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Dienstag, 22 April 2008 |
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Wien - Ritter Roland Erich Komuczky vom St. Georg Ritterorden Österreich-Ungarn und vollblinder Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereines Engel auf Pfoten, war am 19. April 2008 anlässlich eines Konvents des sozial engagierten deutschen St. Georg Ritterordens zu Gast im Schwarzwald. Verschiedene Ritterorden aus ganz Europa waren zur Zusammenarbeit eingeladen. Beim abendlichen Gala-Dinner im Vier-Sterne-Hotel "Tanneck" im deutschen Bad Wörishofen (Plz. 86825) war es kein Problem, dass Komuczky, von seinem Blindenführhund Boris in den Speisesaal begleitet wurde. Jedoch am nächsten Morgen kam es zu einem sehr ungerechten Vorfall. Komuczky wurde mit seinem Hund vom Hotelpersonal mit dem Hinweis "Hunde sind im Speisesaal verboten" der Zutritt verweigert. Er sollte sein Frühstück mit seinem Führhund Boris getrennt von den anderen Gästen in einem Nebenraum mit ungedeckten Tischen einnehmen. Auch die Aufklärung seitens Komuczky, dass Blindenführhunde vom Gesetz her überall Zutritt haben, konnte den Geschäftsführer des Hotels nicht überzeugen. |
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Montag, 21 April 2008 |
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Wieder einmal steht das Recht auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft eines Menschen aufgrund bürokratischen Starrsinns auf dem Spiel. Herr Christian Huge aus Berlin fährt seit 1990 einen Rollstuhl der 10 km/h – Version. Diesen braucht er für eine selbstständige Lebensführung wie z.B. zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit. Bisher war die Kostenerstattung durch die Krankenkasse DAK kein Problem – erst nachdem mehrere Reparaturen durchgeführt und das Hilfsmittel 2007 wegen gravierender Mängel stillgelegt werden sollte, weigert sich die DAK, ein Ersatzgerät zu übernehmen. Sie ist der Auffassung und dies teilt sie in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordnete und Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Silvia Schmidt schriftlich mit, dass dem Sachleistungsanspruch „mit der Zurverfügungstellung eines Elektrorollstuhls in der 6 km/h Version hinreichend nachgekommen“ sei. Dem wäre so, wenn Herr Huge die Mehrkosten der 10 km/h – Version nicht selbst tragen wollte – genau das ist aber sein Anliegen. Er übernimmt die Mehrkosten für alle Extras freiwillig selbst. Die Kasse hat einen solchen Kompromiss abgelehnt. Es geht hier also nicht um Mehrkosten für die Kasse, sondern um eine bürokratische Entscheidung. |
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Montag, 21 April 2008 |
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Die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, MdB, machte am Dienstag auf die Arbeit des europäischen Observatoriums „Städte für alle“ aufmerksam. Damit möchte Sie die Städte in Mansfeld-Südharz und im Saalekreis anregen, sich beteiligen. Das Observatorium fördert die Integration von Menschen mit Behinderung in europäischen Städten. Vor allem durch den Erfahrungsaustausch zwischen innovativen Projekten soll die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung auf lokaler Ebene verbessert werden. |
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Dienstag, 15 April 2008 |
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EP-Präsident Hans-Gert Pöttering hat am 09.04.2008 die Annahme der schriftlichen Erklärung "zur Untertitelung aller öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme" verkündet. Das Europäische Parlament fordert, alle Programme in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern in der EU zu untertiteln. Die EU-Kommission solle einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorlegen. Die derzeitigen Technologien ermöglichten eine Simultanuntertitelung der Fernsehprogramme (auch der Live-Programme). |
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Montag, 14 April 2008 |
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Düsseldorf - In der Bewertung des jährlich vom Manager Magazin veranstalteten Wettbewerbs "Der beste Geschäftsbericht" wird im Jahr 2008 erstmals das Thema "Barrierefreiheit" berücksichtigt. Auf Initiative der Düsseldorfer Full-Service Agentur Babiel wurde hier die Kategorie "Barrierefreie PDF-Version" eingeführt. Diese Dokumentenform ermöglicht auch Menschen mit Sehbehinderung den Zugang zu den Informationen. Unternehmen können dadurch ihre Zielgruppenreichweite steigern und sich zu sozialer Verantwortung (Corporate Social Responsibility) bekennen. |
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Dienstag, 08 April 2008 |
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Graz - "Steiermark für alle" signalisiert: Die Steiermark ist bereit für alle Gäste. Es geht nicht nur um Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer, sondern um Angebote für alle Gäste mit speziellen Bedürfnissen, wie z.B. Gäste, die eine Behinderung haben, mit (Lebensmittel-) Allergien leben, die schlecht sehen oder schlecht hören, die im fortgeschrittenen Alter sind, Lernschwierigkeiten haben,... kurz: Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind. |
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Montag, 07 April 2008 |
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Bonn - Die Vorbereitungen für die Einfach für Alle-Fachtagung der Aktion Mensch zur Zukunft des barrierefreien Internets laufen auf Hochtouren. Ab sofort können sich Teilnehmer und Interessenten unter www.einfach-fuer-alle.de/tagung umfassend über Ablauf und Themen des Kongresses am 6. Mai im Wissenschaftspark Gelsenkirchen informieren. "Die Tagung "Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet" betrachtet aus der Perspektive von Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und Design das Thema Barrierefreiheit", erklärt Iris Cornelssen, Projektleiterin bei der Aktion Mensch. "Ziel ist es, gemeinsam mit den Fachleuten konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und so Anbietern und Entwicklern von Internet-Angeboten zu helfen, diese barrierefrei zu gestalten." |
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Mittwoch, 02 April 2008 |
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Swisscom erweitert das Angebot im Auskunfts- und Vermittlungsdienst für Menschen mit Behinderung. Die Nummer 1145 ist ab 2008 nicht mehr nur für Blinde und Sehbehinderte kostenlos zugänglich, auch Personen mit eingeschränkter Mobilität können von dieser Dienstleistung profitieren. Für die Umsetzung dieses Angebots arbeitet Swisscom mit Pro Infirmis zusammen. |
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Dienstag, 01 April 2008 |
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Einen wichtigen Schritt für einen barrierefreien Einkauf für behinderte und ältere Menschen hat der Globus Handelshof im rheinland-pfälzischen Gensingen mit der weitgehenden Umsetzung einer Zielvereinbarung mit Behindertenverbänden für einen barrierefreien Handel gemacht. Dies war die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Besichtigung, zu der der Globus Handelsmarkt und der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte, Ottmar Miles-Paul, nach Gensingen eingeladen hatten. |
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Montag, 31 März 2008 |
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Da war zuerst die Rollstuhlfahrerin aus Suhl in Thüringen, die bei einer Reise nach Tschechien einen besonderen Service für Rollstuhlfahrer entdeckte und diese Erfahrung dem RoKoDat Zentrum mitteilte. Das besondere: Mobilitätseingeschränkte Kunden werden an den SB Tanken aufgefordert sich durch Hupen bemerkbar zu machen, danach ist es selbstverständlich, daß das Fahrzeug vom Personal betankt wird. |
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Samstag, 29 März 2008 |
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„Die Landesgartenschau wird weitgehend barrierefrei gestaltet; damit können auch Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sie rundum genießen.“ Das erklärte der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, heute in Mainz. Der Beauftragte hatte sich zuvor mit einer Gruppe von behinderten Expertinnen und Experten über den Stand der Planungen für die Landesgartenschau informiert. |
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