KMK verpasst Chance
Montag, 28 November 2011
„Auch wenn man der Kultusministerkonferenz zugute halten muss, dass sie einige gute Grundsätze zur Inklusion formuliert hat, bleibt sie hinter den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Es wurde die Chance vertan, das Recht von Kindern mit Behinderung auf gemeinsamen Unterricht für alle Bundesländer klarzustellen", so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, anlässlich der veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung.
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Elterngruppen behinderter Kinder mit Migrationshintergrund
Montag, 28 November 2011
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen ist eine Elternselbsthilfeorganisation für ALLE. Dabei haben wir nicht nur verschiedene Formen und Ausmaße von Behinderung, sondern auch die kulturelle Vielfalt der Menschen im Blick. „In unseren Gruppen gibt es keine Migrantenfamilien, obwohl viele Kinder die Förderschulen (für körper- oder geistige Behinderung) besuchen. Kontakte zu Eltern gibt es nur minimal“, schrieb uns eine Vertreterin aus einem unserer Ortsvereine, in denen sich Eltern und Angehörige von behinderten Kindern zusammengeschlossen haben.
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Es gibt keine Alternativen zu einem inklusiven Schulsystem
Montag, 28 November 2011
Zum Beschluss der Kultusministerkonferenz "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" erklären Markus Kurth, Sprecher für Behindertenpolitik, und Kai Gehring, Sprecher für Bildungspolitik: Leider hat die Kultusministerkonferenz den Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder in ihrem Beschluss nicht konsequent verankert. Stattdessen hat sie ein Papier verabschiedet, aus dem die Länder unter Berücksichtigung "regionaler Besonderheiten" Impulse ableiten sollen.
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Kultusminister ignorieren die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention
Montag, 28 November 2011
Zu den von der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlichten Empfehlungen "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Nach über zwei Jahren Beratung sind die heute veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz eine tiefe Enttäuschung. Anstatt das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen voranzubringen, bleiben die KMK-Empfehlungen ein zahnloser Tiger.
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Planungssicherheit für die Jugendfreiwilligendienste schaffen
Montag, 28 November 2011
Mit einem klaren Votum der Länder zu den Jugendfreiwilligendiensten ging die 88. Arbeits- und Sozialministerkonferenz am 23./24. November 2011 in Leipzig zu Ende. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer hatte in einem Antrag die Initiative ergriffen und gefordert: "Der Bund muss an seiner Zusage, eine pauschale Bundesförderung von 200 Euro für die Jugendfreiwilligendienste 'Freiwilliges Soziales Jahr -FSJ-' und 'Freiwilliges Ökologisches Jahr -FÖJ-' zu zahlen, unmissverständlich festhalten. Das gilt sowohl für das aktuelle Projektjahr 2011/2012 als auch für das kommende Projektjahr 2012/2013. Wir brauchen nach all den verunsichernden Debatten, an denen sich leider auch der Bundesrechnungshof beteiligt hat, endlich Planungssicherheit. Es kann nicht sein, dass die hochwertigen und anerkannten Freiwilligendienste FSJ und FÖJ geschwächt werden."
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Betreuungsgeld bevorzugt Besserverdienende
Montag, 28 November 2011
Berlin - Als "unsinnige Prämie für Besserverdienende" kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband das geplante Betreuungsgeld anlässlich der heutigen Beratungen im Bundesrat. In einem Brief appelliert der Verband an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, das umstrittene Projekt zu stoppen. Das Betreuungsgeld diskriminiere arme Familien und fördere vor allem Mitnahmeeffekte bei Wohlhabenden.
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Behindertensportler des Jahres 2011
Montag, 28 November 2011
Köln - Anna Katharina Schaffelhuber (Ski-Alpin), Gerd Schönfelder (Ski-Alpin) und die Nationalmannschaft der Basketball-Damen sind heute im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln als Behindertensportler des Jahres 2011 geehrt worden.
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Behörden misstrauen behinderten Menschen zutiefst.
Montag, 28 November 2011
Fulda - Diesmal hörten Fachleute den Betroffenen zu und nicht umgekehrt: Etwa 70 Experten und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung erfuhren aus erster Hand, warum es für behinderte Menschen so schwer ist, ein Persönliches Budget zu bekommen. Obwohl schon seit 2008 ein Rechtsanspruch darauf besteht und obwohl die Sozialämter damit sogar Geld sparen könnten.
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Conterganskandal
Montag, 28 November 2011
„Das Verhalten der Bundesregierung im Conterganskandal bleibt skandalös“ erklärt Dr. Ilja Seifert, behindertenpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag zur heutigen Antwort der Bundesregierung auf seine Frage nach Ergebnissen von Gesprächen der Bundesregierung über weitere Leistungen für die Contergangeschädigten mit der Firma Grünenthal GmbH und der Familie Wirtz in den Jahren 2010 und 2011.
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Unterstützungsbedarf ist kein Hindernis für ein Freiwilligenengagement
Samstag, 26 November 2011
Der Bundesfreiwilligendienst ist auch für Menschen mit Behinderung attraktiv. Darauf haben der Bundesbeauftragte für den Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, nach einem Gespräch in Berlin hingewiesen. „Menschen mit Behinderungen sind herzlich eingeladen, sich im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren“, erklärten Jens Kreuter und Hubert Hüppe. „Alle Interessierten sollen zum Zug kommen. In jedem Einzelfall wird geprüft, wie behinderten Menschen eine Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst ermöglicht oder erleichtert werden kann.
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VdK fordert mehr Anerkennung von Familienarbeit für Frauenrenten
Samstag, 26 November 2011
Der Sozialverband VdK begrüßt grundsätzlich den derzeit in der Union diskutierten Vorschlag, bei den Frauenrenten die Zeiten von Familienarbeit in Form von Kindererziehung und Angehörigenpflege besser zu berücksichtigen.
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Sprachtest als App fürs Smartphone
Freitag, 25 November 2011
Hurz oder Hund - welches ist ein echtes Wort und welches nicht? Mit solchen lexikalischen Entscheidungsaufgaben versuchen Forscher herauszufinden, was im Gehirn geschieht, wenn Menschen Worte lesen. Bislang fanden solche Experimente in den Sprachlabors der Institute und Universitäten statt, wo die Teilnehmer vor einem Monitor saßen und via Ja- und Nein-Taste über Sinn oder Unsinn der Buchstabenreihe auf dem Bildschirm befanden. Im Rahmen eines internationalen Projekts haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Njimegen, Niederlande, zusammen mit einem internationalen Forscher-Team den Klassiker aus ihren Testlabors herausgeholt. Seit Dezember vergangenen Jahres bieten sie die lexikalische Entscheidungsaufgabe als App in sieben Sprachen zum Herunterladen fürs Smartphone an. Binnen vier Monaten gewannen sie auf diese Weise eine Datenmenge, für die sie sonst über drei Jahre brauchten.
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Eifersucht als Liebesbeweis
Freitag, 25 November 2011
Baierbrunn - Die eine oder andere Eifersüchtelei gehört für viele zu einer funktionierenden Partnerschaft mit dazu. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de" fand heraus, dass fast die Hälfte der Deutschen (48,2 %) Eifersucht als Liebesbeweis wertet - sie zeige, wie wichtig man dem anderen sei.
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DBS Partner bei „Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!“
Freitag, 25 November 2011
Frechen - Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) hat sich als Aktionspartner der Aktion „Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!“ des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) angeschlossen. „Der Beitritt zu diesem bundesweiten Netzwerk ermöglicht uns die besondere Bedeutung der Selbstbehauptung für Mädchen und Frauen mit oder mit drohenden Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen hervorzuheben. Der jährliche ‚Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen‘ am 25. November ist Anlass, unsere Beteiligung bekannt zu geben“, sagte Annegret Müller, Beauftragte für Mädchen und Frauen im DBS, am Freitag in Frechen. Gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden werde der DBS die rund 5.600 Vereine motivieren, Angebote bereitzustellen.
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KMK verweigert Führungsrolle bei Inklusion in der Schule
Freitag, 25 November 2011
Berlin (ots) - Anlässlich der veröffentlichten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zur sonderpädagogischen Förderung "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" kritisierte die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz als völlig unzureichend. "Die Kultusministerkonferenz schafft es zweieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention nicht, konsequent für ein inklusives Bildungssystem einzutreten und das erforderliche Arbeitsprogramm daraus zu entwickeln", zeigte sich Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention enttäuscht. Man habe gehofft, die Kultusministerkonferenz übernähme stärker die Führungsrolle bei der Anleitung der Bundesländer, die schulische Segregation behinderter und nichtbehinderter Kinder und Jugendlicher zu überwinden.
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Musizieren verändert die Verarbeitung mehrfacher Sinnesreize im Gehirn
Freitag, 25 November 2011
Klavierspieler entwickeln über die Jahre ein besonders präzises Gespür dafür, wie die Tastenbewegungen und Töne zeitlich zusammenhängen. Ob aber Lippenbewegungen und Sprache synchron zueinander sind, können sie nicht besser beurteilen als Nichtmusiker. Das haben Forscherinnen vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen bei einer Vergleichsstudie mit Musikern und Nichtmusikern zur gleichzeitigen Reizverarbeitung aus mehreren Sinnen im Gehirn festgestellt. Sie setzten bei ihren Experimenten auch die funktionelle Magnetresonanztomografie zur Darstellung der jeweils aktiven Gehirnbereiche ein. Danach ruft bei Pianisten die Wahrnehmung asynchroner Musik und Handbewegungen verstärkte Fehlersignale in einem Schaltkreis zwischen Kleinhirn, prämotorischen und assoziativen Hirnarealen aus, der sich durch das eigene Spiel besonders ausbildet. Die Studie zeigt, dass unsere sensomotorische Erfahrung prägt, wie das Gehirn Signale von unterschiedlichen Sinnen in der Wahrnehmung zeitlich verknüpft.
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Ilja Seifert: Behindern ist heilbar
Freitag, 25 November 2011
„Mein Bedarf an Regierungen, die sich an ihren eigenen Plänen berauschen, ist seit über 20 Jahren gedeckt. Faktisch hat sich für Menschen mit Behinderung auch fünf Jahre nach der Verabschiedung der UN-Behindertenkonvention nicht wirklich viel getan. Daher fordert DIE LINKE jetzt, dass der 'Nationale Aktionsplan' mit konkreten Maßnahmen sowie finanziellen und materiellen Ressourcen umgesetzt wird", so Ilja Seifert anlässlich der Anträge ‚Behindern ist heilbar – unser Weg in eine inklusive Gesellschaft‘ und ‚Teilhabesicherungsgesetz vorlegen‘, mit denen DIE LINKE zentrale Vorschläge und Forderungen der Behindertenbewegung zur Umsetzung der UN-Konvention in den Bundestag eingebracht hat, die in der kommenden Sitzungswoche im Plenum diskutiert werden.
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Tag gegen Gewalt gegen Frauen
Freitag, 25 November 2011
Am 25. November ist der Tag gegen Gewalt gegen Frauen.
Frauen mit Behinderungen dürfen an diesem Tag nicht vergessen werden.
Frauen mit Behinderungen erleben besonders oft Gewalt.
Frauen mit Behinderungen werden besonders oft ungerecht behandelt.
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Auftakt zur 8. Europäischen Basketballwoche
Donnerstag, 24 November 2011
Zum Auftakt der diesjährigen „Special Olympics European Basketball Week“ finden an diesem Samstag, dem 26. November 2011, zwei Basketballturniere in Hamburg und in Nürnberg statt. Bei der 8. Europäischen Basketballwoche vom 25.11. bis 04.12.2011, veranstaltet von Special Olympics Europe/Eurasia gemeinsam mit FIBA Europe und der Turkish Airlines Euroleague, geht es um Begegnungen und das gemeinsame Sporttreiben von Basketballspielern mit und ohne Behinderung. Auch Special Olympics Deutschland (SOD) bietet seinen Athleten in diesem Jahr wieder spannende Aktionen.
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Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderung im Wohnbereic
Donnerstag, 24 November 2011
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wird in 2012 ein Darlehen für barrierearme Umbauten anbieten, das sich an ihr bisheriges Programm „Altersgerecht Umbauen“ anlehnt, allerdings mit einer geänderten Zinsvergünstigung. Darauf weist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe hin. „Diese Entscheidung der Kreditanstalt ist ein erster Schritt, um den positiven Weg weiterzuverfolgen, der mit den auslaufenden Bundesmitteln zum barrierefreien und -armen Wohnen eingeschlagen wurde. Weitere Schritte müssen folgen“, betonte Hubert Hüppe und verwies auf 60.000 Wohnungen und Einfamilienhäuser, die mithilfe von Bundesmitteln seit April 2009 zu barrierearmen Wohneinheiten umgebaut werden konnten.
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Versteckte Warnsignale im EKG
Donnerstag, 24 November 2011
Baierbrunn - Ein Elektrokardiogramm (EKG) liefert Informationen über den Zustand des Herzens. Wissenschaftler von vier Universitäten in den USA haben die Analyse des 24-Stunden-EKGs verbessert, berichtet die "Apotheken Umschau".
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Zahnmedizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung
Donnerstag, 24 November 2011
Berlin - Der Gesetzgeber hat eine Ergänzung des Versorgungsstrukturgesetzes beschlossen, die die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung verbessern soll. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) bewerten den Schritt vorsichtig optimistisch.
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Regierung fährt Gesundheits- und Pflegesystem gegen die Wand
Donnerstag, 24 November 2011
Berlin - "Pflegenotstand und Ärztemangel sind die bedrohlichen Zukunftserwartungen, die Bürger und Ärzte nach der neuesten Allensbach-Umfrage erwarten. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Bundesregierung mit Horrorszenarien massive Zukunftsängste um die gesundheitliche Versorgung in die Bevölkerung getragen hat und keine Lösungsansätze parat hat. Es entsteht eher der Eindruck, die Bundesregierung fährt den Karren absichtlich gegen die Wand, um so die radikale Privatisierung des Gesundheits- und Pflegesystems voranzubringen“, so Martina Bunge, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur aktuellen Allensbach-Umfrage, nach der 79 Prozent der Befragten nicht mehr mit einer Aufrechterhaltung der heutigen schon desolaten Versorgungslage im Gesundheitswesen rechnen.
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Konsequenzen anlässlich des Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Donnerstag, 24 November 2011
„Die alarmierenden Ergebnisse der Studie des Bundesfamilienministeriums belegen, dass Frauen mit Behinderung weitaus häufiger Opfer von Gewalt sind als nicht behinderte Frauen. Sie müssen außerdem oft in völlig unwürdigen Verhältnissen leben“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November. Die am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderung hat gezeigt, dass Frauen mit Behinderung mit 58 bis 75 Prozent fast doppelt so oft körperliche Gewalt erlebten als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Sexuelle Übergriffe seien nach den Studienergebnissen sogar zwei- bis dreimal häufiger vorgekommen.
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Spielen wir Gott?
Donnerstag, 24 November 2011
München - Biologen und Gentechniker basteln weltweit in geheimen Labors an Lebensformen, die für den Menschen von Vorteil sein können. Wie die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 12/2011, ab morgen im Handel) berichtet, liegt der Traum von der Eier legenden Wollmilchsau nicht fern. Es werden die Gene von Tieren, Pflanzen und Bakterien als Bausteine genutzt, um neue Organismen zu schaffen. Dazu stehen in den Labors der Universitäten modernste Computer und Hightech-Geräte wie Pipettierroboter, PCR-Automaten oder DNA-Sequenzer zur Verfügung. Das Ziel: die Erfindung künstlichen Lebens. Diese so genannte Synthetische Biologie bringt Biologen, Chemiker, Biotechnologen, Gentechniker, Informatiker und Ingenieure im Labor zusammen.
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Der Masse reicht die gesetzliche Kasse
Donnerstag, 24 November 2011
Baierbrunn - Wer gesetzlich krankenversichert ist, verlässt sich in der Regel auf die Leistungen seiner Kasse. Wie eine repräsentative Umfrage der "Apotheken Umschau" zeigt, haben 14,2 Prozent aller Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse eine private Zusatzversicherung.
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Sie haben von nichts gewußt?
Donnerstag, 24 November 2011
Ein Videobeitrag vom Untersuchungsausschuss Conterganverbrechen
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Umbau von Wohnungen weiter fördern
Mittwoch, 23 November 2011
Angesichts der Pläne der Bundesregierung, im Haushalt 2012 keine Fördermittel mehr für das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitzustellen, appellieren der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro und der Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul an die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten, diese Kürzungspläne nicht zu vollziehen. In einem Gespräch betonten sie die Wichtigkeit der Förderung des barrierefreien Umbaus von Wohnungen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.
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Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen verhindern
Mittwoch, 23 November 2011
Berlin - Zur gestern vom Bundesfamilienministerium veröffentlichten Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland" erklärt Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte: "Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt die aktuelle Studie des Bundesfamilienministeriums. Sie rückt endlich die besonders verletzliche Lage von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in den Mittelpunkt und zeigt, in welchem erschreckend hohen Ausmaß sie körperliche und sexuelle Gewalt erfahren und Opfer von Diskriminierungen werden. Die Studie belegt deutlich, dass die Gefährdung in Einrichtungen besonders hoch ist, da die bestehenden Strukturen Abhängigkeiten fördern und nicht an Selbstbestimmung und Artikulation der Betroffenen ausgerichtet sind. Dies wiederum schwächt die Beschwerdemacht der Betroffenen.
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Fast zwei Drittel der jungen Erwachsenen leben noch bei den Eltern
Mittwoch, 23 November 2011
Wiesbaden - Im Jahr 2010 wohnten in Deutschland 64 % der 18- bis 24-Jährigen noch mit ihren Eltern in einem Haushalt zusammen. Junge Frauen (57 %) lebten dabei deutlich seltener im elterlichen Haushalt als ihre männlichen Altersgenossen (71 %). Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa, mit.
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Zugang zur Pflegeausbildung in Zeiten des Fachkräftemangels
Mittwoch, 23 November 2011
Berlin - Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat einen fraktionsübergreifenden Entschließungsantrag zur Überarbeitung der EU-Richtlinie zu den Berufsqualifikationen auf den Weg gebracht. Darin sprechen sich die Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen mit überwiegender Mehrheit dagegen aus, die Anforderungen zur Pflegeausbildung durch die EU von zehn auf zwölf Schuljahre zu erhöhen.
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