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Ernährung
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Donnerstag, 24 Juli 2008 |
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„Wir haben Ihnen etwas zu trinken mitgebracht!“ Mit diesem Satz werden am 28. Juli 2008 die Kunden des DRK-Pflegedienstes in Ulm begrüßt, denn jeder erhält eine kostenlose Literflasche Mineralwasser. Was auf den ersten Blick banal klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Gerade in der Sommerzeit unterschätzen insbesondere ältere Menschen den täglichen Flüssigkeitsbedarf von mindestens zwei Litern. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) möchte mit dieser landesweiten Aktion auf die gesundheitlichen Risiken aufmerksam machen, die durch unzureichendes Trinken entstehen. Konzentrationsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit oder Harnwegsinfektionen können die möglichen Folgen sein. |
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Dienstag, 22 Juli 2008 |
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arum wird die Ernährung im Alter immer wieder thematisiert? Was ist im Alter anders, als in jungen Jahren? Zunächst einmal bewegt man sich weniger, wenn man älter wird. Vielleicht aus Bequemlichkeit, vielleicht auch aufgrund körperlicher Einschränkungen. Das hat zur Folge, dass die Muskelmasse abnimmt. Da aber die Muskulatur am meisten Energie verbraucht, bedeutet das gleichzeitig, dass der Energiebedarf (sprich: Der Grundumsatz) zurückgeht, -man weniger Kalorien benötigt. |
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Freitag, 18 Juli 2008 |
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Hannover - Fast jeder zehnte Deutsche verzichtet komplett auf das Frühstück - bei den Frauen acht Prozent und bei den Männern elf Prozent. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS) im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). 16 Prozent der Deutschen frühstücken nur manchmal, 26 Prozent nebenbei am Arbeitsplatz, 10 Prozent auf dem Weg zur Arbeit und nur 39 Prozent zuhause in aller Ruhe. Leben Kinder bis 14 Jahre im Haushalt, dann frühstückt immerhin jede zweite Frau zuhause (55 Prozent). Männer lockt auch das kaum an den Frühstückstisch - nur jeder Dritte genießt das Frühstück mit Frau und Kindern. Befragt wurden 1.041 Frauen und Männer ab einem Alter von 18 Jahren. |
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Mittwoch, 16 Juli 2008 |
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Immer mehr Kinder und Jugendliche sind zu dick. Im Vergleich zu Daten aus den Jahren von 1985 bis 1999 ist die Übergewichtsrate bei Kindern in Deutschland um 50 Prozent gestiegen. Heute sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Über sechs davon sind adipös – also fettleibig. Eine parallel steigende Nachfrage nach zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken könnte ein möglicher Einflussfaktor sein, erläutert ein Artikel in der Fachzeitschrift "Aktuelle Ernährungsmedizin" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008). |
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Montag, 14 Juli 2008 |
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Die Deutschen essen zu salzig. Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen sind die Folge. In der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) rufen deshalb drei namhafte Experten ihre Kollegen zur Gründung einer Task Force "Weniger Salz für alle" auf. Ihr Ziel ist die Senkung des Salzgehalts in Supermarktprodukten, Restaurantgerichten und Fastfood. |
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Montag, 14 Juli 2008 |
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Aachen - Zusatzstoffe sind aus der heutigen Lebensmittelherstellung nicht mehr weg zu denken. Doch was steckt hinter den einzelnen E-Nummern, welche Funktionen haben diese und schädigen sie vielleicht die Gesundheit? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen die neue Zusatzstoffdatenbank. Wieso leuchten Smarties, wie kann ein Obstbrei sechs Monate lang haltbar sein und warum schmeckt Fertignahrung so intensiv? Hinter all diesen Fähigkeiten verbergen sich Zusatzstoffe. So ist Triphosphat (E451) als Komplexbildner, Säureregulator und Stabilisator ein technologischer Tausendsassa, aber genauso verteufelt im Hinblick auf die Gesundheit. Lebensmittelzusatzstoffe stehen in Verdacht Allergien, Krebserkrankungen, ADHS, Alzheimer oder Parkinson zu fördern. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Süßstoffen sowie Geschmacksverstärkern und der Entstehung von Übergewicht. Doch nicht hinter jeder E-Nummer verbirgt sich ein potenzieller Krankheitsauslöser. Einige Zusatzstoffe kommen in natürlichen Lebensmitteln vor und gelten daher als unbedenklich. Um diese jedoch unterscheiden zu können, bedarf es fundierten Wissens. |
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Sonntag, 13 Juli 2008 |
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Berlin - Heute haben in Berlin die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Vertreter der deutschen Textil- und Modebranche die Nationale Charta der deutschen Textil- und Modebranche im Rahmen der „Initiative Leben hat Gewicht“ unterzeichnet. Mit dieser Selbstverpflichtung soll die Öffentlichkeit für ein gesundes Körperbild sensibilisiert und einem extremen Schlankheitsideal entgegengetreten werden. |
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Samstag, 12 Juli 2008 |
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Baierbrunn - Was kann man sich schöneres vorstellen als ein gemütliches Dreigängemenü, dazu einen guten Wein und anschließend noch einen Espresso. Doch vielen Deutschen fehlt die Ruhe für solchen Genuss: Knapp jeder Fünfte (18,4 %) gibt bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" an, meist unter Zeitdruck zu essen. Betroffen sind vor allem die Berufstätigen und Auszubildenden, 27 Prozent von ihnen haben zu wenig Zeit fürs Essen. |
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Mittwoch, 18 Juni 2008 |
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Baierbrunn - Zur Lieblingssoap eine Tüte Pommes, zum Krimi Spaghetti Bolognese und zur nächtlichen Talkrunde noch ein Täfelchen Schokolade - die Deutschen lieben Mahlzeiten mit TV-Unterhaltung. |
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Mittwoch, 18 Juni 2008 |
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"Deutschlandweit werden rund 140.000 Menschen über sogenannte PEG-Magen-Sonden künstlich ernährt. 70 Prozent dieser Menschen leben in einer stationären Pflegeeinrichtung, mehr als die Hälfte von ihnen leidet unter einer gerontopsychiatrischen Erkrankung. Um Menschen, die künstlich ernährt werden, verantwortungsvoll pflegen und betreuen zu können, brauchen wir gut aus- und weitergebildete Ärzte, Pflege- und Betreuungskräfte. Für einen sensiblen Umgang mit den Betroffenen und ihren Angehörigen sind nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch ethische, soziale und persönliche Qualifikationen notwendig." Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute anlässlich des Fachtages "Künstliche Ernährung in der Pflege" in München hin. Vertreten wurde Stewens auf dem Fachtag vom Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Ministerialdirektor Friedrich Seitz. |
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Dienstag, 17 Juni 2008 |
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…und viele andere Irrtümer, wenn es um die Ernährung geht. Essen, bis der Arzt kommt: Selbstmord mit Messer und Gabel herrscht in den Küchen vieler Bundesbürger. Aber auch viele Ernährungsmärchen gilt es aufzulösen, betont heute Wissenschaftsjournalist und Diätassistent Sven-David Müller in Berlin, der zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Dipl. troph. Doreen Nothmann von der Medizinischen Hochschule Hannover das Buch „Moderne Ernährungsmärchen“ herausgegeben hat. Seit vielen Jahren preisen viele Ernährungswissenschaftler und Mediziner die Vorteile der mediterranen Ernährungsweise und heben Olivenöl als besonders gesund hervor. Aber mediterran essen bedeutet mehr als die Verwendung von Olivenöl, macht Diätassistent Müller deutlich. Ob die Effekte der Mittelmeerkost überhaupt für Nordeuropäer gelten, ist unbewiesen. In keinem Falle ist Olivenöl ein besonders gesundes Öl, denn es enthält reichlich von den gesättigten Fettsäuren, die nachweislich Gefäße und das Herz schädigen. Außerdem ist es arm an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält keine Omega-3-Fettsäuren. Statt aus der mediterranen Ernährungsweise selektiv das Olivenöl als gesundheitsförderlich herauszustellen, wäre es sinnvoller gewesen, den Menschen zu vermitteln, dass sie reichlich frisches Gemüse und Obst, Wasser und Hülsenfrüchte in den Speiseplan einbauen sollten. Aber das ist nicht im Sinne der Marketingstrategen der Europäischen Gemeinschaft. |
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