Stammzellen
Montgomery: PID lässt sich angesichts des wissenschaftlichen Fortschritts nicht verhindern Drucken E-Mail
Dienstag, 28 Juni 2011
Berlin - „Ich persönlich, als Mensch, bin gegen die PID. Aber angesichts des wissenschaftlichen Fortschritts werden wir sie nicht verhindern können“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery in einem Interview mit der FAZ am Sonntag (26.06.). „Und: Weil die Pränataldiagnostik zulässig ist, also die PND, nach der behinderte Embryonen abgetrieben werden dürfen, ist es nur logisch, dass man die PID bei bestimmten Indikationen zulässt.“ Mit der Ethikkommission wolle die Bundesärztekammer ein Gremium schaffen, das das Verfahren wenigstens auf die notwendigen Fälle begrenze. „Wir wollen auf keinen Fall, dass die PID standardmäßig benutzt wird, um bei jeder In-vitro-Befruchtung die Chancen zu erhöhen“, so Montgomery.
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Kein Raum für Tötungs-Philosophen in der Deutschen Nationalbibliothek Drucken E-Mail
Mittwoch, 01 Juni 2011
"Die Deutsche Nationalbibliothek muss die für den kommenden Freitag geplante Verleihung des Ethik-Preises der Giordano-Bruno-Stiftung an Peter Singer in ihren Räumlichkeiten verhindern. Sollte die Verleihung nicht zu verhindern sein, erwarte ich eine deutliche Distanzierung der Deutschen Nationalbibliothek vom Preisträger", betonte Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Die Giordano-Bruno-Stiftung tritt für die Freigabe der Präimplantationsdiagnostik ein.
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0,5% weniger Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal 2010 Drucken E-Mail
Samstag, 04 Dezember 2010
Wiesbaden - Im dritten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 26 500 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Das waren 0,5% oder gut 100 weniger als im dritten Quartal 2009.
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Stammzellforschung: 12 Millionen Euro für Projekte mit führenden US-Instituten Drucken E-Mail
Freitag, 19 November 2010
Berlin - Die regenerative Medizin entwickelt sich immer mehr zu einem Hoffnungsträger für die Medizin. Um Leiden wie neurodegenerative Erkrankungen, Diabetes oder Krebs zu bekämpfen, erforschen und nutzen Wissenschaftler schon seit langem das Potenzial von Stammzellen. Sie können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren oder die Züchtung von Gewebe außerhalb des Körpers ermöglichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt nun die Kooperation deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Kolleginnen und Kollegen herausragender kalifornischer Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Stammzellforschung mit insgesamt bis zu 12 Millionen Euro. Die deutschen Forscher können sich seit diesem Jahr an Ausschreibungen des kalifornischen Instituts für Regenerative Medizin (CIRM) beteiligen, einer auf Stammzellforschung spezialisierten Einrichtung zur Forschungsförderung. Im Rahmen von deutsch-amerikanischen Projekten sollen vielversprechende Ergebnisse der grundlegenden Stammzellforschung für eine medizinische Anwendung weiterentwickelt werden.
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Unabhängigkeit in der Selbsthilfe Drucken E-Mail
Dienstag, 20 Juli 2010
Berlin - Unabhängigkeit und Neutralität sind seit Jahren ein wichtiges Thema bei den Mitgliedsverbänden der BAG SELBSTHILFE und des FORUMs chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit der Pharmaindustrie. Aus diesem Grunde haben die BAG SELBSTHILFE und das FORUM im PARITÄTISCHEN Leitsätze erarbeitet, die die Grenzen des Zulässigen aufzeigen. Die Einhaltung dieser Leitsätze wird durch das sogenannte Monitoring- Verfahren gesichert, in dem mögliche Verstöße überprüft werden. Um zukünftige Verstöße zu vermeiden, beraten die Monitoring-Ausschüsse zudem die Mitgliedsverbände. Die Eigenmittel der chronisch kranken und behinderten Menschen, die die Selbsthilfeorganisationen tragen, reichen oftmals nicht aus, die Vielzahl ihrer Aktivitäten zu finanzieren. Von daher sind die Organisationen häufig auf Spenden und Förderungen angewiesen. Auch Wirtschaftsunternehmen fördern Selbsthilfeprojekte. Die Annahme dieser Fördermittel birgt aber die Gefahr, dass sich die Selbsthilfeverbände bewusst oder unbewusst an den Anliegen der Wirtschaftsunternehmen orientieren, oder dass die Unternehmen gezielt versuchen, auf die Willensbildungsprozesse der Selbsthilfe Einfluss zu nehmen.
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Arztethos und Berufsethik Drucken E-Mail
Montag, 12 April 2010
Der Medizin- und Pflegerechtler Lutz Barth kritisiert erneut in aller Deutlichkeit die Bundesärztekammer und einige Medizinethiker.
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Deutscher Ethikrat empfing Vertreter der Ethikräte Frankreichs und Großbritanniens Drucken E-Mail
Samstag, 19 Dezember 2009
Berlin - Auf Einladung des Deutschen Ethikrates (DER) kamen am Donnerstag Vertreter der Ethikräte Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens zu einem trilateralen Treffen in Berlin zusammen. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie die Botschafter Großbritanniens und Frankreichs in Deutschland, Sir Michael Arthur und Bernard de Montferrand, begrüßten die Teilnehmer zu Beginn dieser öffentlichen Veranstaltung. Sie betonten übereinstimmend die Bedeutung der Arbeit der Ethikräte für die bioethische Debatte in den jeweiligen Ländern und - mit Blick auf eine gemeinsame europäische Wertekultur - auch auf europäischer Ebene.
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Angelika Gemkow fordert vorausschauende Personalpolitik Drucken E-Mail
Freitag, 04 Dezember 2009
Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: „Am Tag der Behinderten ist die Beschäftigungssituation behinderter und älterer Arbeitnehmer eines unserer Top-Themen im Bereich Wirtschaft und Arbeit. Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise dürfen wir die persönlichen Interessen und die Lebenssituation der Menschen nicht aus den Augen verlieren. Es besteht Handlungsbedarf, vor allem muss sich die Einstellung und Haltung vieler Unternehmen gegenüber älteren oder behinderten Mitarbeitern ändern. Sie leisten genauso wertvolle Arbeit wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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Neue Debatten um Stammzellforschung Drucken E-Mail
Donnerstag, 19 November 2009
Eine erneute Debatte über den Umgang mit der Embryonenforschung steht ins Haus. Die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe, die Frage der Patentierbarkeit von Stammzellentechnologie an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen, wirft grundlegende Fragen wieder auf. Es geht darum, was genau eine kommerzielle Nutzung ist und wie embryonale Forschung definiert wird.
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Deutsche Wissenschaftler: Neue Chancen in Stammzellforschung Drucken E-Mail
Freitag, 09 Oktober 2009
Berlin (KNA) Führende deutsche Wissenschaftseinrichtungen haben angesichts neuer Erkenntnisse zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit für die Stammzellforschung gemahnt. Die Reprogrammierung pluripotenter Stammzellen, die dann als «induzierte pluripotente Stammzellen» (iPS-Zellen) bezeichnet werden, sei ein enormer Durchbruch, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin vorgelegten Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Änderungen am deutschen Embryonenschutzgesetz halten die Experten nicht für nötig.
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Bundespräsident Köhler übernimmt Schirmherrschaft für „Jugend trainiert für Paralympics“ Drucken E-Mail
Donnerstag, 01 Oktober 2009
Duisburg - Wie das Bundespräsidialamt der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) mitteilte, wird Bundespräsident Horst Köhler die Schirmherrschaft für das Projekt „Jugend trainiert für Paralympics“ übernehmen.
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