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Mittwoch, 22 Dezember 2010 |
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Millionen Menschen hören Töne, die es nicht gibt – Diagnose: Tinnitus. Die Wurzel des Übels liegt jedoch nicht im Gehör, sondern im Gehirn. Abhilfe erhoffen sich Mediziner von starken Magnetfeldern und Musikbeschallung. |
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Mittwoch, 22 Dezember 2010 |
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Unser Leben wird von unserer Inneren Uhr bestimmt. Sie beeinflusst nicht nur das Schlafverhalten, sondern auch zahlreiche andere Körperfunktionen. Störungen können schwere Erkrankungen auslösen, wie ein international führender Forscher der sogenannten Chronobiologie in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2010) ausführt. |
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Dienstag, 21 Dezember 2010 |
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Sowohl Menschen als auch Tiere reagieren auf Stress unterschiedlich. Während manche bei Dauerbelastung Krankheitssymptome zeigen, sind andere gegen Stress resistent und werden nicht krank. Warum dies so ist, war lange Zeit unklar. Nun haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in Studien an Mäusen die molekulare Beschaffenheit einer im Zentralnervensystem weit verbreiteten Bindungsstelle, den AMPA-Rezeptor, als mögliche Ursache für die Unterschiede identifiziert. An diesen Rezeptor bindet der Botenstoff Glutamat, der für die Vermittlung von Nervenimpulsen verantwortlich ist. Die Entdeckung könnte in Zukunft dabei helfen, das individuelle Risiko für stressassoziierte Krankheiten zu ermitteln. (Journal of Neuroscience, Online-Vorabpublikation, 15. Dezember 2010) |
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Dienstag, 21 Dezember 2010 |
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Baierbrunn - Manche tun es nur ganz leise, andere sehr lautstark: Sie führen Selbstgespräche. |
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Montag, 20 Dezember 2010 |
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Schönheitsoperationen werden immer populärer. Der Trend zur Selbstoptimierung mittels Skalpell beschäftigt heute auch Psychologen. Ihnen zufolge steigern kosmetisch-chirurgische Eingriffe das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität vieler Operierten. |
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Sonntag, 19 Dezember 2010 |
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Baierbrunn - Eine US-amerikanische Studie zeigt: Viele Kinder werden fälschlicherweise als Zappelphilipp behandelt. Forscher der Universität von Michigan untersuchten mehr als 12000 Kinder und rechneten danach hoch: Fast eine Million haben demnach in den USA zu Unrecht die Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) bekommen, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie". |
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Montag, 13 Dezember 2010 |
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Baierbrunn - Das Bewusstsein für links und rechts haben wir Menschen viel später entwickelt als die Orientierung nach Himmelsrichtungen. Der Kompass im Kopf funktioniert besser, als das Links-rechts-Schema. Das können Forscher noch heute bei Tests nachvollziehen, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie" |
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Montag, 13 Dezember 2010 |
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Ein revolutionärer Gedanke: Ein Schalter, mit dem sich Nervenzellen nach Belieben an- und ausknipsen lassen. Drei Wissenschaftler haben einen solchen Lichtschalter für Nervenzellen gefunden. Dafür wird ihnen nun eine besondere Ehrung zuteil: Ernst Bamberg erhält neben Georg Nagel von der Universität Würzburg und Peter Hegemann von Humboldt-Universität Berlin den diesjährigen Karl Heinz Beckurts Preis für ihre Entdeckung der außergewöhnlichen Eigenschaften des Grünalgenproteins Channelrhodopsin. Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung vergibt diesen Preis, um herausragende wissenschaftliche und technische Leistungen zu würdigen, von denen erkennbare Impulse für industrielle Innovationen in Deutschland ausgehen. Der Preis in Höhe von 30.000 Euro wird am 10. Dezember im Rahmen eines Festaktes in der Münchner Residenz verliehen. |
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Donnerstag, 09 Dezember 2010 |
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Nervenzellen tauschen Informationen über spezielle Kontaktstellen, die Synapsen, aus. Ständig werden neue Synapsen aufgebaut, bestehende verstärkt und überflüssige abgebaut. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und der Yale University haben nun das Protein SynCAM1 untersucht, das Synapsen wie eine Art Klebstoff zusammen hält. Wurde die SynCAM1-Menge experimentell erhöht, so stieg die Anzahl der Synapsen. Die Nervenzellen sollten so mehr Wege zur Übertragung von Informationen haben. Im Verhaltenstest lernten jedoch Mäuse ohne SynCAM1 deutlich besser als Kontrolltiere. Diese Ergebnisse legen nahe, dass nicht nur der Aufbau, sondern auch der Abbau von Synapsen essenziell für Lernen und Gedächtnis ist. Eine Erkenntnis, die auch in Hinblick auf bestimmte Krankheiten interessant sein kann. (Neuron, online publication, 8. Dezember 2010) |
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Mittwoch, 01 Dezember 2010 |
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Babys verfolgen aufmerksam, was ihre Eltern tun. Aber verstehen die Säuglinge auch, was sie da sehen? Wann entwickeln sie die Fähigkeit, Handlungsziele anderer zu erkennen? Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und der schwedischen Universität Uppsala haben sich dieser Frage nun mithilfe der Eye-Tracking-Technologie genähert. Dabei zeichneten sie Blickbewegungen von Babys auf, denen sie das Bild einer greifenden Hand zeigten. Verschiedene Objekte erschienen einmal vor der Hand, ein anderes Mal hinter ihr. Schon fünf Monate alte Kinder erkannten, in welche Richtung eine Hand greift. Ihre Aufmerksamkeit sprang besonders schnell zum Objekt vor der Hand. Der Effekt tritt nur bei menschlichen Handlungen auf: Wurde die Hand mit einer ähnlich aussehenden mechanischen Greifzange vertauscht, betrachteten die Kinder diese und das Objekt etwa gleich lang. [Experimental Brain Research 17. 11. 2010] |
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Mittwoch, 01 Dezember 2010 |
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Hamburg – Kein Wesen ist so widersprüchlich wie der Mensch: Er zeigt Mitgefühl, tröstet Trauernde, hilft Unbekannten; doch er betrügt auch, neidet anderen den Erfolg, sinnt auf Vergeltung und zieht mordend in den Krieg. In seinem Inneren scheint Homo sapiens gespalten in eine helle und eine dunkle Seite. |
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