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Donnerstag, 16 April 2009 |
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Baierbrunn - Bereits neun Millionen Menschen in Deutschland haben für sich eine Patientenverfügung verfasst. Doch groß ist nach wie vor die Sorge, dass Ärzte sich im Ernstfall nicht daran halten. Dies sagte in einer Umfrage für die Deutsche Hospizstiftung jeder dritte Befragte, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Sonntag, 12 April 2009 |
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Berlin (KNA) Nach dem Entscheid des Schweizer Bundesgerichts gegen die umstrittene Sterbehilfeorganisation Dignitas hat die Deutsche Hospiz Stiftung die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid bekräftigt. Stiftungsvorstand Eugen Brysch sprach am Donnerstag in Berlin von einem «Schlag ins Kontor» der Dignitas-Akteure. Bei Dignitas arbeiteten «Dilettanten, die Menschen in kargen Wohnungen oder gar auf Parkplätzen beim Suizid unterstützen», so Brysch. Es gelte, Schweizer Verhältnisse in Deutschland gesetzlich zu verhindern. |
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Mittwoch, 08 April 2009 |
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Lausanne (KNA) Die umstrittene Sterbehilfeorganisation Dignitas hat eine Niederlage vor dem höchsten Gericht der Schweiz erlitten. Die Bundesrichter in Lausanne bestätigten in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil eine Entscheidung der nationalen Arzneimittelbehörde Swissmedic. Demnach ist es Dignitas verboten, Natrium-Pentobarbital zur Suizidhilfe zu beziehen, zu verwenden und aufzubewahren. Das Schlafmittel führt in hohen Dosen zur Lähmung des Atemzentrums und zum Tod durch Ersticken. In den gut 10 Jahren seines Bestehens hat Dignitas bei mehr als 900 Menschen zum Sterben beigetragen. |
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Dienstag, 07 April 2009 |
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„Vor 14 Jahren plädierten der Tübinger Gelehrte Walter Jens und der Theologe Hans Küng in dem Buch "Menschenwürdig sterben" für das Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Gilt der Wunsch von Jens, mittlerweile an Demenz erkrankt, unverändert?“ so der Autor Pete Smith einleitend in einem Artikel in der Ärzte Zeitung v. 06.04.09 |
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Freitag, 03 April 2009 |
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Berlin (KNA) Die Deutsche Hospiz Stiftung hat Pläne des Schweizer Sterbehhelfers Ludwig Minelli scharf verurteilt, einer völlig gesunden Frau beim Suizid zu helfen. Der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch, sprach am Freitag in Berlin von Skrupellosigkeit und schamloser Geschäftemacherei mit dem Leid von Menschen. Minelli, Chef der umstrittenen Organisation Dignitas, hatte am Donnerstag in einem Radiointerview angekündigt, er wolle einer gesunden Kanadierin Sterbehilfe leisten, die ihrem schwer krebskranken Ehemann in den Tod folgen will. Die Legalität dieser Aktion wolle er zuvor gerichtlich prüfen lassen. |
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