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Mittwoch, 01 Juli 2009 |
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Berlin - Am 1. Juli 2008 ist das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz in Kraft getreten. Die Bilanz nach einem Jahr zeigt: Die Situation für die Betroffenen, die pflegenden Familien-angehörigen sowie für das Pflegepersonal hat sich deutlich verbessert. |
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Freitag, 26 Juni 2009 |
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Marburg - Die Spezialbibliothek der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gilt als bundesweit einmalig. Die rund 13.000 Fachbände umfassende Sammlung hat die Lebenshilfe jetzt der Universität Marburg übergeben. „Dass wir mit dieser einmaligen Bibliothek unseren Buchbestand in diesem Bereich ausbauen können, ist ein Glücksfall“, so der Dekan des Fachbereiches Erziehungswissenschaften, Prof. Dr. Wolfgang Seitter. |
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Donnerstag, 25 Juni 2009 |
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Paderborn (KNA) Krankenhäuser in Deutschland sind nach Ansicht des Bielefelder Pflegewissenschaftlers Klaus Wingenfeld nur unzureichend auf Patienten mit der «Nebendiagnose» Demenz eingerichtet. Laut Umfragen sei der Umgang des Personals mit ihnen von Unsicherheit und zufälligen Handlungsmustern geprägt, sagte er nach Angaben des Paderborner Diözesancaritasverbandes vom Mittwoch auf einer Tagung in Dortmund. Oft würden Mitarbeiter erst durch Mitpatienten auf altersverwirrte Menschen aufmerksam gemacht, die wegen einer anderen Erkrankung in der Klinik lägen. |
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Donnerstag, 25 Juni 2009 |
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Berlin - Groß ist die Enttäuschung bei der Lebenshilfe darüber, Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung weiter finanziell stark belasten zu wollen, obwohl sie in der Regel nur über wenig Geld verfügen. Seit Einführung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) und den Änderungen des Sozialgesetzbuches XII macht die Lebenshilfe auf diesen Missstand aufmerksam. |
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Dienstag, 23 Juni 2009 |
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Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: „Mit großer Freude führe ich in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das Lourdes-Projekt des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs aus Coesfeld fort. 15 Schülerinnen und Schüler haben wieder eine Woche lang kranke und behinderte Menschen des Bistums Münster auf ihrer Pilgerreise nach Lourdes begleitet. Sie waren Begleiter und Ansprechpartner für Menschen, unterstützten die Pflegedienste, schoben Rollstühle halfen bei den Mahlzeiten, übernahmen Verantwortung. Das Gespräch mit den jungen Menschen hat mich tief beeindruckt. Sie reden offen über ihre Empfindungen, über menschliche Begegnungen und über die eigene persönliche Weiterentwicklung durch das ganz nahe tägliche Zusammensein mit den ihnen anvertrauten Menschen während der Pilgerreise. Die Bereitschaft, sich für andere Menschen zu engagieren und soziale Verantwortung zu übernehmen, wird sie auf Ihrem weiteren Lebensweg positiv begleiten und die persönliche soziale Kompetenz stärken. Ich wünsche mir, dass diese „Lebenserfahrung und Wertevermittlung auf dem Stundenplan“ in ganz Nordrhein-Westfalen Nachahmer findet.“ Dies erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (8. Juni 2009) anlässlich der Auszeichnung der beteiligten Schülerinnen und Schüler für ihr ehrenamtliches Engagement in der Düsseldorfer Staatskanzlei. |
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Montag, 22 Juni 2009 |
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Stuttgart (KNA) Der Bundestagsabgeordnete Gerald Weiß (CDU) hat davon abgeraten, eine Patientenverfügung zu verfassen. In einem am Montag veröffentlichten Interview der «Stuttgarter Nachrichten» riet er stattdessen zu einer Vorsorgevollmacht. Wahrscheinlich habe jeder einen Nächsten, dem er die Verantwortung übergeben könne, in seinem Sinne zu entscheiden, wenn er dies selbst nicht mehr könne. Der Beauftragte könne den «aktuellen Willen» wohl besser formulieren als eine Patientenverfügung, in der ein Fall behandelt werde, der vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte später eintrete. |
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Sonntag, 21 Juni 2009 |
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Mainz - "Der Behindertensport wird in Rheinland-Pfalz groß geschrieben und genießt vielfältige Unterstützung". Das unterstrich heute in Mainz der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ottmar Miles-Paul, angesichts einer Reihe von sportlichen Höhepunkten, die in letzter Zeit im Bereich des Sports von behinderten Menschen in Rheinland-Pfalz stattgefunden haben. |
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Sonntag, 21 Juni 2009 |
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Berlin - Der Deutsche Bundestag hat am Freitag das Gesetz zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus beschlossen. Es sieht wichtige Verbesserungen für bestimmte pflegebedürftige Menschen mit Behinderungen vor. Mit dem Gesetz werden Erleichterungen für diejenigen festgelegt, die ihre Pflege nach den Vorschriften des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) durch besondere Pflegekräfte sicherstellen. Bisher konnten Menschen mit Behinderungen, die auf eine Assistenzpflege angewiesen waren, die gewohnten Pflegekräfte bei einem Krankenhausaufenthalt nicht mitnehmen. Das ist künftig möglich: Menschen mit Behinderung stehen auch im Krankenhaus die gewohnten Pflegekräfte zur Verfügung. |
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Sonntag, 21 Juni 2009 |
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Berlin (KNA) So viel Lob über politische Entscheidungen ist selten: Doch nachdem der Bundestag am Donnerstagabend ein Gesetzespaket zur Novellierung gesundheitsrechtlicher Vorschriften verabschiedet hat, sprechen der Deutsche Hospiz- und Palliativverband und der Deutsche Kinderhospizverein von einem «Durchbruch». |
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Sonntag, 21 Juni 2009 |
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Die Bundesregierung, vertreten durch den Chef des Bundeskanzleramts, BM Dr. Thomas de Maizière, und die Generalsekretäre und Hauptgeschäftsführer der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege haben am 20. Juni 2006 den in der letzten Legislaturperiode begonnenen Monitoring-Prozess wieder aufgenommen. Grundlage des Auftaktgesprächs war eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD, das Gemeinsame Monitoring fortzuführen. Mit der Koordinierung dieses Prozesses wurde das BMAS in der Person von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Franz Thönnes beauftragt. Seitdem ist es unter Beteiligung von Staatssekretären des BMAS, des BMG, des BMF, des BMFSFJ und des BMVBS zu weiteren vier Treffen mit den Spitzen der Wohlfahrtsverbände gekommen. Diese Gesprächsrunden waren jeweils von einem ernsthaften fachlichen und konstruktiven Dialog geprägt und haben bei einer Reihe von Problemlagen zu Erfolgen geführt. |
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Sonntag, 21 Juni 2009 |
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Gegen die Bedenken der Pflegeberufsverbände und der großen Mehrzahl der Pflegenden und gegen die Stimmen der Oppositionsparteien hat die Regierung eine Gesetzesänderung durchgesetzt, die zukünftig den Zugang zur Ausbildung in den Pflegeberufen nach 10 Jahren allgemeinbildender Schule ermöglicht. ‚Hier wird eine kurzsichtige und in der Konsequenz wirkungslos bleibende Veränderung in einem Detail der Ausbildungsgesetze vorgenommen, nachdem die Politik jahrelang tatenlos zugesehen hat, wie Ausbildungskapazitäten und –qualität verloren gehen’, sagt Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK). Die Probleme der Ausbildung hätten in erster Linie mit Strukturdefiziten und der fehlenden Attraktivität wegen schlechter Arbeitsbedingungen zu tun, so Wagner weiter. |
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