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Der Jakob Muth-Preis für inklusive Schule 2010 |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Faire Bildungschancen für alle Kinder – das ist in Deutschland ein brennendes Thema. Dazu gehört auch die Herausforderung gemeinsamer Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder. Mit einer Integrationsquote von rund 15 Prozent liegen wir hier noch weit unter dem europäischen Schnitt. |
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Gemkow und Hüppe fordern: Barrierefreiheit zügig umsetzen! |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: „Die Herstellung von Barrierefreiheit ist eine der zentralen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft, Bund und Länder stellen müssen. In einer älter werdenden Gesellschaft ist der Abbau von Barrieren in der Wohnung, in den Kirchen, im Wohnumfeld, am Bahnhof ein Top-Thema. Wir bauen mehr Rollatoren als Kinderfahrräder. Richtig bauen und umbauen muss zum guten Ton gehören. Gehen, laufen, rollen, rein- und rauskommen – das ist Teilhabe für Menschen. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits viele gute Beispiele für Barrierefreiheit: Landesgartenschauen, Wohnprojekte, Theater, Gesundheitszentren. Trotzdem muss noch viel getan werden. Die Tatsache, dass beispielsweise nur rd. 1 % der Wohnungen in Deutschland barrierearm bzw. barrierefrei ist, macht den Handlungsdruck deutlich. Energiesparen und Barriereabbau gehören zusammen. Eine meiner zentralen Forderungen ist zum Beispiel die Schaffung von Sachverständigen für Barrierefreiheit. Das sind Bauexperten, durch die teure Fehler bei Planungen und Sanierungen vermieden werden können. Sie beraten, informieren und überprüfen.“ Dies erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte heute (9. März 2010) im Rahmen der 9. Sitzung des Landesbehindertenbeirates, an der auch der neue Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe teilnahm. |
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Dienstleistung Senioren-Assistenz |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Die Menschen werden immer älter. Gleichzeitig zwingt die berufliche Flexibilität viele junge Menschen oft, ihren Wohnort zu ändern. Die Eltern im Rentenalter bleiben zurück. Sind diese zu alt, um sich allein um ihr Leben zu kümmern, bleibt oft nur der Umzug ins Heim. Eine Chance dieses zu verhindern oder hinauszuzögern, bieten die in Schwentinental ausgebildeten Seniorenassistentinnen, die die Lücke zwischen Pflegedienst und Haushaltshilfe schließen und den alten Menschen wieder mehr Lebensqualität schenken. |
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Gewalttätige Kinder sind nicht so auf die Welt gekommen |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Bonn - Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann sieht eine klare Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. In der PHOENIX Runde beschrieb er eine "Dissoziale, fast autistische Unfähigkeit zu kommunizieren" bei gewalttätigen Jugendlichen. Bergmann erklärte weiter: "Gewalttätige Kinder sind nicht so auf die Welt gekommen". Die Ursachen der zunehmenden Jugendgewalt sieht Bergmann in gesellschaftlichen Veränderungen: "Die Taten spiegeln einen restlosen Verfall, eine Hemmungslosigkeit unseres öffentlichen Lebens, unserer Kultur wider". Mehr Kontrolle ,Disziplin und Strafen seien seiner Meinung nach der falsche Weg der Jugendgewalt entgegen zu wirken. Laut Bergmann komme emotionaler Nähe, fester Bindung und Zuneigung eine Schlüsselrolle bei erfolgreicher Erziehung zu: "Liebe ist das einzige Präventionsprogramm, das wir organisieren und gestalten müssen, und zwar rechtzeitig. Wir müssen begreifen wie die (gewalttätigen) Kinder so kalt und dissozial geworden sind." "Alles wirkt besser als Disziplin und Strafe". |
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KDA legt Ergebnisse vor - Die Zukunft liegt im Umbau |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Köln - Wohnen im Alter verbinden viele mit Wohnen im Heim. Tatsächlich leben nur sieben Prozent der älteren Menschen in speziell für das Alter geschaffenen Wohnformen. Die häufigste Wohnform im Alter ist nach wie vor die normale Wohnung. Doch die meisten dieser Wohnungen sind nicht altersgerecht, resümiert das Kuratorium Deutsche Altershilfe in seiner jetzt abgeschlossenen Untersuchung. |
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Frank Höfle trägt die deutsche Fahne |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
 Frank Höfle Whistler - Frank Höfle, Deutschlands erfolgreichster Ski nordisch Athlet, wird die deutsche paralympische Mannschaft am kommenden Freitag als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der X. Paralympics in Vancouver ins Stadion führen. „Wir haben uns für ihn entschieden, weil er ein sehr erfolgreicher und sehr sympathischer Athlet und zudem ein großes Vorbild für behinderte und nichtbehinderte Sportler ist. Die Fahne ins Stadion zu tragen ist für Frank sicherlich der krönende Abschluss einer einzigartigen Paralympischen Karriere“, so Chef de Mission, Dr. Karl Quade, der dem Sportler die freudige Nachricht überbrachte. |
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Bundesseniorensportfest erstmals in BadenWürttemberg |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Duisburg - Der Grundsatz ist ganz simpel: „Es soll einfach nur Spaß machen“, sagt Olaf Werner von der Kur‐ und Klinikverwaltung (KuK) über das Ziel des Bundesseniorensportfestes ab 20. März in Bad Rappenau. Über 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland messen sich eine Woche lang in breitensportlichen Wettbewerben, nutzen ein eigens angebotenes Gesundheitsforum und machen ganz nebenbei Urlaub in der Kurstadt. Teilnehmer sind Sportler über 40 Jahre mit und ohne Behinderung. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat die Baden‐Württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz. |
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Donnerstag, 11 März 2010 |
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Berlin - Alzheimer ist ein Thema, das auch Jugendliche angeht. Beispielsweise, wenn die Großmutter oder ein Nachbar daran erkrankt ist. Unter www.alzheimerandyou.de können sich ab sofort Schüler und Jugendliche auf einer eigenen Internetseite zum Thema Alzheimer und Demenz informieren. "Wer erkrankt eigentlich an Alzheimer?" oder "Was muss ich beachten, wenn ich mit einem Demenzkranken spreche?" sind Fragen, die auf dieser Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) beantwortet werden. |
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Kinder psychisch kranker Eltern |
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Mittwoch, 10 März 2010 |
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Berlin - In Deutschland wachsen zwischen drei und vier Millionen Kinder und Jugendliche mit psychisch kranken Eltern auf. Damit diese Kinder nicht vergessen werden, haben der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK e.V.), der BKK Bundesverband und der Verein für gemeindenahe Psychiatrie in Rheinland Pfalz Aufklärungsmaterial entwickelt. Diese sind Ergebnis des Kooperationsprojektes "Die vergessenen Kinder - Unterstützung für Kinder psychisch kranker Eltern" und werden heute in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz vorgestellt. |
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Blindenfussball-Bundesliga startet in ihre dritte Saison |
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Mittwoch, 10 März 2010 |
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Duisburg - Die Deutsche Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) startet in ihre dritte Saison. Der Startschuss zur diesjährigen Spielzeit fällt am kommenden Wochenende. Dann treffen sich die insgesamt neun teilnehmenden Mannschaften zum Auftaktspieltag in der Sportschule des Niedersächsischen Fußballverbandes in Barsinghausen (Bergstraße 54, 30890 Barsinghausen) |
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Medaillenchancen für German Top Team |
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Mittwoch, 10 März 2010 |
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Vancouver - Am 12. März beginnen die Paralympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. 505 paralympische Athleten aus 44 Nationen kämpfen um Gold, Silber und Bronze. Die Teilnehmer des Deutschen Top Teams konnten sich diesmal dank des innovativen Fördermodells, das die Allianz und die Deutsche Telekom gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband entwickelt haben, optimal auf ihre Wettkämpfe vorbereiten. Im Gegensatz zu den olympischen Athleten ist dies für die Paralympioniken keine Selbstverständlichkeit. Denn sie haben nicht nur einen aufwendigen Alltag zu bewältigen, sondern müssen ihren trainingsintensiven Sport auch mit einer vollen beruflichen Tätigkeit vereinbaren. Doch sportliche Höchstleistungen bei den paralympischen Spielen erfordern eine professionelle, langfristige und vor allem zeitintensive Vorbereitung. |
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Bildungskongress „Inklusion (er)leben“ |
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Mittwoch, 10 März 2010 |
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Die 130 Anmeldungen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands zu unserem Bildungskongress „Inklusion (er)leben“ am 13. März zeigen, dass das Thema Inklusion in der Mitte der Bildungsdiskussion angekommen ist und diese die nächsten Jahre bestimmen wird. Das zeigt auch das am vergangenen Wochenende in Freiburg gegründete Bündnis für eine inklusive Schule für alle, an dem Bildung neu den- ken von Anfang als Mitinitiator maßgeblich beteiligt war. |
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Deutsche Mannschaft bezieht Paralympic Village |
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Mittwoch, 10 März 2010 |
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Nachdem am Montag auch die letzten Athletinnen und Athleten und Betreuer in Vancouver und Whistler angekommen sind, wurde die komplette Mannschaft heute unter der Leitung von Dr. Karl Quade, Chef de Mission, bei der Welcome Ceremony im Paralympischen Dorf in Whistler herzlich willkommen geheißen. Auch die Curling Mannschaft um Cheftrainer Helmar Erlewein war dafür aus Vancouver, wo sie ihren Wettbewerb bestreitet, angereist. Nach einer kurzen Begrüßungsrede durch Dorf-Bürgermeisterin Marni Abbott-Peter wurde zu den Klängen der Nationalhymne die deutsche Flagge auf dem Ceremony Plaza in der “International Zone“ des Athletendorfes gehisst. |
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Wie kommen blinde Passagiere aufs Schiff? |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Berlin - Bei der diesjährigen ITB wird erstmals ein Workshop zum richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Reiselustigen angeboten. Die Koordinierungsstelle Tourismus im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband wird Reiseveranstalter und Gästeführer schulen und ist zudem an allen Messetagen in der Halle 7.1c Stand 137 präsent. |
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Wenn die Großmutter demenzkrank ist |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Berlin - Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen, wenn ein Familienmitglied demenzkrank ist. Für sie ist es oftmals besonders schwierig zu verstehen, warum die Großmutter oder der Großvater plötzlich so viel vergisst und sich ungewöhnlich verhält. Die neue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wendet sich an Eltern, aber auch an Mitarbeiter von Beratungsstellen und anderen Einrichtungen, die junge Menschen dabei unterstützen möchten, Verständnis für Demenzkranke zu entwickeln, das Zusammensein mit einem demenzkranken Familienmitglied positiv zu gestalten und mit schwierigen Situationen, Angst und Scham fertig zu werden. Belastende Situationen treten immer wieder auf. So erzählt zum Beispiel die 16-jährige Ines: „Ich kam gar nicht damit klar, dass meine Oma mich immer angemeckert hat von wegen ‚Lass mich in Ruhe, du alte Hexe!’ Irgendwann war ich richtig krank deswegen.“ |
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Rösler auf Kuschelkurs mit Pharmaindustrie |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Berlin - Als „kaum verbrämte Klientelpolitik und nicht mehr als heiße Luft“ bezeichnet Kathrin Vogler (DIE LINKE) die Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler zur Begrenzung der Medikamentenpreise. |
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Öffnung der Krippen für alle Kinder |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Hannover - Bei der letzten Sitzung des Landesrates für Menschen mit Behinderungen, wie der Landesbehindertenrat in Anpassung der behindertenpolitischen Entwicklung ab heute heißt, hat sich dieser auch mit dem von der Niedersächsischen Landesregierung beschlossenen Modellversuch zu inklusiven Krippen auseinandergesetzt. Der Landesrat war der Ansicht, dass ein Modellversuch zwar hilfreich sein kann um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, andererseits aber nicht dazu führen darf, dass behinderte Kinder, die nicht in den Modellversuch kommen, nicht in die Krippen aufgenommen werden dürfen. Karl Finke erläuterte: „Ich bin der Ansicht, dass jedes behinderte Kind in eine Krippe aufgenommen werden kann und soll. Die jeweilige Behinderung und deren Auswirkung spielt in diesem Alter noch keine so entscheidende Rolle. Die wenigen fachlichen Fragen, die vielleicht noch bestehen, können dann in dem Modellversuch noch vertiefend geklärt werden“. |
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Der aktuelle Standard für digitale Informationen für Blinde |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Waren Abspielgeräte für Audiokassetten viele Jahre lang für blinde oder stark sehbehinderte Menschen unentbehrlich, wenn es darum ging, Informationen jeglicher Art über das Ohr statt über das Auge aufzunehmen, so heißt der aktuelle Standard für digitale Medien Daisy (Digital Accessible Information System). Daisy wurde von dem bereits 1996 gegründeten US-amerikanischen Daisy Consortium mit der Absicht entwickelt, den Übergang von analogen zu digitalen Hörbüchern zu fördern und weltweit zu standardisieren. |
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Freiwilliger Einsatz von "Hartz-IV"-Empfängern in Heimen |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Nach vorliegenden Medienberichten wurde von der SPD-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, Frau Kraft, der freiwillige Einsatz von "Hartz-IV"-Empfängern (u.a.) in Heimen vorgeschlagen. Da sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk als Lobby für pflegebedürftige Menschen, auch in Heimen, versteht, möchten wir den gemachten Vorschlag näher kennen lernen, um dann eine Bewertung vornehmen zu können. Ohne Einzelheiten zu kennen, halten wir den Vorschlag für eher problematisch und neigen zu einer Ablehnung. |
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Jede fünfte Mutter stillt nicht |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Hamburg - Muttermilch ist perfekt darauf abgestimmt, was ein Baby braucht - kein Fertigprodukt kann das ersetzen. Und sind Mutter und Kind erst einmal ein eingespieltes Team, ist das Stillen meist unkomplizierter und zudem günstiger als zu Fläschchen zu greifen. Trotzdem ist es heute nicht mehr selbstverständlich, Babys die Brust zu geben: Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) stillt jede fünfte Mutter ihr Baby überhaupt nicht mehr. Und lediglich sechs von zehn Säuglingen erhalten länger als drei Monate Muttermilch. |
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Armut alleinerziehender Frauen entschieden bekämpfen |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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In Deutschland tragen insbesondere alleinerziehende Frauen ein hohes Armutsrisiko. Aktuelle Zahlen zeigen deutlich, dass derzeit 40 Prozent aller Alleinerziehenden Hartz IV-Leistungen beziehen - davon sind 90 Prozent Frauen. Die Gründe für dieses Ungleichgewicht sind vielfältig. Vor allem die mangelnden und nur wenig flexiblen Möglichkeiten der Kinderbetreuung verschärfen die Armut der betroffenen Frauen. Zudem führt die Tatsache, dass viele Frauen mit hohen Qualifikationen unterbezahlt und oftmals nur in befristeten Arbeitsverhältnissen oder im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, zu starker sozialer Benachteiligung. |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Baierbrunn - Erstgeborene teilen nicht gerne - das ist kein Klischee, sondern Tatsache, berichtet das Apothekenmagazin "BABY und Familie" unter Berufung auf Forscher der Universität von Montpellier, Frankreich. |
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Indoor-DM in Halle an der Saal |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Berlin - 4 Meistertitel und 3 Silbermedaillen standen an diesem Wochenende als Endresultat der diesjährigen Indoor-DM in Halle an der Saale für die Berliner Teilnehmer zu Buche. Damit avancierte die Berliner Mannschaft wie schon in den Jahren zuvor zum erfolgreichsten Verein in der Erwachsenenklasse bei den Hallentitelkämpfen und konnte die Nichtteilnahme der Berlinerinnen Marianne Buggenhagen und Claudia Biene sogar locker wegstecken. |
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Behindertenorganisationen mit gemeinsamer Aktion am 5. Mai in Berlin |
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Dienstag, 09 März 2010 |
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Die Vorsitzende des Fördervereins der Bundesinitiative „Daheim statt Heim“, Silvia Schmidt und der Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes „Für Selbstbestimmung und Würde“, Dr. Ilja Seifert rufen gemeinsam mit dem SoVD sowie weiteren Behindertenvereinen und –initiativen zu einer großen Menschenkette am 5. Mai 2010 in Berlin auf. |
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Armutszeugnis zum Internationalen Frauentag |
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Montag, 08 März 2010 |
Tübingen - Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März im Jahr der Armut und Ausgrenzung 2010 fordert das baden-württembergische Frauennetzwerk LIANE mehr Verantwortung in der Landes- und Bundespolitik für die Gleichstellung, Antidiskriminierung und Armutsbekämpfung für Frauen mit Behinderung. |
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Wenn ein anderer Therapeut her soll |
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Montag, 08 März 2010 |
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Köln – Ohne Vertrauensverhältnis ist schlecht Heilen. Das gilt besonders bei seelischen Problemen. Ein Wechsel des Psychotherapeuten kann helfen – bleibt aber immer eine Angelegenheit, die wohl durchdacht sein muss. Immer wieder melden sich Versicherte bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD), um solche Schritte zu besprechen. Hier ein Beispielsfall aus Köln. |
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Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen |
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Montag, 08 März 2010 |
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Der Sprecherrat des Deutschen Behindertenrats (DBR) führte am 4. März 2010 ein erstes Gespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Hubert Hüppe. Die Mitglieder des Sprecherrats Adolf Bauer, Dr. Sigrid Arnade und Hannelore Loskill sowie der Koordinator des Arbeitsausschusses Hans-Jürgen Leutloff verdeutlichten dem Beauftragten die Forderungen des DBR zur Fortentwicklung der Behinderten- und Teilhabepolitik. |
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Montag, 08 März 2010 |
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Stuttgart - Unter dem Stress des Alltags leidet am meisten unsere Seele. Wenn die Anforderungen von Gesellschaft, Familie und Partner uns nur noch belasten, können Ängste, Verstimmungen oder gar Depressionen die Folge sein. Für diejenigen, die sich in einem Seelentief befinden, ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) eine gute Ergänzung zu den westlichen Behandlungsmethoden. „Die jahrtausendealte Heilkunst der Chinesen hilft, die angespannte Gefühlswelt zu beruhigen und persönliche Energiemuster zu erkennen“, sind Petra Hollweg und Dr. med. Wolfram Schwarz überzeugt. In ihrem Ratgeber „Fernöstliche Heilkunst für die Seele“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2010) erklären sie, wie Betroffene fernöstliche Heilverfahren selbst anwenden können. |
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Wenn pflegende Frauen krank werden |
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Montag, 08 März 2010 |
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Etwa 70 Prozent der mehr als zwei Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Oftmals sind es die Frauen, die diese Aufgabe übernehmen. Doch nur die wenigsten haben eine pflegerische Ausbildung für diese Hilfe rund um die Uhr. Die Folge sind körperliche und seelische Überlastungen, weil die eigene Gesundheit in den Hintergrund rückt. „Rückenschmerzen, chronische Erschöpfung und Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen von pflegenden Frauen“, weiß Margot Jäger, Bundesgeschäftsführerin der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung. Gerade Frauen, die neben der Pflege noch in der aktiven Erziehungs- und Familienverantwortung stehen, leiden in besonderer Weise unter der Mehrfachbelastung und der fehlenden Zeit für die eigene Gesundheit. Darum bietet die KAG Müttergenesung in ihren Kliniken spezielle Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für pflegende Frauen an. |
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Blei unter Depressions-Verdacht |
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Montag, 08 März 2010 |
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Baierbrunn - Je mehr Blei jemand im Blut hat, desto größer ist sein Risiko, an einer schweren Depression oder Panikstörung zu erkranken. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam. Die Wissenschaftler haben 2000 junge US-Bürger auf den Zusammenhang von Bleikonzentration in ihrem Blut und depressiver Erkrankung untersucht. |
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Signal für einen zukunftsfähigen Sozialstaat |
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Montag, 08 März 2010 |
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Köln/Berlin - Das Kolpingwerk Deutschland würdigt den Vorstoß von Familienministerin Schröder zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf als wertvollen gesellschaftspolitischen Impuls. "Mehr familienfreundliche Flexibilität ist nicht nur für berufstätige Eltern nötig, sondern auch für pflegende Angehörige", betont der Bundesvorsitzende des katholischen Sozialverbandes, Thomas Dörflinger MdB. Mit dem Elterngeld und dem Ausbau der Kindertagesbetreuung sei in den vergangenen Jahren einiges zu Gunsten der Eltern von Kleinkindern in Bewegung gekommen. "Darüber darf nicht verdrängt werden, dass die nächste demografische Herausforderung mit dem zunehmenden Pflegebedarf der älteren Generation schon präsent ist", ergänzt der Bundestagsabgeordnete. Der Vorschlag von Ministerin Schröder, eine zweijährige Familien-Pflegezeit mit dem Anspruch auf eine Arbeitszeitreduzierung auf 50% bei 75% des Vollzeitlohns gesetzlich abzusichern, eröffne Vorteile für die berufstätigen Pflegepersonen wie für die Unternehmen. "Ihr betriebliches Wissen geht dem Arbeitgeber nicht verloren, und die wichtige Zeit mit den und für die pflegebedürftigen Angehörigen wird ausgeweitet. Die Arbeitswelt könnte so familiengerechter werden." |
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