Allgemein
Rituale gegen den Schmerz der Trauer Drucken E-Mail
Freitag, 26 November 2010
Baierbrunn - Einen geliebten Menschen für immer zu verlieren, gehört zu den schlimmsten Dingen im Leben. Vielen Deutschen helfen Rituale und bestimmte Verhaltensweisen dabei, den Schmerz zu ertragen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber". Demnach bewahren knapp zwei Drittel (63,3 Prozent) der Befragten bestimmte Erinnerungstücke an Verstorbene auf.
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Überparteilicher Antrag deutliches Signal für den Deutschen Bundestag Drucken E-Mail
Montag, 22 November 2010
Bonn/Meschede/Brüssel - Die Vollversammlung des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken hat sich heute in Bonn mit überwältigender Mehrheit (169 Ja/8 Nein/ 3 Enthaltungen) für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland ausgesprochen. Darauf machte der CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese aufmerksam, der dem Gremium seit vielen Jahren angehört.
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Hohe Diskussionskultur in ethischer Frage Drucken E-Mail
Donnerstag, 18 November 2010
Köln - "Die unverfügbare Würde des Menschen muss vom ersten Moment seiner Existenz im Mittelpunkt stehen und zentrale Richtschnur in allen Lebensphasen sein. Daher ist eine gesetzliche Regelung mit einem Verbot der Präimplantationsdiagnostik unverzichtbar. Daher begrüßt das Kolpingwerk Deutschland die Entscheidung des CDU-Bundesparteitags für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik", betont der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland Ottmar Dillenburg.
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Ethikrat diskutiert Äußerungspflicht zur Organspende Drucken E-Mail
Freitag, 29 Oktober 2010
Berlin - Der Deutsche Ethikrat hat am Mittwoch im Rahmen seines "Forums Bioethik" darüber diskutiert, inwieweit der Staat verlangen kann, dass sich jeder zur Organspende erklärt.
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Angst vor dem Ende Drucken E-Mail
Freitag, 29 Oktober 2010
Baierbrunn - Das Thema Sterben und Tod ist für die meisten jungen Menschen weit entfernt. Sie stehen am Beginn ihres selbstständigen Lebens, blicken voller Erwartung in die Zukunft. Viele von ihnen geben jedoch zu, sich beim Gedanken an den Tod zu fürchten. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" gab fast die Hälfte der Teenager (48,2 %) an, sie hätte Angst vor dem Sterben, weil sie nicht wüsste, was danach kommt. Bei den Befragten ab 70 Jahren sagen dies hingegen nur knapp über ein Viertel (26,8 %).
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CDL fordert Schutz der Gewissensfreiheit Drucken E-Mail
Mittwoch, 06 Oktober 2010
Anläßlich der am 7. Oktober 2010 in Straßburg im Europarat anstehenden Entscheidung über den MacCafferty-Bericht zur Gewissensfreiheit von Ärzten und Kliniken erklärt die Europabeauftragte der Christdemokratenn für das Leben, (CDL), Dr. Susanne Lux: Die Christdemokraten für das Leben sind in großer Sorge über den Schutz des Gewissens in der europäischen Staatenwelt. Die Länder Europas sollen - nach einer Entscheidung des Europarates - dazu verpflichtet werden, den Umgang mit Gewissensentscheidungen regulieren, wenn es um ethisch verwerfliche Ansprüche an medizinische Dienstleistungen wie z.B. Abtreibung, Euthanasie oder Selbsttötung geht: Dies sieht der McCafferty-Bericht, der am 7. Oktober 2010 zur Abstimmung im Europarat steht, vor. Die Angehörige der sozialistischen Fraktion, Christine McCafferty aus Großbritannien, gibt als Berichterstatterin im Auftrag des Ausschusses für "Soziales, Gesundheit und Familie" Empfehlungen, wie mit Widerstand aus Gewissengründen gegen ethisch problematische Handlungen verfahren werden soll. Demnach soll in diesem Votum die Entscheidungsfreiheit des Individuums sowohl direkt als auch indirekt eingeschränkt werden.
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Bei allem Jubel Probleme und Risiken nicht verschweigen Drucken E-Mail
Dienstag, 05 Oktober 2010
Brüssel - "Bei allem Jubel über den Medizin-Nobelpreis an den Briten Robert Edwards sollte man die Schattenseiten und Risiken der künstlichen Befruchtung nicht verschweigen." Dies erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP/Christdemokraten), Dr. Peter Liese, anlässlich der Bekanntgabe von Robert Edwards, dem Pionier der künstlichen Befruchtung, als Nobelpreisträger für Medizin. "Ich teile die Grundsatzkritik an der künstlichen Befruchtung, die zum Beispiel vom Vatikan vorgetragen wird, nicht. Wenn sich die künstliche Befruchtung an strenge Regeln hält, kann sie durchaus positiv sein.
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Forschung an Kindern mit geistiger Behinderung verstößt gegen deutsches Recht Drucken E-Mail
Donnerstag, 23 September 2010
Berlin - Enttäuscht ist die Bundesvereinigung Lebenshilfe über die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Forschung an Kindern mit sogenannter geistiger Behinderung (BT-Drs. 17/2902). Die Anfrage bezieht sich auf das Projekt des „Deutschen Netzwerks für mentale Retardierung“ (MR-NET). Bereits im Juli hatte die Lebenshilfe darauf aufmerksam gemacht, dass es sich hierbei um sogenannte fremdnützige Forschung an nichteinwilligungsfähigen Menschen handele, die in Deutschland verboten sei.
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Ethiker warnt vor dem „posthumanen Wesen“ Drucken E-Mail
Montag, 13 September 2010
Anabolika stählen den Körper, eine Brustoperation verschönert ihn. Psychopharmaka helfen bei schwierigen Prüfungen und eine “Happy Pill” überwindet den Beziehungs-Stress. Medizinisch ist ein solches Nachbessern an der Natur, Enhancement genannt, bereits möglich, wenn auch nicht immer ohne Risiken und Nebenwirkungen. Ein Medizinethiker warnt in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010) darüber hinaus vor einem Selbstbetrug und dem Verlust der Authentizität.
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Welt-Suizid-Präventionstag Drucken E-Mail
Freitag, 10 September 2010
Anlässlich des 8. Welt-Suizid-Präventionstages am 10. September 2010 erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Prävention und Patientenrechte und Mitglied im Gesundheitsausschuss: In unserer Gesellschaft ist Suizid immer noch ein Tabu-Thema, das mit vielen Vorurteilen behaftet ist. Durch einen differenzierten Umgang mit dem Thema in der öffentlichen Debatte kann die Suizid-Prävention verbessert werden. Das ist dringend erforderlich, denn auch im Jahr 2008 starben fast 10.000 Menschen durch Suizid. Damit sterben deutlich mehr Menschen durch Suizid als durch Unfalltod. Treffen kann es jeden. Vor allem Jugendliche und ältere Menschen sind gefährdet, deren Lebenssituationen sich verändert haben. Bei Jugendlichen ist Selbsttötung die zweithäufigste Todesursache. Das Suizidrisiko ist bei Männern 2,5 Mal so hoch wie bei Frauen. Suizidversuche werden jedoch von Frauen deutlich häufiger verübt als von Männern. Die Suizidrate bei Menschen mit Migrationshintergrund ist fünfmal so hoch wie bei Menschen ohne Migrationshintergrund.
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1,2% weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2010 Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 September 2010
Wiesbaden - Im zweiten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,2% oder gut 300 weniger als im zweiten Quartal 2009. Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 4%. 40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
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