Allgemein
Psychiatrische Versorgung 2007 Drucken E-Mail
Freitag, 26 Oktober 2007
Die Behandlung von psychisch kranken Menschen hat in den letzten 30 Jahren einen deutlichen Wandel durchlaufen. Psychiatrische Krankenhäuser haben sich von "Verwahranstalten" zu modernen Kliniken entwickelt. Durch vielfältige Therapieangebote und moderne Arzneimittel wird ein Großteil der Patienten heute gemeindenah ambulant versorgt. Oft mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Angehörigen können sie in den eigenen vier Wänden leben und ärztliche Hilfe in ihrer Umgebung aufsuchen.
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Wie reagieren wir spezifisch auf Stress? Drucken E-Mail
Dienstag, 23 Oktober 2007
Wenn wir unter Stress stehen, reagiert unser gesamter Organismus sofort und effektiv auf die jeweilige Situation und passt sich an diese an. Wie Stress diese regulativen Prozesse auf zellulärer Ebene steuert, haben nun Eduardo Arzt von der Universität von Buenos Aires in Argentinien und Florian Holsboer vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München herausgefunden. Sie identifizierten einen Faktor (RSUME, RWD-containing Sumoylation Enhancer), der die Veränderung von Eiweißstoffen durch kleine Ubiquitin-ähnliche Moleküle (Sumoylation) verstärkt. Diese Veränderung stabilisiert, aktiviert oder ändert die Funktion der betroffenen Eiweißstoffe und bildet die Grundlage einer erfolgreichen Stressreaktion. Entdeckt wurde RSUME in Tumorzellen, welche meist unter chronischem Sauerstoffmangel (Hypoxie) als Stressfaktor leiden. Die Aufklärung der Regelkreise, die von RSUME kontrolliert werden, könnte in Zukunft therapeutische Interventionen ermöglichen, sowohl in der Tumorbehandlung als auch bei Sauerstoffmangel nach der Geburt (pränataler Hypoxie), Schlaganfall sowie traumatischer Gehirnverletzung. (Cell, 19. Oktober 2007)
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Lieber Hund als Mensch oder Spielzeug Drucken E-Mail
Freitag, 12 Oktober 2007

Autistische Kinder, die in sich zurück gezogen leben, entscheiden sich für einem Hund, wenn sie vor die Wahl gestellt werden, womit sie sich beschäftigen möchten: Vierbeiner, Mensch oder Spielzeug.

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Großeltern mindern Depressionsrisiko bei Enkeln Drucken E-Mail
Freitag, 12 Oktober 2007

Weinheim (KNA) Großeltern mindern nach einer US-amerikanischen Studie das Depressionsrisiko bei ihren Enkeln. Omas und Opas könnten "als eine Art Puffer gegen mütterliche Depressionen fungieren", heißt es in der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift "Psychologie Heute" (November-Heft) unter Berufung auf zwei Forscher der University of Southern California.

 

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Mehr Leben, weniger Epilepsie Drucken E-Mail
Sonntag, 30 September 2007
Monheim - Menschen mit Epilepsie haben heute eine große Chance auf ein Leben ohne wesentliche Einschränkungen. Beinahe sieben von zehn Patienten könnten anfallsfrei sein - es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es weniger sind. Auch Patienten, die nahezu ohne Anfälle leben, leiden dennoch häufig unter Nebenwirkungen ihrer Epilepsie-Therapie. In einer aktuellen Studie wurden 173 Patienten mit einer guten Anfallskontrolle von Fachärzten untersucht. 67% der Patienten zeigten medikamentöse Beeinträchtigungen, die nicht unbedingt hingenommen werden müssen1. Beeinträchtigungen und Nebenwirkungen durch Epilepsiemedikamente, die unterschiedlich starken Einfluss auf körperliche und geistige Funktionen nehmen, können durch eine moderne und angemessene Therapie vermieden werden. Leider nehmen noch nicht alle Epilepsiepatienten diese Chance auch wahr.
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Online-Arztberatung nimmt die Scheu vor psychologischer Beratung Drucken E-Mail
Sonntag, 30 September 2007
Köln - Noch immer ist die Dunkelziffer bei psychisch Erkrankten sehr hoch. Viele Betroffene wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen oder haben Angst vor Vorurteilen und Ablehnung. Menschen mit seelischen Problemen können jetzt schnell und qualifiziert Hilfe bekommen: Die Online-Arztberatung meinpsychiater.de geht am 1. Oktober ins Netz. Experten beantworten die Fragen von Betroffenen und zeigen Behandlungsmöglichkeiten auf.
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Auch Nervenzellen haben eine Achillesferse Drucken E-Mail
Sonntag, 30 September 2007
Ein neuer Angriffsmechanismus könnte die Schädigung von Nervenzellen bei Multiple Sklerose erklären. Wenn das Immunsystem verrückt spielt und anstatt Viren und Bakterien Zellen des eigenen Körpers angreift, so hat dies meist schlimme Folgen. Im Fall der Multiplen Sklerose ist das Ziel dieser fehlgeleiteten Immunabwehr das zentrale Nervensystem. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und des Instituts für klinische Neuroimmunologie (LMU) haben mit einem internationalen Team jetzt einen neuen Angriffsmechanismus dieser Krankheit aufgedeckt. Die Ergebnisse könnten zu neuen Therapieansätzen für manche Patienten führen.
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Jede dritte Frühverrentung psychisch bedingt Drucken E-Mail
Freitag, 21 September 2007
Mainz (KNA) Etwa jede dritte Frühverrentung in Rheinland-Pfalz ist auf psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen oder Angststörungen zurückzuführen. Der Anteil psychisch bedingter Frühverrentungen habe im Jahr 2006 bei 34 Prozent gelegen und damit um 7 Prozent höher als noch im Jahr 2001, teilte die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag in Mainz mit.
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Wenn die Seele das Licht ausknipst Drucken E-Mail
Donnerstag, 13 September 2007
München (KNA) Sich leer fühlen, völlig ausgebrannt sein, nicht mehr weiter können - nach Schätzungen leiden etwa vier Millionen Menschen in Deutschland unter einem Burnout-Syndrom. Die Journalistin Annekathrin Wetzel wollte wissen, wie diese Zivilisationskrankheit entsteht und wie man sie heilen kann. Ihr Film "Fix und fertig. Burnout - Die Krankheit, die so viele trifft" ist am Sonntag um 17.30 Uhr in der ARD zu sehen.
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Wie Nervenzellen kommunizieren Drucken E-Mail
Freitag, 07 September 2007
Die elektrischen Feldpotenziale, die Gehirnströme widerspiegeln, werden nicht durch die elektrische Leitfähigkeit des Gehirns beeinträchtigt. Wie Forscher vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen herausgefunden haben, leitet das Gehirn elektrische Ströme ähnlich wie Salzwasser. Dies impliziert, dass zum Beispiel die Signale eines Elektro-Enzephalogramms (EEG) die Eigenschaften der Nervenzellen oder Neuronen-Populationen korrekt wiedergeben und nicht durch passive elektrische Eigenschaften der Hirnsubstanz verfälscht werden
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Mehr Status, mehr Hirn Drucken E-Mail
Freitag, 07 September 2007
Der Aufstieg in der Gruppenhierarchie verändert bei Singvögeln bestimmte Hirnregionen. Singvögel sind ein beliebtes Objekt für Neurobiologen. An ihnen konnten Forscher erstmals zeigen, dass sich auch im ausgereiften Wirbeltiergehirn noch neue Nervenzellen bilden. Im Zentrum des Interesses steht das Gesangskontrollzentrum der Vögel: der HVC ist die neuronale Schaltstelle für den Vogelgesang und der wiederum stellt bei Singvögeln ein ganz wichtiges Verhaltenselement dar. Denn über den Gesang werden Territorien verteidigt und Weibchen angelockt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie konnten nun zeigen, dass sich auch Änderungen im sozialen Status eines Vogels - ein Aufstieg in der Gruppenhierarchie - in einer Zunahme von Nervenzellen in dieser Hirnregion widerspiegeln.
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