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Montag, 26 Januar 2009 |
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Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung an die vielen Tausend behinderten Menschen, die als angeblich "lebensunwertes Leben" vernichtet wurden. Sie fanden zwischen 1939 und 1945 einen grausamen Tod in Gaskammern, wurden vergiftet oder mussten langsam verhungern. |
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Sonntag, 18 Januar 2009 |
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Berlin (KNA) Der Bund der «'Euthanasie'-Geschädigten und Zwangssterilisierten» (BEZ) hat Entschädigungsleistungen für das erlittene Unrecht während der NS-Zeit verlangt. BEZ-Geschäftsführerin Margret Hamm beklagte am Freitag in Berlin, die meisten Opfer des vor 75 Jahren in Kraft getretenen ersten Rassengesetzes der Nationalsozialisten - des «Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses» - seien bislang nicht als NS-Verfolgte anerkannt worden und erhielten somit keine Entschädigung. |
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Freitag, 05 Dezember 2008 |
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"Die Gedenkstunde erinnert an das unermessliche Leid von geistig behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden. Erinnerung wach halten hilft, gegen solche Menschen verachtende Ideologien stand zu halten. Und die Erinnerung an das Leid der Opfer schärft das Bewusstsein für unseren Umgang mit behinderten Menschen. Die Gedenkstunde setzt deshalb ein Zeichen für unveräußerliche Werte unserer Demokratie, unseres Rechtsstaates und der Menschenwürde", betonte Bayerns Sozialstaatssekretär Markus Sackmann bei der Gedenkstunde für Menschen mit geistiger Behinderung, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die Gedenkstunde wurde von der Lebenshilfe Bayern gemeinsam mit der Lebenshilfe München initiiert und fand heute anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München statt. "Politik, Verbände und jeder Einzelne von uns ist aufgerufen, Integration von Menschen mit Behinderung ernst zu nehmen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aktiv zu unterstützen. Dazu ist in unseren Köpfen noch ein Umdenken nötig und mehr Verständnis gefordert", ergänzte der Staatssekretär. |
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Sonntag, 02 November 2008 |
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Vier wissenschaftliche Arbeiten erhalten dieses Jahr den Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Jury gab die Preisträger heute in Berlin bekannt. Den Forschungspreis haben das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zum zweiten Mal ausgeschrieben. Er ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger werden im Rahmen einer Gedenkveranstaltung für die vertriebenen und ermordeten jüdischen Ärzte Berlins geehrt. Die Verleihung findet am 5. November in der Neuen Synagoge in Berlin statt. |
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Dienstag, 30 September 2008 |
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Berlin (KNA) Eine gründliche Aufarbeitung der Rolle von Ärzten im Nationalsozialismus steht nach Ansicht der Bundesärztekammer nach wie vor aus. Jede Initiative dazu werde von der Ärzteschaft nachdrücklich unterstützt, erklärte Präsident Jörg-Dietrich Hoppe am Dienstag in Berlin. Hoppe erinnerte an das vor 70 Jahren von den Nationalsozialisten erlassene Berufsverbot für jüdische Ärzte. |
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Samstag, 26 Januar 2008 |
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Im Vorfeld des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus forderte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz dazu auf, sich mit den Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft auseinander zu setzen. „Das Erinnern an die dunklen Kapitel unserer Geschichte stellt sich nicht von selber ein. Dazu bedarf es Anlässe und braucht es Rituale“, sagte die Ministerin in Stuttgart. Im Dritten Reich wurden mehr als 70 000 kranke und behinderte Menschen ermordet. Staatliche Stellen hatten systematisch Männer und Frauen, die in Heil- und Pflegeanstalten lebten, die Existenzberechtigung abgesprochen. Die Aktion wurde ideologisch als „Euthanasie“ und als „Aktion Gnadentod“ verbrämt und mit rassenhygienischen und ökonomischen Argumenten begründet. „So etwas darf sich nie mehr wiederholen. Die Auseinandersetzung mit den schrecklichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit muss auch unser Bewusstsein für ethische Fragestellungen der Gegenwart schärfen“, so Monika Stolz weiter. |
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Freitag, 25 Januar 2008 |
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Am 26.1.1938 gab der SS-Funktionär Heinrich Himmler mit dem Erlass „Arbeitsscheu Reich“ den Startschuss für die Inhaftierung und Ermordung von Tausenden Menschen, die schon lange vorher als Asoziale stigmatisiert worden waren. 70 Jahre später organisiert der Arbeitskreis „Marginalisierte – gestern und heute“ in Berlin eine Veranstaltungsreihe, die sich mit der Geschichte der Asozialenverfolgung vom Mittelalter bis in die Gegenwart befasst. Schon am Mittwoch wurde im Berliner Haus der Demokratie die Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“ eröffnet. Sie zeigt auf, wie die Entrechtung der sogenannten Asozialen schon in der Weimarer Zeit begonnen hatte. Die Grundlagen haben Kommunalbehörden, sowie Arbeits- und Wohnungsämter gelegt, die in Schreiben die Einweisung von Menschen unter dem Stigma „arbeitsscheu“ in KZ und Arbeitshäuser forderten. Dazu finden sich in der Ausstellung einige Beispiele. |
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Donnerstag, 24 Januar 2008 |
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„Das Erinnern hilft, den Opfern Würde zu geben und die Wahrheit zu erkennen“, sagte die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz (am Donnerstag 17.1.) im Vorfeld der Ausstellungseröffnung des Denkmals der Grauen Busse in Berlin. Die Ministerin erinnerte daran, dass am 18. Januar 1940 die ersten grauen Busse in die Vernichtungsstätte Grafeneck rollten und damit die systematische und im industriellen Maßstab angelegte Ermordung von Menschen im nationalsozialistischen Deutschland begann. |
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Sonntag, 09 Dezember 2007 |
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Der Förderverein von Hadamar und wir von Mensch zuerst e.V. haben einen Preis von DIE gewonnen. Das DIE verleiht Preise für gute Ideen in der Erwachsenen-Bildung. Das DIE ist das Deutsche Institut für Erwachsenen-Bildung. Das DIE verleiht alle 2 Jahre einen Preis für gute Ideen in der Erwachsenen-Bildung. |
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Freitag, 30 November 2007 |
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Am kommenden Montag, dem UN-Welttag behinderter Menschen, gedenkt die Bundesvereinigung Lebenshilfe der geistig behinderten Euthanasieopfer des Nationalsozialismus’. Im Rahmen einer kurzen Gedenkfeier legt Bundesvorsitzender Robert Antretter gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Berlin, Ulrich Arndt, Staatssekretär a. D., an der T4-Gedenkstätte in Berlin-Tiergarten einen Kranz nieder. |
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