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Donnerstag, 28 Februar 2008 |
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Rom (KNA) Die italienische Arzneimittel-Agentur (AIFA) hat der Marktzulassung der bislang in Italien verbotenen chemischen Abtreibungspille (RU486) zugestimmt. Die französische Herstellerfirma Exelgyn hatte die Registrierung des Präparats in Italien beantragt. Damit ist der erste Schritt zur Billigung der chemischen Abtreibungspille in italienischen Kliniken vollzogen. Gegen die freie Zulassung des Präparats hatten sich die Italienische Bischofskonferenz und katholische Politiker gewandt und dessen Gefahren hervorgehoben. |
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Mittwoch, 02 Januar 2008 |
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Köln - Das CDU-Präsidiumsmitglied Hildegard Müller hat wegen der Spätabtreibungen in Deutschland eine Änderung des Paragrafen 218 gefordert. "Ich halte die Praxis, bei der behinderte Kinder bis kurz vor der Geburt getötet werden können, für einen Skandal und setze mich sehr dafür ein, dass es zumindest eine verpflichtende Beratung gibt, wenn bei einem ungeborenen Kind eine Behinderung festgestellt wird", sagte die Bundestagsabgeordnete dem "Kölner Stadt-Anzeiger" |
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Donnerstag, 01 November 2007 |
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Berlin (KNA) Der Vorsitzende der Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, Hans-Rudolf Tinneberg, hat eine grundlegende Novellierung des Embryonenschutzgesetzes als lange überfällig bezeichnet. Er sagte am Donnerstag vor Journalisten in Berlin, unter Fachmedizinern gebe es eine wachsende Sympathie für den Gedanken, durch einen bewussten Verstoß gegen das Gesetz dessen Geltung gerichtlich überprüfen zu lassen. Er forderte eine Änderung des Gesetzes zum Embryonenschutz von 1990. Zugleich sollten damit die Vorgaben für die Stammzellforschung gelockert werden. |
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Donnerstag, 01 November 2007 |
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Santiago de Chile (KNA) Chiles Bischöfe stellen sich im Streit zwischen Regierung und Apotheken um den Verkauf der sogenannten Pille danach auf die Seite der Pharmazeuten. Man dürfe sie nicht dazu zwingen, Produkte zu verkaufen, die nicht Leben retteten, sondern zerstörten, forderte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Alejandro Goic, am Dienstag (Ortszeit) in Rancagua. Damit reagierte er auf die in der vergangenen Woche verhängten Strafen von umgerechnet rund 45.000 Euro für drei große Apothekenketten, die die "Notfallpille" nicht anbieten wollten. |
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Freitag, 07 September 2007 |
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Köln (KNA) Das "Deutsche Ärzteblatt" hat Gynäkologen davor gewarnt, einen seit Januar im Internet angebotenen neuen Test zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung in der Schwangerschaft zu verwenden. Der "gendertest" der Kölner Firma PlasmaGen sei ethisch höchst fragwürdig und könnte Paare in einen zusätzlichen Konflikt führen, heißt es in der am Freitag veröffentlichten neuesten Ausgabe des Fachmagazins. Theoretisch könne das neue Produkt Missbrauchsmöglichkeiten bis hin zur vorgeburtlichen Geschlechtsselektion ermöglichen. |
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Donnerstag, 06 September 2007 |
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Berlin (KNA) Eine Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hat sich für eine Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland ausgesprochen. Die in mehreren europäischen Ländern zugelassene Untersuchung eines außerhalb des Mutterleibes gezeugten Embryos solle "unter strengen Rahmenbedingungen" erlaubt werden, heißt es in dem Forschungsbericht "Gendiagnostik in Deutschland". Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe "Gentechnologiebericht" der Akademie legte das Buch am Dienstag in Berlin vor. Darin mahnt sie auch eine einheitliche gesetzliche Regelung für Gentests an. |
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