Organisation
Expertenstandards in der Pflege – ein „Goldstandard“? Drucken E-Mail
Donnerstag, 08 Januar 2009
Die Pflege schickt sich an, im Rahmen ihres Professionalisierungsprozesses zugleich Expertenstandards auf den Weg zu bringen, die für den Teilausschnitt der Pflege als integraler Ausschnitt eines therapeutischen Gesamtplanes gleichsam eine gute pflegefachliche Diagnostik und Therapie im Sinne eines sog. „Goldstandards“ verbürgen sollen. Wie in der Medizin kann perspektivisch davon ausgegangen werden, dass die Standards nach allgemeiner Verbindlichkeit streben, zumal, wenn wir die entsprechenden Passagen in dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz zunächst unkommentiert zur Kenntnis nehmen. Hier wird zunächst von einer Verbindlichkeit ausgegangen und da muss es nachhaltig irritieren, wenn derzeit auf einzelnen Fachkongressen herbe Kritik etwa an dem Expertenstandard Sturzprophylaxe geübt wird (vgl. dazu den Kurzbericht „Interdisziplinärer SturzCongress kritisierte Expertenstandard“, in Die Schwester/Der Pfleger 01/2009, S. 5).
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Untersuchung zum Thema „Führung in der Pflege“ Drucken E-Mail
Mittwoch, 07 Januar 2009
Klagenfurt – Der Themenkomplex „Führung in der Pflege“ ist bisher kaum erforscht. Diese Lücke sollte in den nächsten Jahren geschlossen werden. Einen ersten Schritt dazu macht die Klagenfurter Unternehmensberatung Christian Pirker Unternehmensentwicklung & Managementberatung, in dem sie nunmehr eine empirische Untersuchung zum Thema im Bundesland Kärnten gestartet hat.
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Modernes Dokumenten-Management für soziale Einrichtungen Drucken E-Mail
Donnerstag, 18 Dezember 2008
Nürnberg - Der Geldmangel in sozialen Einrichtungen wächst immer weiter. Um zu sparen, sind kostengünstige und effiziente Lösungen bei den Verwaltungsaufgaben unabdingbar. Bei der Diakonie Michaelshoven modernisierte die TA Triumph-Adler Corporate Consulting GmbH kürzlich die vorhandene Drucklösung. So erzielt die Einrichtung einen wesentlich effizienteren Dokumenten-Output. Die Systeme, die zum Einsatz kommen, arbeiten deutlich kostengünstiger als ihre Vorgänger. So kommt das Geld dort an, wo es hin gehört: Bei den Menschen, die auf die Hilfe sozialer Einrichtungen angewiesen sind.
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Noten für Pflegeheime Drucken E-Mail
Dienstag, 09 Dezember 2008
Wie gut sind Deutschlands Pflegeheime? Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) führt ab dem 01.01.2009 ein allgemeines Qualitätszeugnis für Pflegeeinrichtungen ein. In fünf verschiedenen Bereichen bewertet er die Qualität der Einrichtungen nach dem Schulnoten-Prinzip von sehr gut bis mangelhaft. Damit sorgt er für mehr Transparenz und unterstützt Pflegebedürftige, Angehörige oder Pflegefachkräfte bei der Auswahl geeigneter Einrichtungen.
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Mit dem Präventionsangebot der BGW erfolgreich Drucken E-Mail
Montag, 08 Dezember 2008
Als erste AWO Unternehmen bundesweit haben die AWO SONNENSTEIN gemeinnützige GmbH und Soziale Arbeitsprojekte SONNENSTEIN gemeinnützige GmbH das Präventionsangebot BGWqu.int.as eingeführt. Das Ziel: Hohe Qualitätsstandards, gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit und natürlich die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. qu.int.as steht für Qualitätsmanagement mit integriertem Arbeitsschutz. Eine Kombination, die Mitarbeiter schützt und sich betriebswirtschaftlich auszahlt.
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Pflegeinformatik gewinnt zunehmend an Bedeutung Drucken E-Mail
Freitag, 28 November 2008
Bremen - Die Teilnahme an der diesjährigen MEDICA hat sich für atacama | Software wieder gelohnt. Das unterstreicht Dr. Jürgen Deitmers, Geschäftsführer des Bremer Spezialdienstleisters: "Wir haben soviel Aufmerksamkeit erzielt wie nie zuvor. Insgesamt haben wir den Eindruck gewonnen, dass dem Thema Pflege und Pflegeinformatik zunehmend Aufmerksamkeit gewidmet wird." Besonders gefällt ihm der interdisziplinäre Ansatz der Messe: "In Düsseldorf finden wir eine gute Kombination von breitem Themenspektrum mit sehr hohen Besucherzahlen. So war es möglich, dass sich an einem Tag der IT-Leiter einer Reha-Einrichtung über die Technik und Web-Oberfläche von apenio informiert und sich am nächsten Tag seine Pflege-Kollegen die fachlichen Inhalten erläutern lassen." Andere Software-Hersteller zeigten konkretes Interesse an Gemeinschaftsprojekten und einer langfristigen engen Zusammenarbeit.
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Qualität ist Wettbewerbsvorteil für Einrichtungen im Gesundheitswesen Drucken E-Mail
Mittwoch, 26 November 2008
Der Wettbewerb um Qualität spielt im Gesundheitswesen eine immer größere Rolle. Zahlreiche Aktivitäten des Gesetzgebers zur Stärkung der Qualität der medizinischen Versorgung nicht zuletzt im Rahmen der vergangenen Gesundheitsreformen haben diese Entwicklung forciert. Die Erwartungen an Patientensicherheit und die Ansprüche an effizientes und qualitätsorientiertes Handeln aller am Gesundheitswesen Beteiligten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Und dabei geht es nicht mehr nur darum, die Versorgungsqualität für die Patienten sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern. Zunehmend wichtiger wird in einem wettbewerbsorientierten Gesundheitswesen auch, dass die erbrachte Qualität nachvollziehbar dargelegt und nachgewiesen wird. Welchen Beitrag die KTQ-Zertifizierung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens für einen solchen Qualitätswettbewerb leisten kann, darüber diskutieren heute ungefähr 600 Besucher aus Kliniken, Praxen, MVZ, Reha- und Pflegeeinrichtungen sowie anderen Einrichtungen und Gesellschaften des Gesundheitssektors auf dem 8. Kongress der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ®) in Berlin.
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Ein wichtiges Instrument zur Werterhaltung Drucken E-Mail
Mittwoch, 19 November 2008
Die Studie des MODUS-Instituts für angewandte Wirtschafts- und Sozialforschung, Methoden und Markanalysen aus Bamberg belegt zum ersten Mal anhand konkreter Zahlen, wie Supervision in sozialwirtschaftlichen Organisationen sowie in gewerblichen Unternehmen eingesetzt wird. Die Basis für die Untersuchung bildete eine Umfrage bei 1000 Organisationen und Unternehmen des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Die Erstellung und Auswertung der Befragung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) initiiert und maßgeblich finanziell unterstützt. Die Ergebnisse wurden jetzt separat für die gewerblichen Unternehmen und die sozialen Dienste und Einrichtungen aufbereitet.
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Erfolgsstartegien für Pflegeheime Drucken E-Mail
Mittwoch, 12 November 2008
Die Betreiber von Pflegeheimen stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Pflegekassen, Gesellschaft und Politik stellen immer höhere Anforderungen an die Qualität der Pflegeleistungen. Gleichzeitig verschärfen sich die wirtschaftlichen Bedingungen. Diesen Spagat müssen nun die Heimleiter meistern, um die Existenz ihrer Pflegeeinrichtung nachhaltig zu sichern. Wenn man in Betracht zieht, dass jedes siebte Pflegeheim insolvenzgefährdet ist (so ein Ergebnis des Pflegeheim Rating Report 2007 von RWI Essen, ADMED GmbH und dem Institute for Health Care Business GmbH (HCB)), verdient diese Berufsgruppe vermehrten Respekt für Verantwortung und Leistungen – aber zunächst sind Anstrengungen notwendig.
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Case Management gewinnt an Bedeutung Drucken E-Mail
Mittwoch, 05 November 2008
Mainz - Case Management erhält im Zuge der Ökonomisierung im Gesundheitswesen zunehmende Relevanz. Nicht zuletzt durch die Aufnahme des Versorgungsmanagements (§ 11 Abs. 4 SGB V) in das Krankenversicherungsrecht wird der Anspruch auf passgenaue Anschlussversorgung auch gesetzlich definiert. Einerseits ist es aus Sicht der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) begrüßenswert, dass der positive Nutzen des sozialarbeiterischen Konzept des Case Managements erkannt und gewürdigt wird, andererseits besteht aber die Gefahr, dass es zu einer inflationären Nutzung des Begriffs und damit zu einer Aushöhlung des Handlungskonzepts kommt. In einem aktuellen Positionspapier definiert daher die DVSG Anwendungsbereich und Funktionsweise von Case Management. Daneben stellt der Fachverband die Bedeutung des Konzeptes für das Versorgungsmanagement heraus.
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Dokumentationspflichten in der „Pflege“ Drucken E-Mail
Freitag, 03 Oktober 2008
Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz scheint die Grundlage nunmehr endgültig dafür geschaffen, dass die Pflege vermehrt von den Professionellen den wohlmeinenden Rat erteilt bekommt, sich gewissermaßen einem „vorfachlichen Verständnis“ zu entziehen. Die Rechtsgrundlage für eine derartige Betrachtung scheint im dem § 113a SGB XI (Expertenstandards zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege) verortet zu sein, wonach gem. Abs. 3 die Expertenstandards für alle Pflegekassen und deren Verbände sowie für die zugelassenen Pflegeeinrichtungen unmittelbar verbindlich sind.
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