Organisation
Verantwortung im Gesundheitswesen Drucken E-Mail
Donnerstag, 13 März 2008
Unterschiedlich beurteilen Ärzte und Gesundheitsfachberufe die im Pflegeweiterentwicklungsgesetz vorgesehenen Kompetenzerweiterungen der Pflegeberufe und der Physiotherapeuten. Das wurde auf der 20. Fachberufekonferenz der Bundesärztekammer deutlich, zu der gestern rund 40 Berufs­verbände des Gesundheitswesens zusammentrafen.
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Tabu Rassismus im Spital Drucken E-Mail
Mittwoch, 12 März 2008
Bern - Die unschöne Tatsache wird meist verdrängt: Rassistische Diskriminierung macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht halt. Ungleichbehandlung und Benachteiligung aufgrund von rassistischen Vorurteilen kommt im Spital auf allen Ebenen vor: zwischen Pflegenden und Patienten und auch unter dem Personal selbst. Ein paar Beispiele: Die Schmerzen eines fremdsprachigen Patienten werden als Übertreibung oder gar Simulation abgetan und Symptome werden daher nicht erkannt und behandelt. Migranten werden durchschnittlich weniger lang im Spital behandelt. Eine Ärztin aus dem Ausland wird schlechter bezahlt als ihre Schweizerische Kollegin. Besonders häufig von Rassismus betroffen sind das Reinigungs-, Küchen- und Transportpersonal, also das unterste Ende der Spitalhierarchie.
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Umgang mit kritischen Ereignissen Drucken E-Mail
Freitag, 29 Februar 2008
Köln - Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) begrüßt die gemeinsame Aktion vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Aktionsbündnis für Patientensicherheit, die mit der Veröffentlichung der Publikation „Aus Fehlern lernen" zu einem neuen Umgang mit eigenen Fehlern in medizinischen und pflegerischen Berufen aufrufen. „Eine neue Kultur im Umgang mit solchen kritischen Ereignissen ist auch in der Altenpflege längst überfällig und wird eine Bewusstseinsänderung in diesem Berufsfeld bewirken", ist der KDA-Geschäftsführer Klaus Großjohann überzeugt. Das KDA stellt hierfür durch den Betrieb des Online-Berichts- und Lernsystems „Aus kritischen Ereignissen lernen" ein in Deutschland einzigartiges Qualitätsentwicklungsinstrument für die Altenpflege bereit, das ähnlich funktioniert wie die anderen so genannten Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) und auf die alle zusammen das Aktionsbündnis für Patientensicherheit auf seiner Internetseite hinweist. „Die Altenpflege ist - wie Medizin und Krankenpflege - mit dabei, wenn es darum geht, ihren Berufsgruppen einen multiprofessionellen Austausch über kritische Ereignisse und ein darauf basierendes Lernen mit modernen Methoden zu ermöglichen", freut sich Großjohann.
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Aus Behandlungsfehlern besser lernen Drucken E-Mail
Donnerstag, 28 Februar 2008
Berlin (KNA) Ärzte und Pflegende im deutschen Gesundheitswesen streben einen besseren Umgang mit Behandlungsfehlern an. Dazu startete das «Aktionsbündnis Patientensicherheit» am Donnerstag in Berlin eine Kampagne unter dem Motto: «Aus Fehlern lernen». Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, erhofft sich durch das Eingeständnis von Fehlern, ihre Wiederholung zu vermeiden und möglichen Schaden zu begrenzen.
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Gewaltbegriff Drucken E-Mail
Samstag, 23 Februar 2008
In der Diskussion um die Fürsorge- und Aufsichtspflichten nicht nur des psychisch veränderten Bewohners in den stationären Alteneinrichtungen, sondern auch mit Blick auf die Hochbetagten in unserer Gesellschaft wird zunehmend von Gerontopsychiatern der Gewaltbegriff in die Diskussion eingeführt, der über die aktive und körperliche Misshandlung oder Vernachlässigung der betroffenen Personen weit hinaus ragt.
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Wiedereingliederungs-Management bei Ford Drucken E-Mail
Samstag, 23 Februar 2008
Köln - Die Ford-Werke GmbH ist auch 20 Monate nach ihrer Zertifizierung nach wie vor europaweites Vorbild für die Umsetzung eines ganzheitlichen betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements. Auch diese Woche besuchen wieder prominente Vertreter das Unternehmen, darunter die Schwerbehindertenvertretungen des Bundesgesundheitsministeriums sowie das Gesundheitsdezernat des Landschaftsverbandes Rheinland, um sich wertvolle Hinweise und Tipps von Disability Managerin Petra Zink und ihrem Team zu holen. Zusammen mit Werksarzt Dr. Erich Knülle und Hauptschwerbehindertenvertreter Jürgen Gade stehen die Experten gerne Rede und Antwort, um ihre Erfahrungen weiterzugeben.
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Gegendarstellung vom MDS Drucken E-Mail
Mittwoch, 20 Februar 2008
Essen - Seit Wochenbeginn kursieren in Pressemitteilungen Auszüge aus einem Gutachten, das sich mit der Qualität der MDK-Prüfberichte beschäftigt. Erstellt hat das Gutachten die iap-expert GmbH, dessen Geschäftsführer der Bremer Pflegewissenschaftler Stefan Görres ist. Dazu erklärt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS): "Das von der Hamburgischen Pflegegesellschaft in Auftrag gegebene Gutachten überrascht uns weder vom Inhalt noch vom Zeitpunkt her. Im Grunde wiederholt es die bereits häufig vorgetragene Kritik der Leistungserbringerverbände. Neu ist lediglich, dass Pflegewissenschaftler einräumen, es gebe keine pflegewissenschaftlich fundierten Forschungsergebnisse. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist bewusst gewählt, um noch einmal auf das Gesetzgebungsverfahren zur Pflegereform Einfluss zu nehmen."
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Krankenhausbudgets zu niedrig angesetzt Drucken E-Mail
Mittwoch, 20 Februar 2008
Freiburg (KNA) Die Krankenhausbudgets sind nach Ansicht des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (KKVD) «eindeutig zu niedrig angesetzt». Der Caritas-Fachverband forderte am Mittwoch in Freiburg die Politik auf, im Interesse der Patienten und Mitarbeiter mehr Geld für die Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen.
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MDK-Qualitätsprüfungen unzureichend Drucken E-Mail
Dienstag, 19 Februar 2008
Sie treffen keine Aussagen zur tatsächlichen Qualität der Pflege von pflegebedürftigen Menschen. Pflegewissenschaftler legen Gutachten vor und kritisieren mangelnde wissenschaftliche Basis. "Gegenwärtig liegen zur Messung von Ergebnisqualität weder wissenschaftliche Erkenntnisse noch nennenswerte Forschungsergebnisse vor". So heißt es in einem neuen Gutachten zur Qualität des MDK-Prüfverfahrens, auf dessen Grundlage die Qualität von Pflegeeinrichtungen und -diensten beurteilt und in Berichtsform dargestellt werden soll. Die Verfasser der Studie, die Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Stefan Görres und Prof. Dr. Martina Hasseler, weisen nach, dass das Verfahren für Prüfberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) zu wenig wissenschaftlich fundiert ist.
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Qualitätsentwicklung per Click Drucken E-Mail
Mittwoch, 13 Februar 2008
Hannover (KDA) - Mit dem Online-Berichts- und Lernsystem "Aus kritischen Ereignissen lernen" betreibt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) ein Qualitätsentwicklungsinstrument für die Altenpflege, das in Deutschland einzigartig ist", sagte KDA-Geschäftsführer Klaus Großjohann auf der Pressekonferenz des Kuratoriums anlässlich der Fachmesse Altenpflege+ProPflege 2008 in Hannover. "Nach nur vier Monaten Betriebszeit ist im System durch die Veröffentlichung von in der Pflegepraxis auftretenden Problemen ein beachtlicher Pool an aktuellem Pflegewissen entstanden. Damit hält die Altenpflege an eine internationale Entwicklung Anschluss, in der ein multiprofessioneller Austausch und Lernen mit modernen Methoden die Regel sein wird", freute sich Großjohann. Nun gelte es, neben dem Berichten kritischer Ereignisse das Lernen mit Hilfe des Systems verstärkt in den Altenpflegeeinrichtungen und der Altenpflegeausbildung zu verankern.
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Enorme Herausforderungen für stationäre Altenhilfeeinrichtungen Drucken E-Mail
Mittwoch, 13 Februar 2008
Düsseldorf/München - Deutsche Altenhilfeeinrichtungen stehen zukünftig vor kritischen Aufgaben, da die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stetig wächst. Die demografische Entwicklung zwingt die Altenhilfe zum Umdenken, wie die Studie "Strategische Herausforderungen für stationäre Altenhilfeeinrichtungen in Deutschland" von Deloitte zeigt - daran nahmen 1.048 Einrichtungen teil. Schlüsselherausforderungen sind: Bevölkerungsentwicklung, Leistungsspezialisierung für Demenzkranke und eine enge Verzahnung mit angrenzenden Sektoren. Als Risiken werden Ausgabebegrenzungen der Pflegekassen sowie der Anstieg der Betriebskosten gesehen: Letztere und die damit verbundenen sinkenden Einnahmen werden laut 35 Prozent der Befragten zu Erweiterungen im Bereich der ambulanten Pflegedienste führen.
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