Sterbehilfe
SPD protestiert gegen Selbsttötungsautomaten Drucken E-Mail
Freitag, 07 September 2007
Berlin (KNA) Nach der katholischen Kirche protestiert auch die SPD-Bundestagsfraktion gegen die Präsentation eines Selbsttötungs-Automaten durch den Hamburger Politiker Roger Kusch (HeimatHamburg). Das Auftreten von Kusch sei geschmacklos und politisch unseriös, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Kleiminger am Freitag in Berlin. Der Hamburger Erzbischof Werner Thissen hatte mit Blick auf Kusch von "abscheulichen Entgleisungen" gesprochen.
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Suizidforscher warnen vor Zulassung von Sterbehilfe Drucken E-Mail
Donnerstag, 06 September 2007
Berlin (KNA) Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat vor jeglicher Zulassung von Sterbehilfe gewarnt. Jede Durchbrechung des gesellschaftlichen Tötungsverbots "gefährdet und destabilisiert potenziell die menschliche Gemeinschaft", erklärte sie am Mittwoch in Berlin. Stattdessen sei es ethisch geboten, Hilfe zu leisten. So solle Patienten ein würdevolles Lebensende mit optimaler professioneller Versorgung, Leidensminderung und menschlicher Zuwendung möglich gemacht werden.
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Sterzinsky fordert Regelung für Patientenverfügungen Drucken E-Mail
Samstag, 18 August 2007
Berlin (KNA) Der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky hat eine schnelle rechtliche Regelung der Patientenverfügungen gefordert. Wenn die Politik nicht handle, werde der Ruf nach aktiver Sterbehilfe immer lauter, sagte Sterzinsky am Samstag im RBB-Hörfunk. Nach Umfragen wolle jeder dritte Deutsche lieber Selbstmord begehen, als pflegebedürftig zu werden. Dadurch erhielten diejenigen Auftrieb, die sich zum Herrn über Leben und Tod aufspielen, so Sterzinsky.
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Evangelische Kirche will Gesetz zu Patientenverfügungen Drucken E-Mail
Donnerstag, 12 Juli 2007
copyright photocase.com
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Hannover (KNA) Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich für ein Gesetz über Patientenverfügungen ausgesprochen. Betroffene und Mediziner bräuchten mehr Rechtssicherheit bei Entscheidungen am Lebensende, heißt es in einer am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Empfehlung des EKD-Rats an die Bundestagsabgeordneten. Jedem Menschen solle ein würdiges Sterben gewährt werden. Ethisch unzulässig seien aber die Tötung auf Verlangen sowie die Beihilfe zur Selbsttötung.
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Europäische Liberale wollen Debatte über Sterbehilfe Drucken E-Mail
Freitag, 06 Juli 2007
Brüssel (KNA) Die Liberalen im Europaparlament haben sich für eine EU-weite Debatte über die Zulässigkeit der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen. Für viele Kranke sei aktive Sterbehilfe die letzte Möglichkeit, aus eigener Entscheidung würdig zu sterben, sagte der Fraktionsvorsitzende Graham Watson am Donnerstag in Brüssel.
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