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Ausland
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Donnerstag, 26 Januar 2012 |
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In dem Dokumentarfilm "Anders und Harri", von Johan Palmgren und Åsa Blanck, geht es um Angst und Freundschaft. Beste Freunde. Das sind Anders und Harri. Sie gehen gemeinsam durch dick und dünn. Anders hat eine große Vorliebe für Züge und Busse. Darum reisen die beiden Musikliebhaber mit dem Zug nach Getå. Getå, dort ereignete sich am 1. Oktober 1918 das größte Unglück der schwedischen Eisenbahngeschichte. |
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Dienstag, 10 Januar 2012 |
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Bonn - Zwei Jahre nach dem schweren Erdbeben in Haiti vom 12. Januar 2010 setzt die humanitäre Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe im Karibikstaat verstärkt auf Hilfsprojekte mit erneuerbaren Energien. Im Wiederaufbau von Haiti hat Help bereits mehr als 700 Häuser gebaut. Davon sind 120 Häuser barrierefrei. Hierbei arbeitete Help eng mit Experten der Christoffel Blindenmission zusammen, die auf die Unterstützung von Behinderten in der ganzen Welt spezialisiert ist. |
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Mittwoch, 23 November 2011 |
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Berlin - Zur gestern vom Bundesfamilienministerium veröffentlichten Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland" erklärt Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte: "Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die aktuelle Studie des Bundesfamilienministeriums. Sie rückt endlich die besonders verletzliche Lage von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in den Mittelpunkt und zeigt, in welchem erschreckend hohen Ausmaß sie körperliche und sexuelle Gewalt erfahren und Opfer von Diskriminierungen werden. Die Studie belegt deutlich, dass die Gefährdung in Einrichtungen besonders hoch ist, da die bestehenden Strukturen Abhängigkeiten fördern und nicht an Selbstbestimmung und Artikulation der Betroffenen ausgerichtet sind. Dies wiederum schwächt die Beschwerdemacht der Betroffenen. |
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Donnerstag, 17 November 2011 |
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München - Der "Cluster Munition Monitor 2011" wurde heute in Genf präsentiert. Er bietet jährlich einen Überblick über die Umsetzung des Oslo-Vertrags über ein Verbot von Streubomben - also über die weltweite Verwendung, Lagerung, Produktion und den Handel mit diesen besonders grausamen Waffen. Der Bericht zeigt erste sehr positive humanitäre Auswirkungen des Vertrags, besonders im Blick auf die Räumung von Blindgängern und die Vernichtung von Beständen. Die Erfolge machen deutlich, dass die derzeit in Genf zu den UN-Waffenkontrollverhandlungen CCW tagenden Staaten das dort vorliegende viel schwächere Protokoll zu Streubomben nicht verabschieden sollten. |
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Dienstag, 25 Oktober 2011 |
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München - Sechs Monate nach dem Beginn von Aufklärungsaktivitäten zur Vermeidung von Unfällen mit explosiven Kriegsresten wird Handicap International nun seine Aufgaben in Libyen erweitern: In den kommenden Wochen wird die Hilfsorganisation mit der Räumung von Kampfmitteln (Granathülsen, Munition, Raketen etc.) in verseuchten Landstrichen beginnen. In zwei Teams wird jeweils ein ausländischer Experte für die Schulung und Leitung von sechs libyschen Kampfmittelräumern und einem medizinischen Mitarbeiter zuständig sein. Ihr mindestens sechsmonatiger Einsatz wird vorrangig in Bezirken rund um Tripolis stattfinden, um die am stärksten betroffenen Gebiete zu identifizieren und von explosiven Kriegsresten und Minen zu räumen. |
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Dienstag, 18 Oktober 2011 |
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Berlin - In einem Brief an Bundesaußenminister Westerwelle und nachrichtlich an das Bundesgesundheitsministerium hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) am 4. Oktober zur Intervention aufgefordert. „Im Königreich Bahrain wurden kürzlich durch ein Militärgericht 20 Angehörige der Gesundheitsberufe, darunter eine Reihe von Krankenschwestern, nach siebenminütiger Anhörung zu Haftstrafen zwischen 5 und 15 Jahren verurteilt. Ihr einziges Vergehen: Sie hatten sich während sozialer Unruhen im Frühjahr um die Versorgung der Verletzten gekümmert. |
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Mittwoch, 24 August 2011 |
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München - Die israelische Armee hat in den letzten Tagen bekannt gegeben, dass sie Anti-Personen-Minen auf den Golanhöhen an der Grenze zu Syrien verlegt habe, um sich vor Grenzüberschreitungen durch Zivilisten zu schützen. Handicap International, Gründungsmitglied der Kampagne für ein Verbot von Landminen (ICBL), fordert Israel zu einem Verzicht auf diese Waffen auf, die von der großen Mehrheit aller Staaten als illegal eingestuft werden. |
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Montag, 01 August 2011 |
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München - Vor einem Jahr, am 1. August 2010, trat der Oslo-Vertrag in Kraft, mit dem Streubomben verboten wurden - diese Waffen, die ähnlich wie Landminen oft noch Jahrzehnte nach einem Krieg unschuldige Menschen töten und grausam verletzen. Die weltweite Bürgerinitiative "Cluster Munition Coalition", unterstützt von Streubombenopfern aus verschiedenen Ländern, hatte sich seit 2003 für ein Verbot von Streubomben eingesetzt und feiert am 1.8.2011 mit weltweiten Aktionen den ersten Jahrestag. Handicap International war seit Kampagnengründung als eine der aktivsten Organisationen dabei und engagiert sich mit Projekten u.a. in Afghanistan oder Laos für die Opfer von Streubomben und die Räumung der gefährlichen Blindgänger. |
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Dienstag, 26 Juli 2011 |
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München - Da bei den Kämpfen in Libyen mehrfach Landminen und Streumunition eingesetzt wurden, ist die Bevölkerung vor Ort immer stärker durch diese Waffen und zahlreiche Blindgänger bedroht. Handicap International klärt deshalb mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts die betroffene Bevölkerung, vor allem die Kinder, über die Gefahren durch Minen und Blindgänger jeder Art auf. |
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Mittwoch, 15 Juni 2011 |
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Berlin - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist auf ein förderungswürdiges Entwicklungshilfeprojekt mit Langzeitwirkung hin und bittet um Unterstützung. Die Florence Nightingale Stiftung (FNIF) – eine Einrichtung des International Council of Nurses ICN – unterstützt in einem ihrer Projekte die Schulbildung von Waisenmädchen in Afrika (Girl Child Education Fund, GCEF). Es handelt sich um Mädchen, bei denen ein Elternteil an einer durch die Berufstätigkeit in der Pflege erworbenen AIDS-Erkrankung verstorben ist. Mit dem Projekt werden mittlerweile über 200 Mädchen in Kenia, Swasiland, Gambia und Uganda unterstützt. Für sie werden die Kosten für Schulgebühren, Schulkleidung, Bücher und Schuhe übernommen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt eine Schule besuchen dürfen. Die Unterstützung sichert eine allgemeine Schulbildung in der Grund- und Sekundarschule. Die Mädchen haben zusätzlich eine Nurse als ehrenamtliche Mentorin. Der Erfolg dieses Projektes basiert auf der Erfahrung, dass Mädchen mit besserer Schulbildung später heiraten als andere, weniger Kinder haben, eine geringere Müttersterblichkeit, niedrigere Kin-dersterblichkeit und niedrigere HIV-Infektionsraten aufweisen. Sie werden ihre Kinder in die Schule schicken und damit die Grundlage für eine gesunde und besser ausgebildete nächste Generation legen. |
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Dienstag, 14 Juni 2011 |
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München - Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank vorgestellte Bericht, der die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung ergänzt, ist Anlass für Handicap International, auf die besondere Schutzbedürftigkeit dieser Menschen in Entwicklungsländern hinzuweisen. |
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