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Allgemein
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Montag, 06 Februar 2012 |
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Sich kurzfristig an etwas zu erinnern, ist eine scheinbar einfache und alltägliche Aufgabe. Doch trotz der scheinbaren Einfachheit ist das Kurzzeitgedächtnis ein komplexer kognitiver Vorgang, der die Beteiligung von mehreren Hirnregionen benötigt. Ob und wie die verschiedenen Regionen während der Informationsspeicherung zusammen arbeiten, blieb bisher jedoch unklar. Forscher vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen haben nun herausgefunden, dass elektrische Schwingungen zwischen verschiedenen Gehirnregionen entscheidend sind, um sich über einen kurzen Zeitraum hinweg an etwas Gesehenes zu erinnern. |
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Dienstag, 31 Januar 2012 |
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Baierbrunn - Kaum Sport und viel Fernsehen - diese Kombination erhöht das Risiko für Depressionen, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Freitag, 27 Januar 2012 |
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Stuttgart - Menschen mit einer manisch-depressiven Erkrankung erfahren radikale, unberechenbare Stimmungsum-schwünge, die für Familie und Freunde meist nur schwer nachvoll-ziehbar sind. In Deutschland leiden nach Angaben der Gesellschaft für bipolare Störungen e.V. etwa zwei Millionen Menschen an dieser neurobiologischen Störung des Gehirns. Donna Reynolds ist selbst von einer bipolaren Erkrankung betroffen. Sie beschreibt in „Der bipolare Spagat“ (TRIAS Verlag, Stuttgart 2011) die Gefühle, die ein manisch-depressiver Mensch durchlebt und die Herausforderungen, die die Krankheit auch für das persönliche Umfeld der Betroffenen bedeutet. |
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Donnerstag, 26 Januar 2012 |
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Vor 125 Jahren wurde der bayerische „Märchenkönig“ Ludwig II. wegen angeblicher Geisteskrankheit des Amtes enthoben. Die Diagnose der damaligen Psychiater wurde bislang von Historikern und Medizinern akzeptiert. In der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2011) meldet jetzt ein Historiker Zweifel an. Und stellt eine neue Verdachtsdiagnose. |
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Mittwoch, 18 Januar 2012 |
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Stuttgart - Laut AOK Baden-Württemberg zieht die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) aus ihrer eigenen Studie zur Versorgung psychisch Erkrankter die falschen Schlüsse: "Wir brauchen nicht noch mehr Planung und Bürokratie, sondern die Umsetzung einer besseren Versorgung durch zielführende Vernetzung der Ärzte und Therapeuten in der Region", so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg am Dienstag (17.01.2012) in Stuttgart. |
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Donnerstag, 12 Januar 2012 |
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Baierbrunn - Wie emotional wir auf die Gefühle anderer reagieren, hängt auch von unseren Erbanlagen ab - etwa von dem Gen, das den Bauplan für die Oxytocin-Andockstelle ("Rezeptor") enthält, berichtet die "Apotheken Umschau". |
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Montag, 09 Januar 2012 |
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Schimpansen, Orang-Utans, Gorillas und Bonobos treffen durchdachtere Entscheidungen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen sowie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gelangt. Wie die Forscher in Verhaltensexperimenten herausgefunden haben, wägen Menschenaffen detailliert ab, wenn sie zwischen einer gewinnträchtigen, aber riskanten Alternative wählen müssen oder einer, die zwar sicher ist, dafür aber weniger Gewinn verspricht. Schimpansen und Orang-Utans sind dabei offenbar risikofreudiger als Gorillas und Bonobos. |
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Donnerstag, 22 Dezember 2011 |
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Ob wir egoistisch oder hilfsbereit handeln, hängt in hohem Maß von der Situation ab. Wer gerade für eine »gute Tat« vollbracht hat, ist anschließend weniger altruistisch. Offenbar führen wir unbewusst ein inneres Moralkonto. Wie gut sich dabei egoistische Impulse zügeln lassen, hängt besonders von der Hirnaktivität im Präfrontalkortex ab. |
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Donnerstag, 15 Dezember 2011 |
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Kortikale Säulen aus vertikal angeordneten Reihen verbundener Nervenzelle, die zusammen einen Gehirnschaltkreis bilden, gelten als Baustein der Großhirnrinde – also des Teils des Gehirns, der für viele seiner höheren Funktionen verantwortlich ist. Forscher am Max Planck Institut in Florida haben nun mit Hilfe einer neuen theoretischen Vorgehensweise und modernster Instrumente das erste wirklichkeitsgetreue räumliche Diagramm einer thalamokortikalen Säule im Gehirn eines Nagetiers erstellt. Damit ist ihnen der erste Schritt auf dem Weg zu einem vollständigen Computermodell des Gehirns gelungen. |
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Freitag, 09 Dezember 2011 |
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So schwindelerregend es auch klingen mag, der Eindruck, dass wir in einer dreidimensionalen Welt leben, ist in Wirklichkeit ein reines Konstrukt unseres Gehirns. Bei der Betrachtung von Gegenständen werden diese auf die Netzhaut projiziert, wobei die gesamte direkte Information über die dritte Dimension verloren geht – vergleichbar mit dem Schattenwurf eines dreidimensionalen Objekts auf eine flache, zweidimensionale Wand. Nur da das Gehirn die dritte Dimension aus einem Bild wiederherstellen kann, leben wir in einer überzeugend dreidimensionalen Welt. Eine neue Studie einer Gruppe von Forschern am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, der Justus-Liebig-Universität Giessen und an der Yale University gibt nun Hinweise darauf, wie Zellen der Sehrinde dazu beitragen können, dieses Geheimnis zu lüften. Die Forscher haben spezielle zweidimensionale Muster entwickelt, die beim Betrachten bestimmte Nervenzellen anregen und dabei einen anschaulichen dreidimensionalen Eindruck hervorrufen. Diese Beobachtungen weisen darauf hin, dass diesen Zellen eine wichtige Rolle bei der Rekonstruktion der dreidimensionalen Gestalt zukommt. |
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Freitag, 09 Dezember 2011 |
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Neuropeptid Y (NPY) ist das häufigste Peptidhormon des zentralen Nervensystems. Es ist unter anderem an der Stressbewältigung, der Entwicklung von Angstverhalten und an der Regulation des Körpergewichts beteiligt. Eine Forschergruppe unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg hat nun an Mäusen gezeigt, dass intensive mütterliche Fürsorge im Säuglingsalter die Wirkung von NPY im Gehirn fördert. Als Folge davon sind die Jungtiere auch im Erwachsenenalter weniger ängstlich und bringen ein höheres Gewicht auf die Waage als ihre Artgenossen, die weniger Zuwendung bekommen haben. Der Effekt kommt dadurch zustande, dass mütterliche Fürsorge die Bildung bestimmter NPY-Rezeptoren im Vorderhirn anregt. |
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