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Mittwoch, 05 März 2008 |
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Freiburg - Auch wenn es schwer zu glauben ist: Wer sich noch heute bester Gesundheit erfreut, kann schon morgen nicht mehr in der Lage sein, selbst über seine Angelegenheiten zu bestimmen. Blitzschnell und ohne Vorwarnung schlagen Unfall und Krankheit oft zu. Wer aber soll dann das Vermögen verwalten, über die medizinische Versorgung und die Unterbringung in einer Einrichtung entscheiden? Ein vom Vormundschaftsgericht bestellter Amtsbetreuer? Denn Ehegatten, Eltern und Kinder sind nicht automatisch vertretungsberechtigt und haben im Zweifelsfall nicht einmal Zugang zu den Krankenunterlagen des Angehörigen. Nur rechtzeitig festgelegte unmissverständliche Anordnungen schließen solche Widrigkeiten aus. |
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Dienstag, 04 März 2008 |
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Der große Konsens zur Pflegereform scheint aus Sicht der Fraktionen erreicht, Details sind jedoch immer noch brisant. Mit Sorge betrachten Pflegedienste zum Beispiel die geplante vereinfachte Zulassung von Einzelpflegekräften. Danach sollen Pflegekassen künftig Verträge auch mit einzelnen Pflegekräften abschließen dürfen. Pflegedienste befürchten, dass so die qualitätsgesicherte Pflege durch zugelassene Leistungserbringer ebenso gefährdet wäre wie die Arbeitsplätze in diesem Bereich. Kein Wunder also, dass dieses Thema ausführlich diskutiert wurde, als die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Elke Ferner kürzlich eine Mitgliedseinrichtung des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) in Saarbrücken besuchte. |
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Dienstag, 04 März 2008 |
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Berlin - Viele betroffene Menschen sind durch immer wiederkehrende Horroszenarien in Pflegefragen verunsichert. Ziel eines aktuellen Gesetzentwurfes der Bundesregierung zum Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes ist es, zukünftig Qualitätsberichte über die erbrachten Leistungen von Pflegeeinrichtungen und deren Qualität zu veröffentlichen. "Die AWO fordert daher die Schaffung gemeinsamer Grundlagen für die Systematik und Inhalte künftiger Qualitätsberichte", so der AWO-Bundesgeschäftsführer Rainer Brückers. |
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Dienstag, 04 März 2008 |
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat ihre Forderung bekräftigt, dass Pflegekassen Verträge mit Pflegeheimen nur dann abschließen sollten, wenn die Bezahlung nach den einschlägigen Tarifverträgen gewährleistet sei. „Eine angemessene Bezahlung nach Tarifvertrag darf keinen Wettbewerbsnachteil darstellen. Ansonsten werden Niedrigstlöhne in Pflegeheimen zur Regel“, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke. Sie wies angesichts der Schlussberatungen zur Reform der Pflegeversicherung darauf hin, dass für eine gute Pflege auch gut ausgebildetes Personal benötigt werde. „Danach müssen sich auch die Pflegesätze richten.“ |
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Freitag, 29 Februar 2008 |
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Baierbrunn - Angehörige, die zuhause einen Pflegebedürftigen versorgen, haben Anrecht auf Urlaub von der Pflege. Das ist auch nötig, denn gerade sie sind oft stark überlastet und brauchen dringend regelmäßige Auszeiten. Im Jahr haben sie 28 Tage Anrecht auf eine bezahlte Urlaubsvertretung, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". |
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Freitag, 29 Februar 2008 |
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München - "Private Unternehmen könnten in Zukunft stärker zu Ausbildungsabgaben verpflichtet werden, um den beruflichen Nachwuchs in gesellschaftlich wichtigen Branchen wie Kranken- und Altenpflege zu sichern". Diese Schlussfolgerung zieht der Rechtsanwalt Dr. Holger Schmitz von der Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz aus Urteilen des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Bautzen vom Mittwoch (27. Februar, Az. 5 B 822/06 - 5 B 827/06). Die Richter erklärten die sächsische Altenpflege-Ausgleichsverordnung aus dem Jahr 2003 in sechs Musterverfahren für rechtmäßig. Schmitz, ein renommierter Verwaltungsrechtler, vertrat das Land in dem Prozess. Die Revision ist nicht zugelassen. |
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Donnerstag, 28 Februar 2008 |
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Berlin - bpa begrüßt beschlossene Verbesserungen für demenziell Erkrankte und Entscheidung gegen flächendeckende Pflegestützpunkte |
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Donnerstag, 28 Februar 2008 |
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Essen - Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) hat bei der Überprüfung der "Vestischen Arbeit" festgestellt, dass zwei von drei Hartz-IV-Fällen nicht korrekt bearbeitet wurden. In 66,5 Prozent aller Ende 2006 geprüften Vorgänge fanden die Revisoren fehlerhafte Rechtsanwendungen, Rechen- und Übertragungsfehler oder fehlende Dokumentationen. Zudem waren 60,8 Prozent der vorgelegten Eingliederungsvereinbarungen fehlerhaft. Dies berichtet die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) in ihrer Donnerstag-Ausgabe. |
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Donnerstag, 28 Februar 2008 |
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Hannover. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, begrüßt die Ankündigung des neuen Landtagspräsidenten, Hermann Dinkla, in Niedersachsen einen Tag der behinderten Menschen ins Leben zu rufen. Der Präsident hatte diese Absicht in seiner heutigen Antrittsrede vor dem Niedersächsischen Landtag bekundet. |
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Donnerstag, 28 Februar 2008 |
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Es ist sehr bedauerlich, dass die Große Koalition kein überzeugendes Konzept für den bundesweiten Ausbau der Pflegeberatung vorgelegt hat. Wenn nun die Bundesländer entscheiden, ob sie Pflegestützpunkte einrichten oder auch nicht, entsteht ein Flickenteppich von Pflegestützpunkten. |
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Samstag, 23 Februar 2008 |
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Insbesondere von den Berufsverbänden der Pflege wird die Forderung nach mehr Eigenkompetenz erhoben. Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz versucht dem Rechnung zu tragen und der Sachverständigenrat hat hierzu mit seinem Zweiten Gutachten scheinbar den Weg geebnet. Nun ist es kein Geheimnis, dass die konkrete Berufspolitik der Pflegeverbände sich nicht immer mit den Realitäten deckt und dass hier insbesondere das „Recht“ offensichtlich den Akteuren schnell die Grenzen berufspolitisch motivierter Emanzipationstendenzen aufzeigt. |
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