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Donnerstag, 26 Januar 2012 |
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Einen geschädigten Herzmuskel kann der Mensch nicht regenerieren. An die Stelle der Muskelzellen tritt Narbengewebe. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim wollen die volle Herzfunktion wiederherstellen, indem sie künstliches Herzgewebe herstellen. Ihnen ist es nun gelungen, an einem dreidimensionalen Gerüst aus der Seide einer tropischen Raupe Herzmuskelzellen anzusiedeln. |
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Donnerstag, 05 Januar 2012 |
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Hannover - Amerikanische Forscher haben eine ultradünne, flexible Sensormatte entwickelt, die - im Gehirn eingesetzt - Epilepsie-Patienten Erleichterung bringen soll. Das berichtet das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Januar-Ausgabe. |
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Dienstag, 03 Januar 2012 |
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Bei Verletzungen des Rückenmarks können die langen Zellfortsätze der Nervenzellen, die Axone, durchtrennt werden. Schon lange untersuchen Wissenschaftler, ob und wie diese Axone zum erneuten Auswachsen angeregt werden können. Die Veränderungen, die sie dabei beobachten, finden im Maßstab von wenigen Millimetern statt. Um diese sichtbar zu machen, wird der zu untersuchende Bereich bisher in kleine Scheiben geschnitten und diese dann unter dem Mikroskop betrachtet. Die zweidimensionalen Schnitte bieten jedoch nur ein sehr vages Bild von der räumlichen Lage und dem Verlauf der Zellen. Nun haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried mit einem internationalen Team eine neue Methode entwickelt, mit der einzelne Nervenzellen im intakten Gewebe untersucht und dreidimensional dargestellt werden können. |
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Dienstag, 03 Januar 2012 |
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Mit Hilfe von Reaktionskaskaden können neue Wirkstoffe schnell und effizient hergestellt werden. Einmal in Gang gesetzt, führen sie über eine Reihe von Zwischenschritten in einem einzigen Reaktionsgefäß zum gewünschten Endprodukt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund haben nun einen neuen Weltrekord in der Kaskadensynthese aufgestellt: Über zwölf Zwischenschritte synthetisierten sie komplexe, biologisch aktive Substanzen, die Centrocountine. Diese Stoffe hemmen die Zellteilung und könnten neue Wege für die Entwicklung von anti-Tumorwirkstoffen weisen. |
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Montag, 02 Januar 2012 |
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Baierbrunn - Kardiologen des Elisabeth-Krankenhauses in Essen haben weltweit erstmals einem Patienten außerhalb einer klinischen Studie einen abbaubaren Stent eingesetzt, der ein arteriosklerotisches Gefäß offen hält, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Freitag, 09 Dezember 2011 |
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Es ist seit langem aus der Krebsforschung bekannt, dass Zellen über ein Selbstmordprogramm verfügen. Dieses als Apoptose bezeichnete Programm tötet geschädigte Zellen ab und schützt so vor Krebsentstehung. Forscher der Max-Planck-Forschungsgruppe für Stammzellalterung an der Universität Ulm haben jetzt erstmals gezeigt, dass Apoptose zur Alterung von Geweben führen kann. In alternden Geweben kommt es zu einer Anhäufung von Zellen mit geschädigtem Erbgut. |
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Donnerstag, 10 November 2011 |
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Baierbrunn - Babys können erst ab etwa der 35. Entwicklungswoche zwischen Berührung und Schmerz unterscheiden. Wahrscheinlich ist vorher das Nervensystem für das Schmerzempfinden noch nicht ausgereift. Kälte dagegen ist anscheinend schon für Frühchen in der 24. Woche äußerst unangenehm, berichtet der Frühgeborenen-Experte Professor Gerhard Jorch im Interview mit dem Apothekenmagazin "BABY und Familie". |
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Donnerstag, 10 November 2011 |
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Baierbrunn - Es gibt Viren, die Bakterien zerstören - Wissenschaftler nennen sie deshalb Bakteriophagen. Bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand die Idee, dies therapeutisch zu nutzen. Sie wurde in einigen Ländern, u. a. in Deutschland, auch umgesetzt. Die Behandlung geriet mit dem Aufkommen der Antibiotika aber in Vergessenheit. |
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Montag, 31 Oktober 2011 |
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Hannover - Der japanische Mischkonzern Panasonic hat jetzt einen Telepräsenz-Roboter für den Gesundheitsbereich vorgestellt: Der stets lächelnde Roboter mit Namen "Hospi-Rimo" steht bettlägerigen Patienten zur Kommunikation mit Ärzten oder der Familie zur Verfügung. Das berichtet das Magazin Technology Review in seiner aktuellen November-Ausgabe. |
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Montag, 31 Oktober 2011 |
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Hannover - Chemotherapien töten nicht nur Krebszellen, sondern schädigen auch gesunde Zellen stark. Jetzt haben Wissenschaftler von der Johns Hopkins University in Baltimore ein Verfahren entwickelt, das den Wirkstoff zwar auch in gesunde Zellen schleust, ihn aber nur in Krebszellen aktiviert, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen November-Ausgabe. |
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Freitag, 07 Oktober 2011 |
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Hannover – Wenn Organe entnommen sind, läuft die Uhr: Bislang können 70 Prozent der Spenderherzen nicht verwendet werden, weil kein geeigneter Empfänger in Reichweite ist. Die vom US-amerikanischen Medizintechnik-Unternehmen TransMedics entwickelten Spezial-Transportbehälter können dieses kurze Zeitfenster der Haltbarkeit stark vergrößern, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen Oktober-Ausgabe. |
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