Weltbilder
Eine Gesellschaft für alle!? Drucken E-Mail
Samstag, 03 Mai 2008
"In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" Antworten auf diese Frage sammelt seit März 2006 die Gesellschafter-Initiative der Aktion Mensch. Menschen mit Behinderung stellen sich diese Frage immer wieder neu – zum Beispiel an jedem 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. In diesem Jahr sind rund um den 5. Mai bundesweit rund 350 Aktionen vor Rathäusern, in Fußgängerzonen und auf öffentlichen Plätzen geplant. Zentrales Thema der Veranstaltungen ist die UN-Konvention zum Schutz und zur Förderung von Menschen mit Behinderung. Nach über einem Jahr des politischen Tauziehens, wann Deutschland die Konvention ratifiziert, beziehen Menschen mit Behinderung und ihre Organisationen auf die Frage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" klar Position: "In einer Gesellschaft für Alle!"
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Nächtliche Fixierung im Bad Drucken E-Mail
Samstag, 26 April 2008
Eine Patientin wird nachts am ganzen Körper im Bett fixiert, medikamentös ruhig gestellt und in ein Stationsbad verbracht.
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Aus der Altenpsychiatrie Drucken E-Mail
Sonntag, 30 März 2008
Wer sich mit der Thematik „Freiheitsentziehung“ beschäftigt, sollte nicht nur auf die Situation in den Gefängnissen schauen, sondern darf all jene nicht vergessen, die in den Psychiatrien aller Herren Länder sitzen. Auch in Deutschland verliert man recht zügig seine Freiheit, wenn man als psychisch krank gilt. Im Folgenden möchte ich über die Vorgehensweise der (bayrischen) Justiz gegen Frau S. aus Sonthofen berichten: Geboren 1930, arbeitete sie ihr ganzes Leben. Seit Jahrzehnten bewohnt sie ihr eigenes kleines Häuschen, lange alleine, wenn ihr Ehemann auf Hoher See war, mit ihm zusammen, wenn er Urlaub hatte. Und seit einer Trennung von ihm wieder alleine. Vielfältig und vielsprachig interessiert lebte sie in Sonthofen, der südlichsten Stadt Deutschlands.
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Lebenshilfe beklagt Abtreibungsautomatismus Drucken E-Mail
Dienstag, 18 März 2008
Zum bevorstehenden Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März beklagt die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung den Abtreibungsauto- matismus in Deutschland: Wird durch vorgeburtliche Untersuchungen das Down-Syndrom festgestellt, ist fast immer ein Schwangerschaftsabbruch die Folge. Lebenshilfe-Bundesvorsitzender Robert Antretter fordert daher umfas- sende Beratung für Eltern, die vor eine solch schwierige Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden.
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Kinder sind kein Schadensfall Drucken E-Mail
Freitag, 07 März 2008
Wien (KNA) Nach dem jüngsten Urteil über Zahlungen für ein behindertes Kind in Österreich übt die Kirche des Landes Kritik an der Entscheidung. Die österreichischen Bischöfe seien tief besorgt über Tendenzen in der Gesellschaft, die das Lebensrecht von Behinderten infrage stellten, sagte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn am Feitag. Es falle nicht leicht, ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) zu kritisieren. Es könne aber nicht angehen, dass ein Kind zu einem «Schadensfall» erklärt wird.
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Im Netz der Pflegemafia Drucken E-Mail
Sonntag, 02 März 2008
In den letzten Jahren wurden immer wieder unerträgliche, menschenunwürdige Zustände in Heimen und in der ambulanten Pflege aufgedeckt. Geändert hat sich trotzdem nichts - denn dahinter steckt System. In Wahrheit ist das schwer durchschaubare Pflegesystem in Deutschland ein Millionengeschäft, das viele Beteiligte gar nicht verändern wollen.
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63. Pflegestammtisch Drucken E-Mail
Sonntag, 02 März 2008
Altenpflege in Deutschland : In keinem anderen Bereich unserer Gesellschaft ist der Kontrast zwischen dem, was die zuständigen Träger zu leisten vorgeben, und dem , was tatsächlich für hilfsbedürftige Menschen getan wird , größer. Und das in einem der reichsten Länder der Erde. Die Pflegebranche boomt . Ein mächtiges Kartell, unter anderem bestehend aus Pflegeverbänden, Heimbetreibern und der Pharmaindustrie, nutzt zum Teil skrupellos ein schwer durchschaubares System öffentlicher Finanzierungen, um gewaltige Profite zu machen. Das Nachsehen haben die pflegebedürftigen Menschen, die dabei ebenso auf der Strecke bleiben wie engagierte Pflegekräfte, die Missstände in den Heimen öffentlich anprangern und dafür berufliche Konsequenzen in Kauf nehmen müssen.
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Sportverein schließt Behinderten aus Drucken E-Mail
Sonntag, 27 Januar 2008

Der Bayerischen Rundfunk berichtete am 24. Januar in seiner Fernsehsendung "Quer" über den 12jährige Ferdinand Federlin. Der 12jährige, der das Down-Syndrom hat, darf nicht mehr an den Trainingsstunden der Ringer beim TSV Aichach teilnehmen. Die Mutter Magdalena Federlin kann den Ausschluss ihres Sohnes nicht nachvollziehen. Im benachbarten Friedberg trainiert ein behindertes Mädchen - und niemand hat ein Problem damit.

 

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Was heißt hier "geistig behindert"? Drucken E-Mail
Donnerstag, 06 Dezember 2007
Geistig Behinderte gibt es eigentlich gar nicht. Sie werden von der Gesellschaft durch die Beigabe "geistig behindert" erst gemacht - und aus ihr hinausgeworfen. Dafür sorgt unsere effiziente (Schul-)Bürokratie. Aus einem Beitrag der Tageszeitung TAZ vom 21.11.2007
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Sichtweisen Drucken E-Mail
Donnerstag, 01 November 2007

Im Laufe der Zeit haben sich die Erklärungsmodelle was den überhaupt eine Geistige Behinderung sei immer wieder geändert. Die folgende Tabelle stellt drei dieser Modelle gegenüber.

 

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Keiner soll auf Kosten anderer leben Drucken E-Mail
Mittwoch, 31 Oktober 2007
Der demographische und soziale Wandel werfen eindringlich die Frage auf, wie die Generationen künftig miteinander leben wollen. Am 10. November von 9.30 bis 11 Uhr beschäftigt sich hiermit eines der Foren beim Engagiertentreffen des Kolpingwerkes Deutschland, das vom 9. bis 11. November in Köln stattfindet. Stärker als bisher ist ein Bewusstsein gefordert, dass die Beziehungen zwischen den Generationen neu zu gestalten sind. Das Besondere an diesem Prozess ist, dass sich das wenigste an den Staat delegieren lässt. Ob sich Alt und Jung mit Respekt begegnen, als Last oder Bereicherung empfinden, entscheidet sich vor allem im alltäglichen Umgang.
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