Deutsche Alzheimer Gesellschaft zur Reform der Pflegeversicherung
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft begrüßt die geplanten Verbesserungen der Leistungen der Gesetzlichen Pflegeversicherung, die Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf einer Pressekonferenz am 18.1.2012 bekannt gegeben hat. Zusätzliche Leistungen sollen vor allem den Demenzkranken, die von Angehörigen zu Hause betreut werden, zugute kommen. Erhöhungen sind sowohl beim Pflegegeld als auch bei den Sachleistungen geplant. Erstmals sollen auch in der Pflegestufe 0 Leistungen für professionelle Pflege zur Verfügung gestellt werden.
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Informelles Lernen in Organisationen
Freitag, 20 Januar 2012
Hamburg - Organisationen schöpfen die Vorteile des Wissensaustauschs unter den Mitarbeitern nicht aus, so ein neuer Bericht von Krauthammer. Organisationen sind sich seit langem der Bedeutung ihrer formalen Lerninitiativen und ihrer formalen Lernarchitektur bewusst. Aber das informelle Lernen, der freie Wissensaustausch zwischen Mitarbeitern, ist ebenso wichtig und muss dringend unterstützt werden.
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Weniger Pflegepersonal als bisher angenommen
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Es gibt in Deutschland deutlich weniger Pflegepersonal als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die am 18.01.2012 in Berlin vom Deutschen Pflegerat vorgestellt wurde. Während die Gesundheitspersonalrechnung des Statistischen Bundesamtes für 2009 insgesamt ca. 1,5 Mio. Beschäftigte in Pflegeberufen ausweist, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Zahl lediglich bei ca. 1,2 Mio. lag.
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Bessere Leistungen für Demenzkranke schneller realisieren
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Der AOK-Bundesverband begrüßt, dass die Bundesregierung jetzt eine Teilreform der Pflegeversicherung mit einer Aufstockung der Leistungen für demenzkranke Pflegebedürftige angeht. Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes sagte dazu: "Diese Leistungsverbesserungen sollten jetzt aber auch schnell wirksam werden. Es gibt keinen Grund, damit bis zum 1. Januar 2013 zu warten. Die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen warten schon lange auf diese überfälligen Verbesserungen." Die Bundesregierung müsse zudem auch per Gesetz einen verbindlichen Zeitplan für weitere Reformschritte beschließen, damit die angekündigte Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kein Lippenbekenntnis bleibe. Sonst bestehe die große Gefahr, dass die Pflegereform ein Torso bleibe und erst nach der nächsten Bundestagswahl weitergeführt werden könne.
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Kabinett beschließt Gesetzentwurf für neues Entgeltsystem im Krankenhaus
Freitag, 20 Januar 2012
Berlin - Das Kabinett hat am Mittwoch den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz) beschlossen. Damit werden die Rahmenbedingungen für ein modernes, Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit förderndes Vergütungssystem geschaffen.
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Bilder von Nahrungsmitteln erzeugen Hunger
Donnerstag, 19 Januar 2012
Erstmalig weisen Max-Planck-Forscher wissenschaftlich nach, was der Laie schon immer wusste: Alleine der Anblick leckerer Speisen macht Appetit. Die aktuelle Studie an gesunden jungen Männern belegt, dass sich die Menge am neurosekretorischen Eiweißhormon Ghrelin im Blut durch die optische Stimulation mit Bildern von Nahrungsmitteln erhöht. Als Hauptregulator steuert Ghrelin sowohl unser Essverhalten als auch körperliche Prozesse zur Nahrungsverwertung. Die Untersuchungsergebnisse dokumentieren, dass neben den physiologischen Mechanismen zur Erhaltung des Energiestatus auch Umweltfaktoren spezifischen Einfluss auf die Nahrungsaufnahme nehmen. Die allgegenwärtige Präsenz von appetitanregenden Lebensmitteln in den Medien könnte zur Gewichtszunahme in der westlichen Bevölkerung beitragen.
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Gewalt in der Pflege: Nicht wegsehen, sondern handeln
Donnerstag, 19 Januar 2012
Köln - „Die Ausmaße der Gewalt in der Pflege werden von unserer Gesellschaft ignoriert und tabuisiert“, sagt der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Peter Michell-Auli. Vier Millionen ältere Menschen werden allein in Europa misshandelt. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. Etwa 2500 Opfer sterben an den Folgen der Misshandlungen. Das KDA informiert in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter über Gewalt in der Pflege.
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Inklusion im schulischen Bereich vorantreiben
Donnerstag, 19 Januar 2012
Die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes fordern von der Kultusministerkonferenz, die Inklusion im schulischen Bereich in ganz Deutschland weiter voranzutreiben. Auf ihrem jüngsten Treffen in Hamburg haben sie dazu die „Hamburger Erklärung“ verabschiedet. Brandenburgs Behindertenbeauftragter Jürgen Dusel sagte dazu heute in Potsdam: „Wir müssen in Brandenburg den Weg hin zu einem inklusiven Bildungssystem konsequent weitergehen.“
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Neudefinition des Pflegebegriffs bleibt aus
Donnerstag, 19 Januar 2012
Berlin - "Was Bahr mit den Leistungsverbesserungen in der ambulanten Pflege plant, offenbart erneut, dass die Koalition in der Pflege nur von der Wand bis zur Tapete denkt", so Kathrin Senger-Schäfer, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. „Insbesondere die marginalen Verbesserungen für Menschen mit Demenz in der sogenannten Pflegestufe 0 zeigen, dass Bahr vom Grundproblem des fachlich veralteten und zu engen Pflegebegriffs lediglich ablenkt. Schwarz-Gelb ist zu einer Neudefinition des Pflegebegriffs in dieser Wahlperiode einfach nicht fähig. Auch eine gerechte und stabile Finanzierung der Pflegeversicherung wird es nicht geben. Bahr wird damit eine pflegepolitische Baustelle hinterlassen. Zukunftsweisende Pflegepolitik sieht anders aus."
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Demenzkranke: SoVD fordert umfassendes Hilfskonzept
Donnerstag, 19 Januar 2012
Berlin - Zu den Medienberichten über geplante zusätzliche Leistungen für Demenzkranke erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Der SoVD begrüßt die von der Bundesregierung angekündigten Zusatzleistungen für Demenzkranke. Gleichwohl müssen jetzt weitere Schritte erfolgen, denn ein großer Wurf ist mit dieser ersten Hilfe noch nicht gelungen.
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Pflegeheime dürfen nicht zum Stiefkind der Reform werden
Donnerstag, 19 Januar 2012
Berlin - Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) zeigte sich im Nachgang der Veröffentlichung des Arbeitsentwurfs zum Gesetz über die Neuausrichtung der Pflegereform enttäuscht über die einseitige Gewichtung der geplanten Reformen.
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Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention
Donnerstag, 19 Januar 2012
Berlin - Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Gesetzgeber in Bund und Ländern auf, "angemessene Vorkehrungen" im deutschen Recht gesetzlich zu verankern. "Angemessene Vorkehrungen sind für einen behinderten Menschen der Schlüssel zu einem gleichberechtigten Leben", erklärte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle, anlässlich der Veröffentlichung des Positionspapiers "Barrieren im Einzelfall überwinden: Angemessene Vorkehrungen gesetzlich verankern".
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VdK fordert ein Ende der Benachteiligung von Demenzkranken
Donnerstag, 19 Januar 2012
"Auch wenn bei den Leistungen für Demenzkranke jetzt offenbar nachgebessert werden soll - das reicht noch lange nicht aus". Das erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, anlässlich von Medienberichten, nach denen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Leistungen der Pflegeversicherung für eine halbe Million Demenzkranke anheben will. "An der grundsätzlichen Benachteiligung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen im System der Pflegeversicherung ändert dieser Vorstoß nichts."
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10. Deutscher Hörfilmpreis
Donnerstag, 19 Januar 2012
Berlin - Premiere bei der Gala zum 10. Jubiläum: Erstmals wird beim Deutschen Hörfilmpreis eine blinde Moderatorin auftreten. Die Paralympics-Rekordgewinnerin Verena Bentele wird am 27. März 2012 gemeinsam mit Dieter Moor auf der Bühne stehen. Die ehemalige Biathletin und der TV-Moderator treten damit die Nachfolge von Mareile Höppner und Jochen Schropp an, die im Vorjahr durch die Veranstaltung führten.
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Behindertenbeauftragter gedenkt behinderter und psychisch erkrankter Opfer der NS-Massenmorde
Mittwoch, 18 Januar 2012
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, richtet am 27.01.2012 um 14:00 Uhr im Foyer der Berliner Philharmonie eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Massenmorde der Nationalsozialisten an behinderten und psychisch erkrankten Menschen aus. Anschließend wird der Beauftragte um 15:00 Uhr einen Kranz an der Gedenktafel in der Tiergartenstraße 4 niederlegen.
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Volkskrankheit "Psychische Störungen"
Mittwoch, 18 Januar 2012
Stuttgart - Laut AOK Baden-Württemberg zieht die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) aus ihrer eigenen Studie zur Versorgung psychisch Erkrankter die falschen Schlüsse: "Wir brauchen nicht noch mehr Planung und Bürokratie, sondern die Umsetzung einer besseren Versorgung durch zielführende Vernetzung der Ärzte und Therapeuten in der Region", so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg am Dienstag (17.01.2012) in Stuttgart.
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Film: Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag
Dienstag, 17 Januar 2012
Der am Montag vorgestellte Film der Medienwissenschaftlerin Katharina Kirch aus Merseburg, der mit Unterstützung von Silvia Schmidt und dem Offenen Kanal Merseburg produziert wurde, beleuchtet die vorhandenen Probleme und Perspektiven der “Barrierefreiheit im Deutschen Bundestag”. Mitgewirkt haben Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache, wie die sehbehinderte Dokumentarin Nina Waskowski. Der Film befragt aber auch Mitglieder des Parlaments, insbesondere die behindertenpolitischen Sprecher der im Bundestag vertretenen Parteien.
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Auch Sozialhilfeempfänger müssen Heimplatz frei wählen können
Dienstag, 17 Januar 2012
Berlin - In Zeiten knapper öffentlicher Kassen und bei der Suche nach Einsparmöglichkeiten gehen immer mehr Kommunen dazu über, die freie Heimplatzwahl für pflegebedürftige Menschen einzuschränken.
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Finanzierungsüberschuss im 1. bis 3. Quartal 2011
Dienstag, 17 Januar 2012
Wiesbaden - Die Sozialversicherung - in Abgrenzung der Finanzstatistik - verzeichnete im ersten bis dritten Quartal 2011 einen kassenmäßigen Finanzierungsüberschuss von rund 6,0 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wies die Sozialversicherung im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Finanzierungsdefizit von 3,9 Milliarden Euro auf.
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Die Angst vor der "Methusalem-Schwemme"
Dienstag, 17 Januar 2012
Baierbrunn - Die Zahl der Geburten sinkt. Immer mehr ältere Menschen stehen einer geringeren Zahl von Jüngeren gegenüber. Diese Entwicklung beunruhigt laut einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" viele Menschen in Deutschland.
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Nur nicht vergleichen
Dienstag, 17 Januar 2012
Baierbrunn - Die Entwicklung von Babys folgt zwar bestimmten Stadien, aber die Natur kennt dafür eine große Bandbreite. "Gene und Umwelt bestimmen gemeinsam, wie schnell oder langsam die Entwicklung abläuft", betont Dr. Heinz Krombholz, Entwicklungspsychologe am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München, im Apothekenmagazin "BABY und Familie".
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Patientenrechte werden greifbar
Dienstag, 17 Januar 2012
Berlin - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr haben gestern in Berlin ihren gemeinsamen Entwurf für ein Patientenrechtegesetz vorgelegt.
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Legasthenie - bessere Therapie dank Früherkennung
Montag, 16 Januar 2012
Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie und das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften aus Leipzig entwickeln gemeinsam einen Frühtest zur Diagnose von Legasthenie. Ziel ist es, Legasthenie bereits im Kleinkindalter zu erkennen und dadurch früher und effektiver zu behandeln.
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Selbstständig leben lernen
Montag, 16 Januar 2012
Wer als Erwachsener selbständig lebt und aktiv an der Gemeinschaft teilnimmt, hat dies in der Regel in Kindheit und Jugend erlernt. Dieser Erkenntnis folgt auch die Heilpädagogische Kindertagesstätte „St. Hildegard“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler, die möglichst früh und ganzheitlich bei der persönlichen Förderung ihrer kleinen Besucherinnen und Besucher ansetzt.
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Neuer Lizenzpartner des Deutschen Behindertensportverbandes
Montag, 16 Januar 2012
Frechen - Was bereits zu den Paralympics in Vancouver 2010 aktiv gelebt wurde, erhält zu London 2012 einen vertraglichen Rahmen: Dertour agiert ab sofort als offizieller Lizenzpartner und exklusiver Generalagent für den Verkauf von Eintrittskarten bei den Paralympischen Spielen. Zudem tritt das Frankfurter Unternehmen erstmalig als Generalagent für den Verkauf von Tickets im Paralympischen Umfeld auf. Unterzeichnet hat die Vereinbarung mit Dertour die Deutsche Sport-Marketing (DSM) als offizielle Vermarktungsagentur des DBS.
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Zehn Jahre Alzheimer-Telefon
Montag, 16 Januar 2012
Berlin - Das Beratungstelefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mit der Nummer 01803 - 17 10 17, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell unterstützt wird, ging vor zehn Jahren an den Start. Seit dem 8. Januar 2002 haben die Beraterinnen mehr als 58.000 Anfragen beantwortet.
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Blinde und sehbehinderte Menschen machen Schule
Montag, 16 Januar 2012
Hamburg - Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat am Freitag im Hamburger Louis-Braille-Center eine bundesweite Schulaktion gestartet. In Anwesenheit des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Hamburgs Schulsenator Ties Rabe, fand die erste Schulstunde der Aktion statt. Die sehbehinderte Cornelia Mackenthun aus Kiel und der blinde Robbie Sandberg aus Hamburg berichteten Schülerinnen und Schülern einer dritten Klasse über das Leben mit Sehschädigung. Die Kinder aus der Hamburger Adolph-Schönfelder-Schule hatten Gelegenheit, die Materialien auszuprobieren, die der DBSV für Schulbesuche aufgelegt hat. Dazu gehören Blindenschrift-Alphabete und spezielle Brillen, die eine Sehbehinderung simulieren.
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Pflegende Angehörige brauchen Entlastung
Montag, 16 Januar 2012
Eschborn - In den eigenen vier Wänden alt werden ist einer der größten Wünsche von Senioren. Und oft geht dieser Wunsch auch in Erfüllung: Rund 2,3 Millionen Pflegebedürftige gibt es derzeit in Deutschland, 1,6 Millionen davon werden zu Hause betreut - meistens von ihren eigenen Angehörigen.
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Ausschreibung des Alzheimer-Forschungspreises
Montag, 16 Januar 2012
Frankfurt am Main - Seit 2006 wird von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung jährlich der mit 100.000 Euro deutschlandweit höchstdotierte Alzheimer-Forschungspreis an Wissenschaftler verliehen, die zu entscheidenden Fortschritten in der Alzheimer-Forschung oder ähnlichen Demenzerkrankungen beitragen. Das Preisgeld steht dem Preisträger im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur freien Verfügung. Der Preis wird an Wissenschaftler im Inland und - sofern die Rückkehr nach Deutschland geplant ist - auch an deutsche Wissenschaftler im Ausland verliehen. Für den Forschungspreis können sich Wissenschaftler bewerben, die auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung, der Demenzforschung sowie der Forschung ähnlicher Alterskrankheiten tätig sind.
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Behinderung kann jeden und jede jederzeit treffen
Donnerstag, 12 Januar 2012
Wien - Die Online-Plattform für Menschen mit und ohne Behinderung, Career Moves, machte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz auf eine vielfach verdrängte Situation aufmerksam. Pro Jahr werden im Schnitt mehr als 8.000 ÖsterreicherInnen durch einen Freizeit-, Arbeits- oder Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass eine bleibende Behinderung die Folge ist. Erst dann merken sie, dass es eine Unmenge von Barrieren gibt, die überwunden werden müssen. Neben dem Verständis für spezielle Bedürfnisse fehlt es auch am Arbeitsmarkt an Chancengleichheit. Denn eine Behinderung bedeutet nicht, dass Leistungen und Fähigkeiten nicht vorhanden sind.
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„Wir können uns keinen Stillstand in der Gesundheitspolitik leisten“
Donnerstag, 12 Januar 2012
Berlin - „Stillstand bedeutet Rückschritt – deshalb darf sich die Regierungskoalition nach Inkrafttreten des Versorgungsstrukturgesetzes keine gesundheitspolitische Auszeit nehmen. Sie muss die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl nutzen, um akute Probleme in der Gesundheitsversorgung zu lösen und Konzepte für eine nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens zu erarbeiten“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Frank Ulrich Montgomery, bei der Neujahrspressekonferenz der BÄK in Berlin. Der zaghafte Einstieg der Koalition in eine Prämienfinanzierung der Kassen reiche noch lange nicht, um die Gesundheitsversorgung krisen- und zukunftsfest zu gestalten. Spätestens mit dem nächsten Konjunktureinbruch werde der Gesundheitsfonds von zwei Seiten unter Druck geraten. Steigende Arbeitslosigkeit führe zu geringeren Kassenbeiträgen und bei sinkenden Steuereinnahmen würden die Zuschüsse des Fiskus zurückgefahren. „Deshalb brauchen wir eine Finanzierung, die weniger von der Konjunktur abhängig ist und mehr auf die demografische Veränderung reagiert. Wir müssen diskutieren, ob nur Löhne und Gehälter für die Beitragsberechnung herangezogen werden sollten oder nicht auch andere Einnahmen. Und wir müssen uns fragen, ob es nicht generationengerechter wäre, wenn die heute Berufstätigen Finanzmittel für ihre Versorgung im Alter zurückstellen“, sagte Montgomery. Der BÄK-Präsident kündigte an, dass sich der nächste Deutsche Ärztetag eingehend mit Finanzierungsfragen des Gesundheitssystems beschäftigen wird.
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