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Degenerative Erkrankungen
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Mittwoch, 08 Februar 2012 |
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Unterkriegen lassen will er sich nicht und zeigt, dass ein Weiterleben trotz Demenz möglich ist. Rudi Assauer, der Ex-Schalke-Manager und Fußballprofi, stand gerne im Rampenlicht und ist auch für Nicht-Fußballfans ein Begriff. Vor zwei Jahren bekam er sie, die Diagnose Alzheimer. Die Zeitungen sind voll davon. Jetzt will Rudi Assauer zeigen wie es ihm geht. Er hat Spaß am Leben und lässt sich nicht unterkriegen. |
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Samstag, 04 Februar 2012 |
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Düsseldorf - Brille verlegt, Buchtitel vergessen, ein Begriff fällt einem partout nicht ein - solche kleinen Blackouts sind noch kein Grund zur Besorgnis. Treten Symptome wie Vergesslichkeit, Desorientierung oder veränderter Tages- und Nachtrhythmus immer häufiger und gebündelt auf, können sie auf eine Demenz- oder Alzheimererkrankung hindeuten. Solche irreparablen und in ihrem Verlauf immer schlimmer werdenden Leiden werden in den nächsten Jahren immer mehr Thema in der Öffentlichkeit. Das ist auch gut so - denn: „Menschen mit diesem Leiden sind auf viel Verständnis und eine intensive Betreuung angewiesen. Aber auch Angehörige dürfen mit den massiven Problemen einer solchen Erkrankung nicht allein gelassen werden, sondern brauchen eine bedürfnisgerechte Unterstützung“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Neben einer liebevollen und sachgerechten Betreuung, ist auch eine frühzeitige Diagnose wichtig. Damit Demenzkranke und ihre Familien so früh wie möglich verfügbare Pflege- und Unterstützungsangebote nutzen können, gibt die Verbraucherzentrale NRW folgende Tipps: |
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Donnerstag, 02 Februar 2012 |
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Düsseldorf – Mit dem früheren Bundesliga-Manager Rudi Assauer (67) hat sich aktuell eine prominente Person des öffentlichen Lebens zu seiner Alzheimer-Erkrankung bekannt und damit ein großes Medienecho hervorgerufen. Dr. Ellen Wiese, Leiterin der Fördermittelvergabe bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), äußert sich zur aktuellen Situation, nennt Anzeichen für eine Alzheimer-Erkrankung und wirft einen Blick auf den Stand der Forschung. |
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Mittwoch, 21 Dezember 2011 |
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Schon wieder den Schlüssel verlegt oder einen Namen nicht parat? Wer vergesslich wird, bekommt es schnell mit der Angst zu tun. Wird man einfach nur alt oder sind das die ersten Symptome einer drohenden Alzheimer-Erkrankung? Diese Frage lässt sich bisher im Frühstadium nicht einfach beantworten. Das aber könnte sich ändern: Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Universität Leipzig haben mit Hilfe von modernen bildgebenden Verfahren einen Knotenpunkt im Gehirn identifiziert, der mit Denkfunktionen zusammenhängt, die häufig bei Demenzen betroffen sind. Dies könnte eine bessere Vorhersage über die Entwicklung einer Demenz ermöglichen. |
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Mittwoch, 07 Dezember 2011 |
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Berlin - Demenzerkrankungen werden heute immer häufiger schon ganz zu Beginn diagnostiziert. Dadurch rücken Menschen mit beginnender Demenz stärker in den Blickpunkt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt sich dieses Themas seit 2007 kontinuierlich an, unter anderem im Schwerpunkt des gerade erschienenen Alzheimer Info 4/2011. Prof. Alexander Kurz, Leiter der Gedächtnisambulanz der TU München, sagte dazu: "Die Betroffenen sind, unabhängig von ihrem Lebensalter, in hohem Maße selbstbestimmt und entscheidungsfähig, melden sich zu Wort und artikulieren ihre Bedürfnisse. Damit entsprechen sie ganz und gar nicht dem herkömmlichen Bild der Demenzkranken, für die in erster Linie Pflege und Versorgung organisiert werden muss. Bei Menschen mit Demenz in der frühen Phase geht es um den Erhalt von Fähigkeiten, um Teilhabe und um sinnvolle Lebensgestaltung". |
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Mittwoch, 23 November 2011 |
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Berlin - Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) schreibt für 2012 eine Summe von maximal 200.000 für die Unterstützung eines oder mehrerer Forschungsvorhaben aus. Gefördert werden Projekte, deren Ergebnisse zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen erkennbar beitragen. Auch Forschungsprojekte mit dem Ziel, gesundheitsökonomische Erkenntnisse im Bereich Demenzen zu gewinnen, können gefördert werden. |
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Mittwoch, 16 November 2011 |
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Darmstadt - Chemiker der TU Darmstadt haben ein neues Diagnoseverfahren für die Alzheimer-Krankheit entwickelt. Dazu machen sie Eiweiß-Ablagerungen in der Nasenschleimhaut sichtbar, die sich dort bereits Jahre vor Ausbruch der Krankheit nachweisen lassen. |
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Donnerstag, 10 November 2011 |
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Berlin - "Das Meer des Vergessens" ist das Motto des Jahreskalenders 2012 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Die Zwölf Kalenderblätter zeigen Fotos von Meer, Wolken und Strand. Sie wurden aufgenommen von Gabriele Raupach (Gummersbach), die ihren demenzkranken Vater betreute und seine oft rätselhaften Äußerungen zu verstehen versuchte. Manchmal konnte sie eine Auszeit an der Nordsee nehmen. Sie malte Bilder in den Sand, die von den Wellen überschwemmt, verändert und ausgelöscht wurden. Zusammen mit ihrer Freundin Marion Maas (Neukirchen-Vluyn) sichtete und sortierte sie die Fotos und gemeinsam verfassten sie dazu kurze Texte. |
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Montag, 31 Oktober 2011 |
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Multiple Sklerose entsteht durch eine Kombination genetischer Veranlagung und Faktoren aus der Umwelt. Krankheitserreger galten lange als solche äußeren Einflüsse. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried zufolge sind es jedoch offenbar nicht krankmachende, sondern nützliche Bakterien, die Multiple Sklerose auslösen – nämlich die gesunde Darmflora, die jeder Mensch zur Verdauung braucht. Die Forscher haben herausgefunden, dass genetisch veränderte Mäuse eine der menschlichen Erkrankung ähnliche Entzündung im Gehirn entwickeln, wenn sie eine normal ausgeprägte Darmflora besitzen. Die Mikroorganismen aktivieren dabei zunächst die T-Zellen des Immunsystems und in einem weiteren Schritt B-Immunzellen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die an sich nützlichen Bakterien der Darmflora bei entsprechender Veranlagung der Ausgangspunkt für Multiple Sklerose beim Menschen sind. |
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Freitag, 14 Oktober 2011 |
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Prof. Dr. Manuela Neumann von der Universität Zürich hat gestern den renommierten, mit 100.000 EUR dotierten Alzheimer-Forschungspreis der Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung erhalten. Der Preis wurde anlässlich der Eibsee-Konferenz "Zelluläre Mechanismen der Neurodegeneration" nahe Garmisch-Partenkirchen zum siebten Mal in Folge verliehen und ist die höchst dotierte Auszeichnung für Alzheimer-Forschung in Deutschland. |
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Dienstag, 27 September 2011 |
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Das 4-seitige Faltblatt „Umgang mit Alzheimer-Patienten - was kann ich tun?“ bietet kurz und knapp einen Überblick über nützliche Verhaltenstipps im Umgang mit Demenz-Patienten. Die Information ist ab sofort kostenlos erhältlich bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V. |
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