Forschung
Cannabis gegen Krebs? Drucken E-Mail
Sonntag, 27 April 2008
Baierbrunn - Pharmakologen der Universität Rostock haben einen bisher unbekannten Mechanismus aufgedeckt, wie Cannabinoide gegen Tumoren wirken.
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Solexa-Sequenzierung für klinische Fragestellungen Drucken E-Mail
Dienstag, 15 April 2008
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin identifizieren neue Gene für geistige Behinderung. Bislang angewandte Methoden zur Untersuchung chromosomaler Bruchpunkte sind relativ umständlich, zeitaufwändig und teilweise auch zu ungenau, um eventuell unterbrochene Gene zu identifizieren. Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik haben jetzt eine Methode vorgestellt, die diese Probleme überwindet. Mit Hilfe neuester Sequenziertechnologien (Solexa-Sequenzierung) haben die Forscher unter der Leitung von Dr. Wei Chen chromosomale Bruchstellen von drei Patienten mit unterschiedlichen Formen von geistiger Behinderung untersucht. Es gelang ihnen, bei allen drei Patienten Gene zu identifizieren, die durch ein Chromosomen-Rearrangement unterbrochen worden waren. Es handelt sich um drei verschiedene Gene mit völlig unterschiedlicher Funktion; alle drei sind aus Sicht der Wissenschaftler jedoch für die jeweilige Form der geistigen Behinderung der betroffenen Patienten verantwortlich. Der in der Zeitschrift "Genome Research" erschienene Artikel beschreibt erstmalig den Einsatz der Solexa-Sequenzierung für klinische Untersuchungen [Chen et. al., Genome Research 2008, DOI: 10.1101/gr.076166.108].
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Kann Tanzen Alterungsprozesse stoppen? Drucken E-Mail
Sonntag, 06 April 2008
Hamburg - Die regelmäßige Bewegung auf dem Tanzparkett ist weit mehr als nur eine angenehme Freizeitbeschäftigung mit einigen positiven Nebeneffekten. Wer tanzt tut nicht nur viel für seine körperliche Fitness, sondern hält Alterungsprozesse im menschlichen Körper nachhaltig auf. Professor Dr. Hubert Dinse, Neurologe erklärte gegenüber dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer Verband (ADTV) hierzu: "Anders als bei vielen Sportarten bietet Tanzen dadurch, dass es nicht eindimensional auf Bewegung abstellt, beste Voraussetzungen um länger Gesund und fit zu bleiben. Das besondere sei das Zusammenspiel beim Tanzen von körperlicher Aktivität mit Musik, Rhythmusgefühl und sozialen Kontakten in Verbindung mit emotionalen und auch erotischen Komponenten. Es fördert einzigartig alles, was für Körper und Gehirn im Alter wichtig ist!"
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Das soziale Paradoxon Drucken E-Mail
Mittwoch, 26 März 2008
Trotz einer exponentiell steigenden Lebenserwartung und dem Zurückgehen vieler Krankheiten vergrößern sich die Unterschiede bei Krankheit und Tod je nach Zugehörigkeit zur sozialen Unter- oder Oberschicht. Menschen mit weniger als 1.500 Euro monatlichem Bruttoeinkommen haben eine um neun Jahre kürzere Lebenserwartung als Zugehörige zur sozialen Oberschicht mit über 4.500 Euro monatlich. Diese auch als Schichtgradient bezeichneten Verwerfungen nehmen zu. Ein Aufsatz in der Zeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) analysiert einige Ursachen dieser sozialen Ungleichheiten von Gesundheit und Krankheit. Dies gibt Anhaltspunkte für Möglichkeiten zur Intervention.
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Tuberkulose – Schach dem weißen Tod Drucken E-Mail
Mittwoch, 26 März 2008
Tuberkulose ist eine der bedrohlichsten Infektionskrankheiten der Menschheit. Jährlich sterben daran zwei Millionen Menschen. Bisher gab es eine Art Gleichgewicht zwischen Mensch und Bakterium: Fast jeder dritte Mensch ist mit Tuberkulose infiziert, doch bei den meisten ist das Immunsystem stark genug, das Bakterium in Schach zu halten.
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Erreger verschwinden durch Sonnenlicht Drucken E-Mail
Montag, 24 März 2008
Hannover – Australische Forscher haben Wolle, Seide und Hanf mit Titandioxid-Nanokristallen versehen, die mit Hilfe von Sonnenlicht Flecken und Krank-heitserreger entfernen. Das berichtet das Technologiemagazin Technology Review in der aktuellen Ausgabe 04/08.
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Das kleine Wunder von Dallas Drucken E-Mail
Samstag, 22 März 2008
Durham, North Carolina / Leipzig - Die Geburt von Dallas war für seine Eltern Cynthia und Darek Hextell aus Sacramento in Kalifornien Glücksfall und Schicksalsschlag zugleich: Nach jahrelangen Versuchen, ein Kind zu bekommen, war der Junge ein echtes Wunschkind für das Paar - aber er kam 2006 mit einer Behinderung zur Welt, die ihn in seiner Entwicklung weit zurückwerfen sollte. Mit Hilfe seiner eigenen Stammzellen jedoch kann Dallas heute wieder lachen und sogar laufen.
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Therapie des Usher-Syndroms Drucken E-Mail
Mittwoch, 19 März 2008
Mainz - Das Usher-Syndrom (USH) des Menschen ist die häufigste Erbkrankheit, die zum Gehörverlust und zum Erblinden führt. Die Betroffenen können bereits von Geburt an taub sein und erblinden im weiteren Verlauf der Krankheit. Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum vom Institut für Zoologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben in den letzten Jahren weitreichende neue Erkenntnisse zu dieser schwerwiegenden Krankheit gewonnen. Für die wissenschaftlichen Verdienste zur Erforschung des Usher-Syndroms und die damit verbundene Wegbereitung für Therapiemöglichkeiten wurde Prof. Wolfrum zusammen mit einem amerikanischen Kollegen von der Harvard University, Boston, in San Diego beim „Tag der Wissenschaft“ der amerikanischen Patientenvereinigung „Foundation Fighting Blindness“ mit dem „Board of Directors Award“ ausgezeichnet.
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Antibiotika-Resistenzen nehmen zu Drucken E-Mail
Montag, 17 März 2008
Berlin (KNA) Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) hat sich besorgt über die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen bei Tuberkulose-Erregern geäußert. Das Institut verwies im Vorfeld des Welttuberkulosetags 2008 am Montag in Berlin auf jüngste Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Demnach traten 2006 rund 500.000 Tuberkulosefälle mit multiresistenten Erregern auf. Die sogenannte MDR-Tuberkulose ist vor allem in Ländern der früheren Sowjetunion und in China verbreitet. In Deutschland registrierten die Gesundheitsbehörden 2006 bei 78 Patienten multiresistente Bakterien. 2005 waren es 105 Fälle
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Licht stört den Schlaf Drucken E-Mail
Dienstag, 29 Januar 2008
Baierbrunn - Licht ist ebenso wie Lärm ein eindeutiger Störfaktor für den Schlaf. Denn es unterdrückt die Ausschüttung des Nachthormons Melatonin, das uns abends auf Ruhe einstimmt. Wie das "HausArzt-PatientenMagazin" berichtet, beeinflusst Licht aber nicht nur körperliche Reaktionen, sondern wirkt auch auf die Psyche. Das sei der Grund, warum selbst schwaches Licht jemanden um die kostbare Nachtruhe bringen könne, berichtet Professor Dr. Jürgen Zulley, der Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums am Universitäts- und Bezirksklinikum Regensburg.
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Durchbruch bei Stammzellen? Drucken E-Mail
Montag, 14 Januar 2008
Chicago/Bonn (KNA) US-Wissenschaftler haben nach eigener Darstellung einen Durchbruch in der Stammzellforschung erzielt. Es sei ihnen gelungen, einem Embryo eine einzelne Stammzelle zu entnehmen, ohne den Embryo selbst zu zerstören, berichteten die Wissenschaftler der US-Biotechnologie-Firmen Advanced Cell Technology (ACT) und StemLifeLine in der Fachzeitschrift "Cell Stem Cell". Der Embryo entwickelte sich den Angaben zufolge normal weiter. Bislang wurden Embryonen bei der Gewinnung der Stammzellen zerstört.
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