Warren Buffett und Bill Gates gestarteten Großspendenvereinbarung "The Giving Pledge", will sein Geld lieber selber stiften als es dem Staat zu überlassen. "Ich habe mehr als jeder andere darüber nachgedacht, wie dieser Reichtum am besten eingesetzt werden sollte", sagte er in einem Gespräch mit der ZEIT. "Ich habe fast mein ganzes Leben lang gespendet und mir entsprechende Prioritäten und Ziele erarbeitet."
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Nicht Sterbehilfe soll zum Normalfall werden, Drucken E-Mail
Mittwoch, 11 August 2010
sondern der Zugang zu moderner Palliativmedizin. „Wir Ärzte wollen den Kranken zu ihrem Recht verhelfen. Wir wollen nicht, dass Kranke, entgegen ihrem eigentlichen Willen, unter gesellschaftlichen Druck geraten, Sterbehilfe meinen einfordern zu müssen. Wir Ärztinnen und Ärzte wollen nicht, dass Sterbehilfe – auch nicht als Beihilfe zur Selbsttötung – erst zur Norm und dann zur Normalität wird. Nicht Sterbehilfe soll zum Normalfall werden, sondern der Zugang zu einer modernen palliativmedizinischen Behandlung, die todkranken Menschen ein möglichst schmerz- und beschwerdefreies Leben ermöglicht. Ärztliche Aufgabe ist und bleibt es, Sterbenden beizustehen.“ So kommentierte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), eine von der BÄK in Auftrag gegebene Befragung, bei der sich rund 80 Prozent aller Ärztinnen und Ärzte gegen eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen haben.
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Anleitung zum Verfassen einer Patientenverfügung Drucken E-Mail
Mittwoch, 04 August 2010
Düseldorf - Ein schwerer Unfall, Krankheit oder Hinfälligkeit im Alter sind Schicksals­schläge, die Menschen völlig handlungsunfähig machen können. Von einem Tag zum anderen ist es dann nicht mehr möglich, eigene Entscheidungen zu fällen. Damit andere im Sinne eines Kranken oder Sterbenden handeln können, ist es sinnvoll, beizeiten eine Patienten­verfügung aufzusetzen. Wer im Ernstfall lebensverlängernde Maßnah­men wie Beatmung oder künstliche Ernährung ausschließen möchte, sollte dies darin vorsorglich schriftlich dokumentieren.
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Ethikrat nimmt Beratungen zu Fragen der Reproduktionsmedizin auf Drucken E-Mail
Dienstag, 27 Juli 2010
Berlin - Am letzten Donnerstag hat der Deutsche Ethikrat seine Beratungen zu Fragen der Reproduktionsmedizin aufgenommen. Impulsreferate von Jochen Taupitz und Regine Kollek zu rechtlichen und medizinischen Aspekten neuer Entwicklungen im Bereich der Reproduktionsmedizin bildeten den Auftakt der Diskussionen, die in eine Stellungnahme des Rates münden sollen.
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Cosma Shiva Hagen: "Ich bin ein Genussmensch" Drucken E-Mail
Mittwoch, 21 Juli 2010
Hamburg - Schauspielerin Cosma Shiva Hagen steht zu ihrer natürlichen Sinnlichkeit. "Ich bin ein Genussmensch. Und das sieht man mir ja auch an", sagte sie im Interview mit GALA.
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Unabhängigkeit in der Selbsthilfe Drucken E-Mail
Dienstag, 20 Juli 2010
Berlin - Unabhängigkeit und Neutralität sind seit Jahren ein wichtiges Thema bei den Mitgliedsverbänden der BAG SELBSTHILFE und des FORUMs chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit der Pharmaindustrie. Aus diesem Grunde haben die BAG SELBSTHILFE und das FORUM im PARITÄTISCHEN Leitsätze erarbeitet, die die Grenzen des Zulässigen aufzeigen. Die Einhaltung dieser Leitsätze wird durch das sogenannte Monitoring- Verfahren gesichert, in dem mögliche Verstöße überprüft werden. Um zukünftige Verstöße zu vermeiden, beraten die Monitoring-Ausschüsse zudem die Mitgliedsverbände. Die Eigenmittel der chronisch kranken und behinderten Menschen, die die Selbsthilfeorganisationen tragen, reichen oftmals nicht aus, die Vielzahl ihrer Aktivitäten zu finanzieren. Von daher sind die Organisationen häufig auf Spenden und Förderungen angewiesen. Auch Wirtschaftsunternehmen fördern Selbsthilfeprojekte. Die Annahme dieser Fördermittel birgt aber die Gefahr, dass sich die Selbsthilfeverbände bewusst oder unbewusst an den Anliegen der Wirtschaftsunternehmen orientieren, oder dass die Unternehmen gezielt versuchen, auf die Willensbildungsprozesse der Selbsthilfe Einfluss zu nehmen.
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Zivilcourage trotz Angst vor Übergriffen Drucken E-Mail
Freitag, 16 Juli 2010
Baierbrunn - Nach dem brutalen S-Bahnmord von München-Solln vor wenigen Wochen ist in Deutschland eine hitzige Diskussion über Zivilcourage entbrannt. Ein S-Bahn-Fahrgast war Mitte September von jugendlichen Gewalttätern zu Tode geprügelt worden, nur weil er vier Kinder vor deren Angriffen hatte beschützen wollen. Seitdem stellen sich viele die Frage, wie sie wohl in einer solchen Situation reagieren würden. Kann man überhaupt noch helfen, oder begibt man sich dann selbst in Lebensgefahr?
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PID: Gesetzliche Regelung erforderlich Drucken E-Mail
Donnerstag, 15 Juli 2010
Köln - "Es besteht sehr wohl ein gut begründeter Anlass zur gesetzlichen Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Warum die Bundesjustizministerin sich nach der jüngsten Entscheidung des Bundesgerichtshofes zur PID hier nicht in der Pflicht sieht, vermag ich nicht nachzuvollziehen", betont der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland Ottmar Dillenburg.
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