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Politik
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Rösler auf Kuschelkurs mit Pharmaindustrie |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Berlin - Als „kaum verbrämte Klientelpolitik und nicht mehr als heiße Luft“ bezeichnet Kathrin Vogler (DIE LINKE) die Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler zur Begrenzung der Medikamentenpreise. |
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Öffnung der Krippen für alle Kinder |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Hannover - Bei der letzten Sitzung des Landesrates für Menschen mit Behinderungen, wie der Landesbehindertenrat in Anpassung der behindertenpolitischen Entwicklung ab heute heißt, hat sich dieser auch mit dem von der Niedersächsischen Landesregierung beschlossenen Modellversuch zu inklusiven Krippen auseinandergesetzt. Der Landesrat war der Ansicht, dass ein Modellversuch zwar hilfreich sein kann um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, andererseits aber nicht dazu führen darf, dass behinderte Kinder, die nicht in den Modellversuch kommen, nicht in die Krippen aufgenommen werden dürfen. Karl Finke erläuterte: „Ich bin der Ansicht, dass jedes behinderte Kind in eine Krippe aufgenommen werden kann und soll. Die jeweilige Behinderung und deren Auswirkung spielt in diesem Alter noch keine so entscheidende Rolle. Die wenigen fachlichen Fragen, die vielleicht noch bestehen, können dann in dem Modellversuch noch vertiefend geklärt werden“. |
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Freiwilliger Einsatz von "Hartz-IV"-Empfängern in Heimen |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Nach vorliegenden Medienberichten wurde von der SPD-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, Frau Kraft, der freiwillige Einsatz von "Hartz-IV"-Empfängern (u.a.) in Heimen vorgeschlagen. Da sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk als Lobby für pflegebedürftige Menschen, auch in Heimen, versteht, möchten wir den gemachten Vorschlag näher kennen lernen, um dann eine Bewertung vornehmen zu können. Ohne Einzelheiten zu kennen, halten wir den Vorschlag für eher problematisch und neigen zu einer Ablehnung. |
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Armut alleinerziehender Frauen entschieden bekämpfen |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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In Deutschland tragen insbesondere alleinerziehende Frauen ein hohes Armutsrisiko. Aktuelle Zahlen zeigen deutlich, dass derzeit 40 Prozent aller Alleinerziehenden Hartz IV-Leistungen beziehen - davon sind 90 Prozent Frauen. Die Gründe für dieses Ungleichgewicht sind vielfältig. Vor allem die mangelnden und nur wenig flexiblen Möglichkeiten der Kinderbetreuung verschärfen die Armut der betroffenen Frauen. Zudem führt die Tatsache, dass viele Frauen mit hohen Qualifikationen unterbezahlt und oftmals nur in befristeten Arbeitsverhältnissen oder im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, zu starker sozialer Benachteiligung. |
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Behindertenorganisationen mit gemeinsamer Aktion am 5. Mai in Berlin |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Die Vorsitzende des Fördervereins der Bundesinitiative „Daheim statt Heim“, Silvia Schmidt und der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes „Für Selbstbestimmung und Würde“, Dr. Ilja Seifert rufen gemeinsam mit dem SoVD sowie weiteren Behindertenvereinen und –initiativen zu einer großen Menschenkette am 5. Mai 2010 in Berlin auf. |
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Armutszeugnis zum Internationalen Frauentag |
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Montag, 08 März 2010 |
Tübingen - Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März im Jahr der Armut und Ausgrenzung 2010 fordert das baden-württembergische Frauennetzwerk LIANE mehr Verantwortung in der Landes- und Bundespolitik für die Gleichstellung, Antidiskriminierung und Armutsbekämpfung für Frauen mit Behinderung. |
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Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen |
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Montag, 08 März 2010 |
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Der Sprecherrat des Deutschen Behindertenrats (DBR) führte am 4. März 2010 ein erstes Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Hubert Hüppe. Die Mitglieder des Sprecherrats Adolf Bauer, Dr. Sigrid Arnade und Hannelore Loskill sowie der Koordinator des Arbeitsausschusses Hans-Jürgen Leutloff verdeutlichten dem Beauftragten die Forderungen des DBR zur Fortentwicklung der Behinderten- und Teilhabepolitik. |
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Wenn pflegende Frauen krank werden |
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Montag, 08 März 2010 |
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Etwa 70 Prozent der mehr als zwei Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Oftmals sind es die Frauen, die diese Aufgabe übernehmen. Doch nur die wenigsten haben eine pflegerische Ausbildung für diese Hilfe rund um die Uhr. Die Folge sind körperliche und seelische Überlastungen, weil die eigene Gesundheit in den Hintergrund rückt. „Rückenschmerzen, chronische Erschöpfung und Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen von pflegenden Frauen“, weiß Margot Jäger, Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung. Gerade Frauen, die neben der Pflege noch in der aktiven Erziehungs- und Familienverantwortung stehen, leiden in besonderer Weise unter der Mehrfachbelastung und der fehlenden Zeit für die eigene Gesundheit. Darum bietet die KAG Müttergenesung in ihren Kliniken spezielle Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für pflegende Frauen an. |
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Signal für einen zukunftsfähigen Sozialstaat |
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Montag, 08 März 2010 |
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Köln/Berlin - Das Kolpingwerk Deutschland würdigt den Vorstoß von Familienministerin Schröder zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf als wertvollen gesellschaftspolitischen Impuls. "Mehr familienfreundliche Flexibilität ist nicht nur für berufstätige Eltern nötig, sondern auch für pflegende Angehörige", betont der Bundesvorsitzende des katholischen Sozialverbandes, Thomas Dörflinger MdB. Mit dem Elterngeld und dem Ausbau der Kindertagesbetreuung sei in den vergangenen Jahren einiges zu Gunsten der Eltern von Kleinkindern in Bewegung gekommen. "Darüber darf nicht verdrängt werden, dass die nächste demografische Herausforderung mit dem zunehmenden Pflegebedarf der älteren Generation schon präsent ist", ergänzt der Bundestagsabgeordnete. Der Vorschlag von Ministerin Schröder, eine zweijährige Familien-Pflegezeit mit dem Anspruch auf eine Arbeitszeitreduzierung auf 50% bei 75% des Vollzeitlohns gesetzlich abzusichern, eröffne Vorteile für die berufstätigen Pflegepersonen wie für die Unternehmen. "Ihr betriebliches Wissen geht dem Arbeitgeber nicht verloren, und die wichtige Zeit mit den und für die pflegebedürftigen Angehörigen wird ausgeweitet. Die Arbeitswelt könnte so familiengerechter werden." |
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Mein Recht als Patient auf Einsicht in die Patientenunterlagen |
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Montag, 08 März 2010 |
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Frau B. leidet unter Rheuma, das schon lange Jahre durch ihren Hausarzt in Hamburg behandelt wird. Nun will sie nach Berlin umziehen und sich dort einen neuen Hausarzt suchen. Sie fragt sich, ob sie sämtliche Untersuchungen einschließlich Röntgenaufnahmen erneut durchführen lassen muss oder ob es andere Möglichkeiten gibt. Aus den Medien hat Frau B. von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland und ihren 22 Beratungsstellen erfahren. In Berlin sucht sie die Beratungsstelle auf und wird von der 38-jährigen Juristin Frau Schwabe beraten. |
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Ministerium schafft Grundlagen zur Gesundheit von Frauen |
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Montag, 08 März 2010 |
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Berlin - Geschlechter sind verschieden - auch wenn es um Gesundheit und Krankheit geht. So gibt es nicht nur bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel beim Herzinfarkt, sondern auch bei rheumatischen Erkrankungen oder Diabetes deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Solche Unterschiede müssen in der Gesundheitsforschung systematisch untersucht und in der Praxis der Medizin berücksichtigt werden. Sie werden bisher im klinischen Alltag oft nicht wahrgenommen, weil die fachwissenschaftlichen Darstellungen zu vereinzelt sind. |
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