Medikamente
Antibiotika bei Blasenentzündung lang genug einnehmen Drucken E-Mail
Freitag, 23 Oktober 2009
Berlin - Blasenentzündungen äußern sich durch Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang und Schmerzen im Unterbauch. Frauen erkranken häufiger als Männer an dieser bakteriellen Infektion der Harnwege. Unkomplizierte Harnwegsinfekte sind normalerweise ungefährlich und kein Risiko für eine Schädigung der Nieren, so die Bundesapothekerkammer. Der Arzt kann eine Blasenentzündung mit rezeptpflichtigen Antibiotika behandeln, die in der Regel nur wenige Tage lang eingenommen werden. Das Antibiotikum sollte ohne Rücksprache mit dem Arzt aber nicht vorzeitig abgesetzt werden, denn dies kann zu resistenten Erregern führen. Treten während der Behandlung Komplikationen wie Fieber, ein starkes Krankheitsgefühl oder Schmerzen in der Nierengegend auf, sollten Patienten wegen des Verdacht auf eine Entzündung der oberen Harnwege erneut mit dem Arzt sprechen.
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Patienten fühlen sich zu wenig über Risiken und Nebenwirkungen informiert Drucken E-Mail
Dienstag, 20 Oktober 2009
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt, heißt es in der Fernsehwerbung. Doch die Wirklichkeit sieht für viele ältere chronisch kranke Patienten anders aus. In einer Umfrage, die jetzt in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2009) veröffentlicht wurde, waren viele Patienten unzufrieden mit den Infos, die sie von ihrem Arzt zur Verträglichkeit der verordneten Medikamente erhalten hatten. Heraus kam auch, dass unzufriedene Patienten häufiger die Einnahme der Tabletten vergessen.
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Impfstoff-Chargen gegen die Neue Grippe Influenza A (H1N1) fertig produziert Drucken E-Mail
Montag, 19 Oktober 2009
München - Nach Zulassung durch die zuständigen europäischen Behörden am 29. September 2009, womit dem Pandemie-Impfstoff von GlaxoSmithKline die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bescheinigt wurde, stehen die ersten fertig produzierten Dosen Pandemie-Impfstoff gegen die Neue Grippe ("Schweinegrippe") zur Verfügung. Der aufwändige Entwicklungs- und Produktionsprozess (Grafik) ist erfolgreich in nur fünf Monaten durchgeführt worden. Die Bundesregierung hatte im Juni dieses Jahres 50 Millionen Dosen des Pandemie-Impfstoffs bei GlaxoSmithKline (GSK) bestellt.
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Medikamentenabhängigkeit als Folge von Schlafstörungen Drucken E-Mail
Donnerstag, 08 Oktober 2009
Rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland leidet unter Schlafstörungen. Vor allem Frauen und ältere Menschen sind davon betroffen. Für viele sind ärztlich verschriebene Schlaf- und Beruhigungsmittel eine schnelle Hilfe gegen die Beschwerden. Allerdings bergen diese Medikamente, insbesondere die aus der Familie der Benzodiazepine, ein großes Suchtpotenzial. Rund 1,6 Millionen Menschen sind von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig.
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Für die Regel ungeeignet Drucken E-Mail
Donnerstag, 08 Oktober 2009
Baierbrunn - Frauen, die unter starken Monatsblutungen leiden, sollten auf ASS als Schmerzmittel verzichten, rät das Apothekenmagazin "BABY und Familie" und bezieht sich dabei auf den Berufsverband der Frauenärzte.
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Erkältungsmedikamente im Alter gezielt auswählen Drucken E-Mail
Sonntag, 27 September 2009
Berlin/Düsseldorf - Erkältungen bei älteren Menschen lassen sich oft gut mit rezeptfreien Medikamenten behandeln. Aber nicht immer ist eine Selbstmedikation möglich oder das vom Patienten gewünschte Präparat individuell geeignet, belegt eine bundesweite Studie der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Arzneimittelbezogene Probleme sind bei Schmerzmitteln und Medikamenten gegen Atemwegserkrankungen besonders verbreitet. „Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Pro Tag lösen die Apotheker allein in der Selbstmedikation mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme oder führen sie einer Lösung zu“, so Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA.
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Nasensprays nicht länger als eine Woche anwenden Drucken E-Mail
Freitag, 04 September 2009
Berlin - Im Herbst treten Erkältungen häufiger auf. Ihre Symptome wie Schnupfen oder Husten können gut mit rezeptfreien Arzneimitteln behandelt werden. Aber rezeptfrei heißt nicht harmlos: Abschwellende Nasensprays oder -tropfen sollten nicht länger als eine Woche ohne Unterbrechung eingesetzt werden, rät die Bundesapothekerkammer. Die Nasensprays helfen kurzfristig gegen Schnupfen, schädigen aber bei langfristiger Anwendung die Nasenschleimhaut bis hin zum möglichen Absterben des Gewebes. Dies gilt für Nasensprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin, die die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen. Gleichzeitig gewöhnt sich die Nasenschleimhaut an die ständige Gabe des Nasensprays – der Verzicht auf die Arzneimittel ist dann nur noch schwer möglich.
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Antibiotika nicht vorschnell absetzen Drucken E-Mail
Mittwoch, 02 September 2009
Berlin - Antibiotika sollten so lange eingenommen werden, wie dies der Arzt vorgesehen hat. Werden sie vorschnell abgesetzt, können sich Resistenzen ausbilden, warnt die Bundesapothekerkammer. Antibiotika sind in Deutschland grundsätzlich verschreibungspflichtig und sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Immer häufiger kommt es zu Infektionen durch resistente Bakterien, bei denen die klassischen Antibiotika nicht mehr wirken. Komplikationen und Krankenhausaufenthalte können die Folge sein.
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Verfallsdatum von Medikamenten zu selten im Blick Drucken E-Mail
Mittwoch, 02 September 2009
Hamburg - Zu viele Menschen unterschätzen die Risiken von Medikamenten, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist: Fast jeder Dritte achtet beim Griff in die Hausapotheke nicht immer auf das Verfallsdatum des Medikamentes. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 38 Prozent, während die Menschen ab 65 Jahre mit 23 Prozent vorsichtiger sind. Die TK-Apothekerin Ursula Battmer empfiehlt dieses Verhalten nicht zur Nachahmung. Unter anderem können sich die Inhaltsstoffe zersetzen, Wirksamkeit und Verträglichkeit können sich verändern und es bestehe - insbesondere bei angebrochenen Packungen - die Gefahr, dass sich Keime in den Arzneimitteln bilden, so Battmer. "Der Blick auf das Verfallsdatum von Medikamenten ist deshalb vor der Einnahme ein Muss."
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ASS nicht tropentauglich Drucken E-Mail
Montag, 31 August 2009
Baierbrunn - Das populäre Schmermittel kann bei manchen Tropenkrankheiten schaden
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Homöopathie: Drei gegen Schnupfen Drucken E-Mail
Montag, 31 August 2009
Eschborn - Homöopathen unterscheiden den Schnupfen nach Art des Sekretes. Das homöopathische Arzneimittel Luffa in der Verdünnung D6 macht eine verstopfte, sehr trockene Nase wieder frei. Die Potenz D12 wählt man, wenn das Nasensekret dünnflüssig ist. Das rät Apothekerin Brigitte M. Gensthaler in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. September 2009. Ein Klassiker bei Fließschnupfen ist auch Allium cepa, zu Deutsch: Küchenzwiebel, in der Potenz D6. Es hat sich bewährt, wenn reichlich wässriges Nasensekret fließt, das so scharf und brennend ist, dass es Nasenlöcher und Oberlippe wund werden lässt - wie beim Zwiebelschneiden.
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