Sozialbericht für Deutschland neu erschienen
Mittwoch, 19 November 2008
Wiesbaden - Wie hoch sind die Ausgaben des Staates für die sozialen Sicherungssysteme? Wie groß ist das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Sozialstaat? Wie viel Geld haben die Haushalte in Deutschland zur Verfügung und wie hat sich die Einkommensverteilung in den letzten Jahren entwickelt? Wo steht Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wenn es um die Lebensqualität der Bürger geht?
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Mit Handicap, ohne Limits
Mittwoch, 19 November 2008
Berlin - Der an beiden Beinen gelähmte Rad-Paralympics-Sieger Michael Teuber hat sein Benefiz-Projekt zu Gunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe trotz Schlüsselbeinbruchs gemeistert. Er befuhr und bestieg am Montag in rund 10 Stunden den mit 3718 Metern höchsten Berg Spaniens, den Inselvulkan „El Teide“ auf Teneriffa. Die akribisch vorbereitete Aktion wurde auch von den deutschen Apotheken unterstützt. Mit dem Erlös will Teuber seine erhaltenen Förderleistungen an die Sporthilfe zurückzahlen. Teuber: „Es wäre klasse, wenn das Geld wieder für den paralympischen Sport eingesetzt würde.“
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Elektronische Gesundheitskarte braucht Vertrauensbasis
Mittwoch, 19 November 2008
Berlin - Deutsches Zahnärzte-Symposium diskutiert Umsetzungsprobleme an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. "Ein Projekt von der Größenordnung der elektronischen Gesundheitskarte kann nur dann gelingen, wenn es unter den beteiligten Akteuren eine gute Vertrauensbasis gibt. Genau daran hapert es aber noch. Zwischen den Leistungsträgern im Gesundheitswesen und der Politik gibt es reichlich Argwohn und gegenseitige Schuldzuweisungen für Probleme im Projektablauf." Mit diesen Worten fasste der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Günther E. Buchholz, die Diskussion auf dem 2. Deutschen Zahnärzte-Symposium zusammen, das unter der Ägide der KZBV und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (DHV) gestern und heute in Berlin stattfand.
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Kampagne gegen Streubomben
Mittwoch, 19 November 2008
München - Viele Journalisten und andere, die sich in den vergangenen Jahren über die massive Problematik durch Streubomben und die hoch aktuelle Kampagne gegen diese grausamen Waffen informiert haben, kennen die Internetseiten von Handicap International. Kurz vor dem Höhepunkt der Kampagne - der Unterzeichnung eines Streubomben-Verbotsvertrags in Oslo am 3. Dezember 2008 - werden alle auf dieses Thema bezogenen Informationen, Bilder, Filme, Dokumente und Aktionsmaterialien auf www.streubomben.de vereint. Diese Seite erscheint nun in einem neuen, hellen und übersichtlichen Layout und ist für Nutzerinnen und Nutzer mit Behinderungen weitgehend barrierefrei gestaltet.
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Zank um das Zappelphilipp-Syndrom
Mittwoch, 19 November 2008
Bonn - Was tun gegen ADHS?" PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS für Sonntag, 23. November, 22.30 Uhr. Zum Thema diskutieren: Prof. Gerd Lehmkuhl (Direktor Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Uni Köln), Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber (Direktorin Sigmund-Freud-Institut Frankfurt), Dr. Myriam Menter (Vorsit-zende ADHS Deutschland e.V.), Dr. Hans-Joachim Weber (Medizinischer Direktor Lilly Deutschland). Moderation: Nina Ruge.
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Der gute Tod
Mittwoch, 19 November 2008
Freiburg (KNA) Spektakuläre Fälle der Suizidbeihilfe - sei es durch Hamburgs Ex-Senator Roger Kusch oder die Schweizer Sterbehilfeorganisationen Dignitas - haben ganz sicher eines bewirkt: Die Frage nach einem würdigen Tod wird öffentlich stärker thematisiert. Verdienst einer Gesprächsrunde in der Freiburger Katholischen Akademie am Dienstagabend war es, das hochemotional diskutierte Geflecht von medizinischen, ethischen und juristischen Problemfeldern fachkundig und vor allem international anzugehen.
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UN-Gesundheitsbegriff muss revidiert werden
Mittwoch, 19 November 2008
Vatikanstadt (KNA) Der Gesundheitsbegriff der Vereinten Nationen muss laut Vatikanzeitung «Osservatore Romano» dringend revidiert werden. Die vor 60 Jahren verabschiedete Definition von Gesundheit als «Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens» stelle eine «idealisierte und utopische Vision» dar, die gefährliche Konsequenzen gezeigt habe, heißt es in einem Gastbeitrag des Blattes (Mittwoch). So legitimiere diese Sicht letztlich die Selbsttötung von Kranken. Zudem habe sie einen weitläufigen Pharma-Markt für «erfundene Krankheiten» entstehen lassen.
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Behindertenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg als PR-Manager
Mittwoch, 19 November 2008
Ein Leserbrief von Jürgen Wecke: "Mit Erschrecken mußte ich feststellen, daß sich der Behindertenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg als PR-Manager der Fa Paravan Arnold GmbH mißbrauchen ließ. Dieses Verhalten von einem Mitglied der Landesregierung ist nicht nur bedauerlich es ist auch unfair gegenüber den Mitbewerbern der Fa. Paravan."
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Kassen verzögern bessere Palliativversorgung
Mittwoch, 19 November 2008
Berlin (KNA) Die Krankenkassen verzögern nach Angaben der Deutschen Hospiz Stiftung die Umsetzung des seit April 2007 bestehenden Rechtsanspruchs auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Schwerstkranke und Sterbende warteten immer noch auf die medizinische, pflegerische und psychosoziale Unterstützung, die ihnen laut Gesetz zustehe, erklärte Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch am Mittwoch in Berlin. Offenbar um Kosten zu sparen, zögerten die Kassen die Vertragsverhandlungen mit potenziellen Leistungserbringern hinaus. Das sei ein «Skandal erster Güte».
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Krankenhäuser demonstrieren für mehr Geld
Mittwoch, 19 November 2008
Bonn (KNA) Ärzte, Pflegekräfte und Angestellte der 2.100 Krankenhäuser in Deutschland haben am Dienstag mit einem bundesweiten Aktionstag für eine bessere Finanzausstattung der Kliniken demonstriert. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) beteiligten sich mehrere 10.000 Mitarbeiter an der «aktiven Mittagspause», darunter auch viele Mitarbeiter der 470 katholischen Krankenhäuser.
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Ein wichtiges Instrument zur Werterhaltung
Mittwoch, 19 November 2008
Die Studie des MODUS-Instituts für angewandte Wirtschafts- und Sozialforschung, Methoden und Markanalysen aus Bamberg belegt zum ersten Mal anhand konkreter Zahlen, wie Supervision in sozialwirtschaftlichen Organisationen sowie in gewerblichen Unternehmen eingesetzt wird. Die Basis für die Untersuchung bildete eine Umfrage bei 1000 Organisationen und Unternehmen des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Die Erstellung und Auswertung der Befragung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) initiiert und maßgeblich finanziell unterstützt. Die Ergebnisse wurden jetzt separat für die gewerblichen Unternehmen und die sozialen Dienste und Einrichtungen aufbereitet.
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Beistand im Sterben statt Hilfe zum Sterben
Dienstag, 18 November 2008
Hannover - Weder eine "Tötung auf Verlangen" noch auch die Beihilfe eines Arztes bei einem Suizid sind ethisch zu rechtfertigen. Der Rat der EKD hat in seinem Beitrag "Wenn Menschen sterben wollen. Eine Orientierungshilfe zum Problem der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung" die dies angesichts der Debatte über die Tätigkeit von "Sterbehilfeorganisationen" und der zunehmenden gesellschaftlichen Verunsicherung noch einmal herausgestellt. Die Orientierungshilfe wurde als EKD-Text Nr. 97 am heutigen Dienstag, 18. November, veröffentlicht.
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Brot und Wasser werden niemanden verweigert
Mittwoch, 19 November 2008
... und damit wird das Sterben unmöglich gemacht. Auch wenn in Italien das Wachkoma-Urteil des Kassationsgerichts keinen Zweifel daran aufkommen lässt, schicken sich nunmehr Heerscharen von Sterbehilfegegner an, Sturm gegen das Urteil zu laufen.
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Regionalkonferenz 'Persönliches Budget'
Dienstag, 18 November 2008
„Das Persönliche Budget ist für mich ein sichtbares Zeichen einer gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe. Es ist ein zukunftsweisendes Instrument, um den individuell unterschiedlichen Möglichkeiten, Wünschen und Bedürfnissen behinderter Menschen stärker als bei der reinen Sach- und Dienstleistung Rechnung zu tragen. Ich appelliere daher an alle Beteiligten, die Chancen und Potenziale dieser neuen Leistungsform zu nutzen“, sagte der Stellvertreter der Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Amtschef im Ministerium für Arbeit und Soziales Thomas Halder heute (18. November 2008) bei der Eröffnung der Regionalkonferenz „Persönliches Budget und Teilhabeplanung“ in Freiburg.
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Es gibt viel zu tun - packen wir's an
Dienstag, 18 November 2008
Berlin - Durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung kommen vor allem auf die deutsche Rechtsordnung große Herausforderungen zu. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) deutlich, die am 17./18. November 2008 in Berlin stattfand. Insbesondere in den Bereichen der Bildung, der Familienplanung oder der Arbeit und Beschäftigung gibt es erheblichen Handlungsbedarf, auch wenn die Denkschrift zur Konvention gerne anderes suggerieren will.
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„Das Buch der Erinnerungen“
Dienstag, 18 November 2008
Berlin - „Vergesst einfach das Lachen nicht!“ meint Hella von Sinnen und zeichnet eine lachende Frau im blauen Overall in das „Buch der Erinnerungen“. Renate Schmidt, Schirmherrin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, beschreibt die bewegenden Momente bei der Geburt ihrer Enkelin. Die Köchin Sarah Wiener steuert das Rezept für einen französischen Gewürzkuchen bei. Wolfgang Niedecken, Sänger der Kölner Gruppe BAP, erinnert mit dem Song „Chippendale Desch“ an seine Mutter, die an Parkinson und Alzheimer litt.
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Pflegereport der GEK
Dienstag, 18 November 2008
Zur Veröffentlichung des ersten Pflegereports der Gmünder Ersatzkasse (GEK) erklärt Elisabeth Scharfenberg, pflegepolitische Sprecherin Die Grünen: Der Pflegereport der GEK sollte der großen Koalition zu denken geben. Dass der Pflegebedarf in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird, ist zwar nicht neu. Der Report zeigt jedoch einmal mehr, dass uns das Thema Pflege alle angeht und wie dringend der Handlungsbedarf ist.
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Antibiotikaresistenzen erkennen, bewerten, bekämpfen
Dienstag, 18 November 2008
Berlin - Resistenzen gegen Antibiotika erschweren die Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten, sie verursachen Leid und Kosten. „Antibiotikaresistenzen stellen in Deutschland ein infektionsmedizinisches Problem ersten Ranges dar“, betont Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts, anlässlich des ersten europäischen Antibiotikaresistenztags am 18.11.2008. Die Erforschung von Antibiotikaresistenzen wird im RKI derzeit verstärkt, insbesondere die Erhebung und Bewertung von Daten zu Antibiotikaresistenzen und Antibiotikaverbrauch (Surveillance). Entsprechend der vom Bundeskabinett verabschiedeten Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie soll das RKI „eine zentrale Stellung im humanmedizinischen Bereich der Antibiotika-Resistenz“ einnehmen. Die Verstärkung wird durch das Programm „RKI 2010“ möglich, mit dem das Institut in den nächsten Jahren schrittweise und nachhaltig ausgebaut wird.
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Kirche verlangt Verbot von Sterbehilfevereinen
Dienstag, 18 November 2008
Hannover (KNA) Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich erneut für ein Verbot von Sterbehilfevereinen nach Schweizer Muster ausgesprochen. Eine geschäftsmäßige Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung solle untersagt werden, heißt es in einer am Dienstag in Hannover veröffentlichten EKD-Denkschrift. Darin lehnt es die Kirche auch ab, die ärztliche Beihilfe zum Suizid rechtlich zu verankern. Allerdings hätten die Mediziner bei der Beurteilung des jeweiligen Einzelfalles einen «Verantwortungs- und Handlungsspielraum».
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5. Deutscher Rehatag in Neuhausen eröffnet
Dienstag, 18 November 2008
Die Rehabilitation wurde durch die Gesundheitsreform gestärkt" sagte Sozialministerin Dr. Monika Stolz am Montag in Neuhausen auf den Fildern. „Gerade angesichts der demografischen Entwicklung und Zunahme von chronischen Erkrankungen ist das das richtige Signal“, so die Ministerin bei der Eröffnung der Landesveranstaltung des 5. Deutschen Rehatages. Mit der Reform wurde die medizinische Rehabilitation von einer Ermessensleistung der Krankenkassen zu einer Pflichtleistung aufgewertet.
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Vergessen ist nicht verloren
Dienstag, 18 November 2008
Wissenschaftler beginnen zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn es lernt oder vergisst. Sicher ist, dass Veränderungen der Kontakte zwischen Nervenzellen dabei eine große Rolle spielen. Doch können solche Strukturänderungen auch das bekannte Phänomen erklären, dass es deutlich leichter ist, etwas Vergessenes wiederzuerlernen als etwas ganz neu zu lernen? Forscher am Max-Planck-Institut für Neurobiologie haben nun gezeigt, dass viele der bei einem Lernvorgang gewachsenen Zellkontakte wohl nur inaktiviert, aber nicht abgebaut werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Die Reaktivierung dieser "Kontakte auf Vorrat" ermöglicht das schnellere Wiedererlernen vergessener Gedächtnisinhalte (Nature, 12. November 2008).
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Trainieren im Pflegeheim?
Dienstag, 18 November 2008
Alzenau - Die proxomed Medizintechnik GmbH stellt auf der MEDICA in Düsseldorf mit goldenage das erste softwarebasierte Gesundheitstraining für Senioren in Europa vor (Stand 4/D22). Mit einer spektakulären Dreiecks-Schaltung über die Integrationssoftware proxOS vernetzt proxomed zudem seine zwei Messestände digital miteinander sowie mit dem Aussteller THEORG (4/J26). Darüber hinaus präsentiert proxomed Komplettlösungen für betriebliche Gesundheitsvorsorge (Stand 4/A39).
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Ärztekammer lehnt Gesetzentwürfe zu Patientenverfügungen ab
Dienstag, 18 November 2008
Berlin (KNA) Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die drei vorliegenden Entwürfe für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen zurückgewiesen. Die Vorschläge seien unnötig und würden nicht weiterhelfen. «Sie sind nur Ausdruck des Regelungswahns unserer Gesetzgeber, die sich sogar in die persönlichsten Dinge des Lebens wie des Sterbens einmischen wollen», schreibt BÄK-Vizepräsident Frank Ulrich Montgomery in einem Beitrag für das «Hamburger Abendblatt» (Dienstag). Grundsätzlich könne man nicht alle Prozesse des Lebens und Sterbens «in gesetzliche Schablonen pressen».
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Essstörungen – Hunger nach Liebe
Montag, 17 November 2008
Schmelz-Hüttersdorf. Essstörungen sind zu einem wichtigen Thema in unserer Gesellschaft geworden. Nicht nur, dass viele Menschen unter Esssucht und daraus hervorgehendem Übergewicht leiden – auch Magersucht und Bulimie (Ess-Brech-Sucht) nehmen vor allem bei Mädchen und jungen Frauen drastisch zu.
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Betriebliche Kinderbetreuung
Montag, 17 November 2008
Düsseldorf - Düsseldorf, 17. November 2008. Nach Ansicht der Familienministerin Ursula von der Leyen habe sich die Einstellung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft in den vergangenen Jahren verändert. So seien 84 Prozent der Topmanager überzeugt, dass es der Gesamtwirtschaft nutze, wenn Unternehmen familienfreundlicher seien. Drei Viertel der Firmen schätzten die Bedeutung von Familienfreundlichkeit für das eigene Unternehmen als sehr wichtig oder wichtig ein. Von der Leyen verwies dabei auch auf das 2006 gegründete Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie", in dem sich inzwischen 2000 Betriebe engagieren. (tagesspiegel.de, 28.10.2008)
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Zehn Jahre Ohrenkuss in einem Buch
Montag, 17 November 2008
Bonn – Zum zehnjährigen Bestehen von Ohrenkuss erscheint jetzt ein exklusives Buch. Im „Ohrenkuss-Wörterbuch“ erfährt der Leser, wie Menschen mit Down-Syndrom die Welt wahrnehmen – in ungewöhnlichen Texten und mit hochwertigen Fotografien. Gestaltet hat es Jennifer Skupin von der renommierten Amsterdamer Design-Agentur KesselsKramer. Es ist in drei verschiedenen Cover- Varianten erhältlich. Die Herausgeberinnen Bärbel Peschka und Katja de Bragança verlegen das Buch im Eigenverlag.
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Eltern von Kindern mit Behinderung für Studie gesucht
Montag, 17 November 2008
Was bedeutet die Geburt eines behinderten Kindes für eine Familie? Wie verändert sich die Situation, welche Konflikte entstehen.... ? Antworten auf diese und weitere Fragen soll eine bundesweite Studie der Universität Augsburg bringen.
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Lebenswürde darf nicht an Leistung hängen
Montag, 17 November 2008
Rom (KNA) Angesichts der Sterbehilfe-Debatte in Italien hat der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, vor einer Aufweichung der Personenwürde gewarnt. «Eine Gesellschaft, die den Wert des Lebens allein kraft seiner Leistungsfähigkeit bemäße, wäre zweifellos eine inhumane Gesellschaft», sagte der Erzbischof von Genua laut der italienischen Tageszeitung «Avvenire» (Sonntag).
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Italien diskutiert über Sterbehilfe
Montag, 17 November 2008
Rom (KNA) Nach dem Urteil über die Wachkoma-Patientin Eluana Englaro ist in Italien eine Debatte über Sterbehilfe und Patientenverfügungen entbrannt. Am Wochenende wurden die Rufe nach rechtlichen Regelungen für diese Fragen lauter. Zugleich hielt die Kritik an dem Urteil an, das die Einstellung der künstlichen Ernährung für die 37-Jährige erlaubt. Trotzdem ist das Schicksal der Frau weiter offen, da ihr Vater bisher offenbar keine Klinik findet, die zu der Maßnahme bereit wäre.
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Rede zur Ratifizierung der UN-Konvetion
Sonntag, 16 November 2008
Anlässlich der 1. Lesung des Ratifikationsgesetzes zur UN-Konvention machte die Abgeordnete und Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion klar, dass die Konvention nach der Ratifikation auch umgesetzt werden muss. Dabei stellte sie die Defizite in der Eingliederungshilfe, im SGB IX, im Bildungswesen und auch bei der Teilhabe am Arbeitsleben in den Vordergrund.
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Kampagne "Lesestart - Die Lese-Initiative für Deutschland"
Sonntag, 16 November 2008
München - "Kinder lernen leichter sprechen und interessieren sich früh fürs Lesen, wenn sie schon in der Familie mit Büchern aufwachsen und mit ihren Eltern gemeinsam in Geschichten eintauchen. Die Kampagne 'Lesestart' gibt hierzu den Eltern Impulse. Bayern unterstützt diese Kampagne und fördert so die sprachliche Entwicklung von Kindern von klein auf. Seit Juni 2008 haben in Bayern bereits knapp 95.000 Eltern ein Lesestartset bekommen", erläuterte Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer heute in München. Der Freistaat fördert die Kampagne 'Lesestart' mit 350.000 Euro im Zeitraum 2008/2009. Durch diese Förderung erhalten in Bayern alle Eltern von einjährigen Kindern das kostenlose Lesestartset bei der U6-Vorsorgeuntersuchung von ihrem Kinderarzt. "728 von insgesamt 816 Kinderärzten beteiligen sich in Bayern an der Kampagne. Bayern erzielt damit eine Beteiligungsrate von knapp 90 Prozent - dies sucht bundesweit ihresgleichen", so die Ministerin.
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