Allgemein
Lebensschützer gegen Freigabe der «Pille danach» Drucken E-Mail
Montag, 19 Oktober 2009
Köln (KNA) Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) hat Forderungen nach einer rezeptfreien Abgabe der sogenannten «Pille danach» als «völlig absurd» bezeichnet. Bei dem Präparat handele es sich nicht um ein Medikament, sondern um eine «Tötungspille», sagte ALfA-Bundesvorsitzende Claudia Kaminski am Freitag in Köln. Da die Existenz des Menschen als befruchtete Eizelle beginne, würden durch die Einnahme des Präparats Menschen im frühesten Stadium ihrer Entwicklung umgebracht. Die «Pille danach» kann kurze Zeit nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um die Einnistung der befruchteten Eizelle und damit eine Schwangerschaft zu verhindern.
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Keine künstliche Befruchtung nach Tod des Mannes Drucken E-Mail
Donnerstag, 15 Oktober 2009
Ein französisches Gericht hat den Wunsch einer Frau abgelehnt, eingefrorenes Sperma ihres verstorbenen Mannes für eine künstliche Befruchtung zu erhalten.
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Vater von italienischer Komapatientin Eluana schreibt Buch Drucken E-Mail
Montag, 12 Oktober 2009
Rom (KNA) Beppino Englaro, Vater der nach 17 Jahren Koma gestorbenen Norditalienerin Eluana Englaro, hat seine Erfahrungen um den Tod seiner Tochter zu einem Buch verarbeitet. Darin schildert er die letzten Tage Eluanas und verteidigt seinen Kampf für den Abbruch ihrer künstlichen Ernährung. Das Buch mit dem Titel «La vita senza limiti» (Leben ohne Grenzen) kommt in Italien am Mittwoch in den Handel.
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"Das Sterben gehört zum Leben!" Drucken E-Mail
Sonntag, 11 Oktober 2009
"In einer zunehmend technisierten Welt sind menschliche Wärme und Füreinanderdasein für uns alle ein wichtiges Gut. Gerade für Menschen am Lebensende ist das besonders wichtig. Wenn der Lebensweg zu Ende geht, spendet Hospizarbeit Trost und hilft uns zu akzeptieren, dass der Tod Teil des Lebens ist. Deshalb leisten gerade die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer, Angehörige und Selbsthilfegruppen einen unschätzbar wichtigen Dienst am Menschen und für unsere Gesellschaft", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer heute in München. "Bundesweit einmalig ist, dass wir in Bayern mit der Bayerischen Stiftung Hospiz bereits seit dem Jahr 1999 eine eigene Stiftung zur Förderung der Hospizarbeit ins Leben gerufen haben, die im September ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert hat und ganz hervorragende Arbeit für die Hospizbewegung in Bayern leistet," so Haderthauer abschließend.
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Wachkoma-Patientin bringt gesundes Kind zur Welt Drucken E-Mail
Freitag, 09 Oktober 2009
Erlangen (KNA) Eine Wachkoma-Patientin hat in der Universitätsklinik Erlangen ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Weltweit sei kein vergleichbarer Fall bekannt, teilte die Hochschule am Freitag mit. Die 40-jährige Schwangere hatte laut Mitteilung in der 13. Schwangerschaftswoche einen Herzinfarkt mit Herz-Kreislaufstillstand erlitten und war reanimiert worden. Auf der Intensivstation sei es Ärzten und Pflegern mit Unterstützung der Angehörigen gelungen, die Schwangerschaft über 22 Wochen bis zur Entbindung aufrecht zu erhalten. Die therapeutischen Maßnahmen seien mit dem Klinischen Ethikkomitee abgestimmt gewesen.
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Besuch im Krankenhaus wird seltener Drucken E-Mail
Donnerstag, 01 Oktober 2009
Berlin (KNA) Imer häufiger bekommen Patienten im Krankenhaus keinen Besuch von Angehörigen mehr. «In vielen Krankenhäusern gibt es kaum noch Besucher», sagte die Vorsitzende der «Arbeitsgemeinschaft Evangelische Krankenhaushilfe» (EKH), Gabriele Trull, am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Arbeitsbelastung und Berufstätigkeit hielten immer mehr Menschen vom Besuch erkrankter Angehöriger ab.
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Gier halte ich für einen wichtigen Motivator Drucken E-Mail
Mittwoch, 16 September 2009
Köln - Wie erleben die Deutschen die Soziale Marktwirtschaft? Was denken sie, was erwarten sie von der Zukunft? Drei Journalisten haben im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über 100 Menschen interviewt - vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Bankvorstand.
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5,3% weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2009 Drucken E-Mail
Freitag, 11 September 2009
Wiesbaden - Im zweiten Quartal 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 800 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit fast 1 600 Abbrüche weniger als im zweiten Quartal 2008 (- 5,3%). Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Bei den unter 18-Jährigen (Anteil von knapp 5%) ging die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 12% (- 164) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal zurück. 40% der Schwangeren aller Altersgruppen hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
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Ein Schönheitspapst gibt sich als Moralapostel Drucken E-Mail
Donnerstag, 03 September 2009
München (KNA) In Society-Kreisen ist «seine Nase» längst zu einem Statussymbol geworden. Keiner macht sie so edel wie Schönheitschirurg Werner Mang, und der verdiente sich damit sowie mit dem ihm eigenen Fleiß und Ehrgeiz in den vergangenen 30 Jahren tatsächlich eine goldene Nase. Seine weithin bekannte Bodenseeklinik gilt längst als «Mekka der Schönheitschirurgie», wo sich Prominente die Türklinke in die Hand drücken. Und der Chef macht auch kein Hehl daraus, dass es ihm Spaß macht, mehrere Wohnsitze, eine Jacht und einen Fuhrpark edler Sportwagen zu besitzen. Derzeit nimmt er sogar noch Flugstunden.
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Lebenshilfe zur Familientragödie in Düsseldorf Drucken E-Mail
Samstag, 15 August 2009
Düsseldorf/Berlin - Nach Bekanntwerden der Familientragödie von Düsseldorf fragt die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung: Warum musste es soweit kommen? Warum war die Verzweiflung eines Ehepaars so groß, dass es für sich und sein schwer behindertes Kind nur den Tod als Ausweg sah? Und das, obwohl es in Deutschland ein dichtes Netz an Hilfen gibt.
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Sozialethiker kritisiert fortgesetzte Bonuszahlungen an Banker Drucken E-Mail
Donnerstag, 06 August 2009
Köln (KNA) Der Trierer Sozialethiker Wolfgang Ockenfels hat vor einem Rückfall der Banken und der Wirtschaft in alte Verhaltensmuster gewarnt. Der katholische Ordensgeistliche ermunterte am Mittwoch im Deutschlandfunk die Bürger zu Protesten gegen fortgesetzte hohe Bonuszahlungen an Manager von Banken, die staatliche Hilfsgelder erhalten haben. Manche Verantwortliche täten angesichts von Erholungssignalen der Wirtschaft schon wieder so, «als wäre nichts gewesen».
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