Stammzellen
Experten uneins über Stichtagsverschiebung Drucken E-Mail
Dienstag, 04 März 2008
Berlin (KNA) Deutliche Meinungsunterschiede über eine Verschiebung des Stichtags im Stammzellgesetz sind bei einer Expertenanhörung des Bundestags hervorgetreten. Die Sachverständigen äußerten sich am Montag in Berlin zu den vier vorliegenden Anträgen. Die Vorschläge reichen von einer kompletten Aufhebung des Stichtags bis hin zu einem Verbot des Imports von Stammzellen. Im Kern ging es bei der Anhörung um die Fragen nach dem Rechtsstatus von Embryo und Stammzelllinien sowie wissenschaftlichen Gründen für eine Verschiebung.
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Palliativversorgung für vier Prozent der Sterbenden Drucken E-Mail
Dienstag, 26 Februar 2008
Düsseldorf (KNA) Nur 4,1 Prozent der jährlich etwa 820.000 Sterbenden in Deutschland erhalten laut einer Studie der Deutschen Hospiz Stiftung eine ärztliche Palliativversorgung. Der tatsächliche Bedarf liege nach Schätzungen jedoch bei 40 bis 60 Prozent, sagte der Geschäftsführende Vorsitzende der Stiftung, Eugen Brysch, am Dienstag vor der Presse in Düsseldorf. Notwendig sei daher ein intensiver Ausbau der Palliativversorgung. Diese Behandlung Sterbender durch Ärzte und Therapeuten müsse künftig vor allem in Pflegeheimen angesiedelt werden.
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Anhörung zu Stammzellgesetz am 3. März Drucken E-Mail
Freitag, 22 Februar 2008
Berlin (KNA) Die Bundestagsanhörung zum Stammzellgesetz wird nun doch am 3. März stattfinden. Allerdings verständigte sich der Ältestenrat nach Informationen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Berlin darauf, die abschließende Zweite und Dritte Lesung erst nach der Osterpause im April anzuberaumen.
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Pharmaverband attackiert Kirche Drucken E-Mail
Mittwoch, 20 Februar 2008
Berlin (KNA) Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) hat die katholische Kirche wegen ihrer Haltung zur Stammzellforschung scharf angegriffen. Die Kirche habe die längste Zeit ihres knapp 2.000-jährigen Bestehens den Beginn des menschlichen Lebens anders definiert als heute, sagte Klaus Burger, Sprecher des VFA-Unterausschusses Pharmakogenetik, am Mittwoch in Berlin. Das, was als Embryo bezeichnet werde, sei phasenweise nur «Prä-Embryo», meinte er. Wie Burger forderte auch der Kölner Neurophysiologe Jürgen Hescheler eine deutliche Liberalisierung des Stammzellgesetzes.
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Lammert gegen Anhörung zu Stammzellen am 3. März Drucken E-Mail
Mittwoch, 20 Februar 2008
Berlin (KNA) Bundestagspräsident Norbert Lammert hat sich gegen eine Parlaments-Anhörumg zum Stammzellgesetz bereits am 3. März gewandt. Es gebe keinen Zeitdruck, sagte er am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Er unterstütze das Anliegen der Abgeordneten, die sich wegen mangelnder Vorbereitungszeit an ihn gewandt hatten.
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Kritik an Zeitplan bei Stammzellgesetz Drucken E-Mail
Mittwoch, 20 Februar 2008
Berlin (KNA) Die Gegner einer Liberalisierung des geltenden Stammzellgesetzes haben den Fraktionsspitzen der Koalition übertriebenen Zeitdruck vorgeworfen und Bundestagspräsident Norbert Lammert um eine Intervention gebeten. Die zügige Ansetzung der geplanten Anhörung für den 3. März würde eine «dem Thema angemessene sorgfältige Auseinandersetzung» mit dem Thema nicht mehr gewährleisten, heißt es in einem Brief an Lammert, der der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Der verbleibende Zeitraum sei auch viel zu knapp bemessen, um Sachverständige zu gewinnen, die dann Zeit hätten.
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Frankreichs Bischofskonferenz-Vorsitzender für Embryonenschutz Drucken E-Mail
Montag, 18 Februar 2008
Rennes (KNA) Für einen verstärkten Embryonenschutz hat sich der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, Kardinal Andre Vingt-Trois, ausgesprochen. Embryonen müssten einen rechtlichen Schutz erhalten und dürften nicht länger als Sache behandelt werden, sagte er in einem Interview der Tageszeitung «Ouest-France» (Montag). Das Oberste Berufungsgericht habe erst jüngst erklärt, ein totgeborener Fötus dürfe unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft standesamtlich eingetragen und beigesetzt werden. Das sei ein wichtiger Schritt für einen verstärkten Embryonenschutz, sagte Vingt-Trois.
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Hubers Kurswechsel schwächt Zeugnis der Kirchen Drucken E-Mail
Samstag, 16 Februar 2008
Baden-Baden (KNA) Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat den Kurs von Bischof Wolfgang Huber im Streit um die Stammzellforschung kritisiert. Der neue Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz äußerte am Samstag im Südwestrundfunk (SWR) Bedauern, dass der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) seine Meinung zur Forschung mit embryonalen Stammzellen gewechselt habe. Die unterschiedliche Position gegenüber der katholischen Seite schwäche das gemeinsame Zeugnis der Kirchen.
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Heiß begehrte Tausendsassas Drucken E-Mail
Samstag, 16 Februar 2008
Forscher hoffen, mit embryonalen Stammzellen eines Tages Ersatzzellen oder gar ganze Gewebe nachzuzüchten. So wollen sie bislang unheilbare Leiden wie Parkinson oder Alzheimer besiegen oder zumindest lindern. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.
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Bischöfe warnen vor Stichtagsverschiebung Drucken E-Mail
Donnerstag, 14 Februar 2008
Bonn (KNA) Nach der ersten Bundestagsdebatte zur Liberalisierung des Stammzellgesetzes haben die katholischen Bischöfe erneut vor einer Verschiebung des Stichtags gewarnt. Zum Ende ihrer Frühjahrsvollversammlung wies die Bischofskonferenz am Donnerstag in Würzburg zugleich den Vorwurf der Wissenschaftsfeindlichkeit zurück. Der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) sagte im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), die Entscheidung über eine Liberalisierung sei aus seiner Sicht noch nicht gefallen.
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Wir sind nicht wissenschaftsfeindlich Drucken E-Mail
Donnerstag, 14 Februar 2008
Würzburg (KNA) Die Deutsche Bischofskonferenz hat den Vorwurf der Wissenschaftsfeindlichkeit wegen ihrer Haltung in der Stammzellendebatte zurückgewiesen. Bei der Verschiebung des Stichtags gehe es nicht um eine Terminfrage, sondern um eine Grundsatzentscheidung, betonten die Bischöfe zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung am Donnerstag in Würzburg. «Menschliches Leben ist nicht verfügbar, es ist kein Verbrauchsgut, das einer Güterabwägung unterliegt», heißt es in der Stellungnahme.
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