|
Dienstag, 27 September 2011 |
|
Nach einem Schlaganfall leiden Betroffene häufig an schweren Sprachstörungen, sind aber oft in der Lage, ganze Texte zu singen. Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften sind dieser Beobachtung nun auf den Grund gegangen – mit überraschendem Ergebnis: Das Singen selbst war für die untersuchten Patienten gar nicht entscheidend. Eine Schlüsselrolle nahm dagegen der Rhythmus ein. Ebenso wichtig war die Vertrautheit und Floskelhaftigkeit der Liedtexte – unabhängig davon, ob sie gesungen oder gesprochen wurden. Die Erkenntnisse weisen den Weg für neue Therapien bei Sprachstörungen. |
|
weiter …
|
|
|
Freitag, 23 September 2011 |
|
Berlin - Stress und Druck bei der Arbeit müssen nicht zwangsläufig zu Burnout führen. Viele Beschäftigte erleben in herausfordernden Jobsituationen so genannte Flow-Zustände, die euphorische Gefühle bewirken können. Die Bedingungen für einen Flow statt eines Burnouts thematisiert ein Beitrag der neuesten Ausgabe von DGUV Kompakt. Aber wann kommt es zu einem Burnout-Syndrom - und wann haben Beschäftigte "Flow"-Erlebnisse? Die Antworten lassen sich für die Prävention psychischer Fehlbelastungen nutzen. |
|
weiter …
|
|
|
Donnerstag, 22 September 2011 |
|
Neuropsychologen der Universitäten Tübingen und Heidelberg haben eine Serie neuer Tests entwickelt, mit denen sich genauer untersuchen lässt, ob Wachkomapatienten bei Bewusstsein sind. Darüber berichten die Forscher Boris Kotchoubey und Simone Lang in der aktuellen Ausgabe des Magazins Gehirn&Geist (9/2011). |
|
weiter …
|
|
|
Mittwoch, 14 September 2011 |
|
Neuherberg - Durch die Untersuchung der Tumorsuppressorgene Dlg* haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München einen neuen Mechanismus entschlüsselt, der die Zellpolarität von Epithelzellen im Gewebeverband oder von Neuronen im Gehirn steuert. Die in der aktuellen Ausgabe von Developmental Cell vorgestellten Erkenntnisse helfen dabei, die Entstehung von Metastasen und geistiger Behinderung besser zu verstehen und langfristig gezielt therapeutische Behandlungsansätze zu entwickeln. |
|
weiter …
|
|
|
Dienstag, 13 September 2011 |
|
Gesicht und Stimme sind zwei der wichtigsten Merkmale, an denen wir Personen identifizieren. Forscher am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun herausgefunden, dass zwischen den Gehirnarealen, die für das Erkennen von Stimmen und Gesichtern zuständig sind, eine direkte strukturelle Verbindung aus Nervenfaserbahnen besteht. Der Informationsaustausch, der so vermutlich zwischen den Arealen stattfindet, könnte uns im Alltag dabei helfen, vertraute Personen schnell und unter widrigen Bedingungen zu identifizieren. |
|
weiter …
|
|
|
Dienstag, 13 September 2011 |
|
Baierbrunn - Chronische Schmerzen zermürben und beeinflussen fast alle Lebensbereiche. Ihre Auswirkungen reichen von vergleichsweise harmlosen Einschränkungen beim Sport bis hin zu Jobverlust und schweren Depressionen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Geusndheitsmagazins "Apotheken Umschau". Ungefähr zwei Drittel (65,0 Prozent) der befragten chronischen Schmerzpatienten haben wegen ihrer Beschwerden Sport- und Freizeitaktivitäten stark einschränken müssen. Bei 20,4 Prozent der (vorher) Berufstätigen unter ihnen waren die ständigen Qualen sogar der Grund, warum sie ihre Arbeit aufgeben mussten. Dauerpein beeinflusst auch die Psyche und das soziale Miteinander. |
|
weiter …
|
|
|
Montag, 12 September 2011 |
|
In jeder Sekunde tauschen die Nervenzellen des Gehirns viele Billiarden synaptischer Impulse untereinander aus. Zwei Arten von Synapsen sorgen für den geregelten Ablauf dieses Datenstroms: Erregende Synapsen geben Informationen zwischen Zellen weiter, während hemmende Synapsen den Informationsfluss begrenzen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried konnten jetzt in Zusammenarbeit mit der Ruhr Universität Bochum zeigen, dass das Verhältnis zwischen Erregung und Hemmung gleich bleibt – selbst wenn sich das Gehirn umorganisiert. Nach einer kleinen Netzhautläsion erhielten die für diesen Bereich zuständigen Nervenzellen im Mäusegehirn keine (erregenden) Informationen mehr. Als Konsequenz bauten die Zellen über 30 Prozent ihrer hemmenden Synapsen innerhalb eines Tages ab. Das heruntergeregelte Gleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung könnte für die Nervenzellen ein Signal sein, sich neu zu organisieren, um den Informationsverlust teilweise zu kompensieren. |
|
weiter …
|
|
|
Mittwoch, 07 September 2011 |
|
Wenn ein gesunder Mensch einer bedrohlichen Situation ausgesetzt ist, reagiert er mit einer angemessenen Verhaltensreaktion und verfällt weder in Gleichgültigkeit noch in Panik, wie zum Beispiel Angstpatienten. Mit Hilfe von genetischen Studien an Mäusen entdecken Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie nun zwei gegenläufige neuronale Regelkreise zur Angst-Erzeugung und Angst-Auslöschung. Beide werden von dem Stress vermittelnden Botenstoff Corticotropin-Releasing Hormone (CRH) und dessen Rezeptor 1 (CRHR1) vermittelt. Das Vorhandensein dieser Faktoren in Glutamat ausschüttenden Nervenzellen in Gehirnbereichen des limbischen Systems aktiviert ein neuronales Netzwerk, das Angstverhalten verursacht. Andererseits führen diese Faktoren im Bereich des Mittelhirns in Dopamin-ausschüttenden Nervenzellen zu Angst lösendem Verhalten. Da bei vielen Patienten mit einer affektiven Erkrankung Störungen der Stressfaktoren nachweisbar sind, vermuten die Wissenschaftler pathologische Veränderung der CRHR1 abhängigen Regelkreise als Ursache der gestörten Emotionalität. |
|
weiter …
|
|
|
Mittwoch, 07 September 2011 |
|
Baierbrunn - Positives Denken wirkt. Verfestigen Sportler entsprechende Botschaften durch Selbstgespräche im Gehirn, bauen sie Konzentration auf und machen sich mental stark |
|
weiter …
|
|
|
Dienstag, 30 August 2011 |
|
Die Stimme des Menschen ist genauso charakteristisch wie sein Gesicht – häufig lässt sich ein Bekannter über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter identifizieren, selbst wenn er vergessen hat seinen Namen zu nennen. Der Hauptbereich der Gesichtserkennung liegt im unteren Schläfenlappen. Dort treten gehäuft Nervenzellen auf, die auf Gesichter deutlich stärker reagieren als auf andere Bilder. Forscher des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen haben sich auf die Suche nach vergleichbaren Strukturen bei der Verarbeitung von Stimminformationen im Gehirn gemacht. Bei Rhesusaffen sind sie wiederum im Schläfenlappen fündig geworden: Sie sind auf „Stimmzellen“ gestoßen, die sehr selektiv auf Rufe und Laute der Artgenossen ansprechen. |
|
weiter …
|
|
|
Montag, 29 August 2011 |
|
Mainz - Schlafstörungen, Tinnitus, Depressionen - immer mehr Deutsche leiden unter chronischem Stress, immer mehr Menschen "brennen aus". In der ZDFzoom-Dokumentation "Arbeiten bis zum Umfallen - Volksleiden Burnout" am Mittwoch, 31. August 2011, 22.45 Uhr, geht Annette Hoth einem traurigen und teuren Gesellschaftsphänomen auf den Grund. |
|
weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 61 - 75 von 726 |