Sozialpolitik
Montgomery: Folgen von Lebendspende absichern Drucken E-Mail
Dienstag, 24 Januar 2012
Berlin - Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat Pläne der Bundesregierung begrüßt, die Bereitschaft zur Lebendspende von Organen zu erhöhen. „Wir müssen alles dafür tun, dass nicht auch diejenigen in eine Notlage geraten, die selbstlos Organe spenden, um das Leben anderer zu retten“, sagte Montgomery. Wer Lebendspende fördern will, müsse auch die möglichen Folgen beim Lebendspender absichern. Das sei heute nicht ausreichend der Fall. „Über die unmittelbare medizinische Nachsorge hinaus bestehen Lücken in der versicherungsrechtlichen Absicherung von Lebendorganspendern. Die vorgesehenen Änderungen des Transplantationsgesetzes tragen zu einer besseren Absicherung der mittelbaren Gesundheitsrisiken des Lebendorganspenders bei“, so der BÄK-Präsident.
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Anonyme Geburt Drucken E-Mail
Montag, 23 Januar 2012
Zur Ankündigung von Bundesministerin Kristina Schröder, eine gesetzliche Regelung für anonyme Geburten und Babyklappen zu schaffen, erklären Monika Lazar, Sprecherin für Frauenpolitik, und Biggi Bender Vorsitzende der AG Biotechnologie und Bioethik: Erneut kündigt Kristina Schröder, wie beispielsweise auch schon bei den Neuregelungen des Gleichberechtigungs- und des Prostitutionsgesetzes, über die Presse eine Gesetzesinitiative an. Schade nur, dass von diesen Entwürfen aus ihrer Schublade nie einer auf den Parlamentstisch kommt.
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„Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule“ verliehen Drucken E-Mail
Samstag, 21 Januar 2012
Den „Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule“ erhielten die Regine-Hildebrandt-Gesamtschule im brandenburgischen Birkenwerder, die Gemeinschaftsgrundschule Eitorf in Nordrhein-Westfalen, die Grundschule Langbargheide in Hamburg und das Regionale Integrationskonzept Altenmedingen, Bad Bevensen, Bienenbüttel und Himbergen in Niedersachsen. Für ihren vorbildlichen gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern erhalten die drei Schulen und der Schulverbund jeweils ein Preisgeld von 3.000 bzw. 5.000 Euro. Projektträger des zum dritten Mal vergebenen Jakob-Muth-Preises sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Deutsche UNESCO-Kommission, die Sinn-Stiftung und die Bertelsmann Stiftung.
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Pflegereform: Aus wenig wird weniger Drucken E-Mail
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Zu den Planungen der schwarz-gelben Koalition für einen Gesetzentwurf zur Pflegereform erklärt Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik: Die Pflegereform von Schwarz-Gelb wird immer peinlicher. Zuerst werden marginale Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz angekündigt. Ein paar Stunden später muss Gesundheitsminister Bahr die Zahlen nach unten korrigieren, weil die Union nicht mitspielen will. So bleibt von wenig noch weniger.
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Urlaub für Familien mit Pflegebedürften Drucken E-Mail
Freitag, 20 Januar 2012
Pflegenden Angehörigen muss „unter die Arme gegriffen werden.“ Das betonte Sozialministerin Katrin Altpeter in Stuttgart beim Empfang der Kirchen „Kleine Fluchten – Urlaub für Familien mit Pflegebedürftigen“ auf der CMT. „Wer seine Angehörigen zu Hause pflegt, nimmt viel auf sich und verdient höchsten Respekt“, so die Ministerin. Dabei gelte es, die Würde des Pflegebedürftigen zu achten und die Grenzen für die eigene Belastbarkeit zu erkennen und zu akzeptieren.
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Deutsche Alzheimer Gesellschaft zur Reform der Pflegeversicherung Drucken E-Mail
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft begrüßt die geplanten Verbesserungen der Leistungen der Gesetzlichen Pflegeversicherung, die Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf einer Pressekonferenz am 18.1.2012 bekannt gegeben hat. Zusätzliche Leistungen sollen vor allem den Demenzkranken, die von Angehörigen zu Hause betreut werden, zugute kommen. Erhöhungen sind sowohl beim Pflegegeld als auch bei den Sachleistungen geplant. Erstmals sollen auch in der Pflegestufe 0 Leistungen für professionelle Pflege zur Verfügung gestellt werden.
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Weniger Pflegepersonal als bisher angenommen Drucken E-Mail
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Es gibt in Deutschland deutlich weniger Pflegepersonal als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die am 18.01.2012 in Berlin vom Deutschen Pflegerat vorgestellt wurde. Während die Gesundheitspersonalrechnung des Statistischen Bundesamtes für 2009 insgesamt ca. 1,5 Mio. Beschäftigte in Pflegeberufen ausweist, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Zahl lediglich bei ca. 1,2 Mio. lag.
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Bessere Leistungen für Demenzkranke schneller realisieren Drucken E-Mail
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Der AOK-Bundesverband begrüßt, dass die Bundesregierung jetzt eine Teilreform der Pflegeversicherung mit einer Aufstockung der Leistungen für demenzkranke Pflegebedürftige angeht. Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes sagte dazu: "Diese Leistungsverbesserungen sollten jetzt aber auch schnell wirksam werden. Es gibt keinen Grund, damit bis zum 1. Januar 2013 zu warten. Die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen warten schon lange auf diese überfälligen Verbesserungen." Die Bundesregierung müsse zudem auch per Gesetz einen verbindlichen Zeitplan für weitere Reformschritte beschließen, damit die angekündigte Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kein Lippenbekenntnis bleibe. Sonst bestehe die große Gefahr, dass die Pflegereform ein Torso bleibe und erst nach der nächsten Bundestagswahl weitergeführt werden könne.
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Kabinett beschließt Gesetzentwurf für neues Entgeltsystem im Krankenhaus Drucken E-Mail
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Das Kabinett hat am Mittwoch den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz) beschlossen. Damit werden die Rahmenbedingungen für ein modernes, Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit förderndes Vergütungssystem geschaffen.
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Gewalt in der Pflege: Nicht wegsehen, sondern handeln Drucken E-Mail
Donnerstag, 19 Januar 2012
Köln - „Die Ausmaße der Gewalt in der Pflege werden von unserer Gesellschaft ignoriert und tabuisiert“, sagt der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Peter Michell-Auli. Vier Millionen ältere Menschen werden allein in Europa misshandelt. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. Etwa 2500 Opfer sterben an den Folgen der Misshandlungen. Das KDA informiert in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter über Gewalt in der Pflege.
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Inklusion im schulischen Bereich vorantreiben Drucken E-Mail
Donnerstag, 19 Januar 2012
Die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes fordern von der Kultusministerkonferenz, die Inklusion im schulischen Bereich in ganz Deutschland weiter voranzutreiben. Auf ihrem jüngsten Treffen in Hamburg haben sie dazu die „Hamburger Erklärung“ verabschiedet. Brandenburgs Behindertenbeauftragter Jürgen Dusel sagte dazu heute in Potsdam: „Wir müssen in Brandenburg den Weg hin zu einem inklusiven Bildungssystem konsequent weitergehen.“
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