Erfolgreiche Muttersöhnchen
Donnerstag, 02 September 2010
Erfolg macht sexy - dies gilt nicht nur beim Menschen sondern auch bei vielen Tieren. Bonobo-Männer profitieren offenbar davon. Ein Team von Wissenschaftlern um Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat herausgefunden: Je weiter oben ein Bonobo-Männchen in der sozialen Hierarchie steht, desto erfolgreicher kann es sich mit Weibchen paaren. Aber auch wer selbst nicht so erfolgreich ist, kann bei den Weibchen punkten. Die Forscher berichten in ihrer Studie erstmalig über mütterliche Unterstützung von erwachsenen Söhnen bei ihren kämpferischen Auseinandersetzungen um den Zugang zu attraktiven Frauen. Martin Surbeck fand heraus, dass die Anwesenheit der jeweiligen Mütter den Paarungserfolg der Söhne verbessert und dazu führt, dass die Paarungen gleichmäßiger unter den Männchen verteilt sind. Da die Männer in der Gruppe verbleiben, in der sie geboren wurden und erwachsene Frauen bei Konflikten zwischen Männern intervenieren, reicht die mütterliche Fürsorge bis ins Erwachsenenalter ihrer Söhne und kann sogar deren Fortpflanzungserfolg beeinflussen. (Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. 01.09.2010)
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Gemeindefinanzen nicht zu Lasten der Teilhabe behinderter Menschen sanieren
Donnerstag, 02 September 2010
"Viele der zurzeit diskutierten Vorschläge der 'Arbeitsgruppe Standards' der Gemeindefinanzkommission wirken sich unmittelbar negativ auf die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen aus. Sie dürfen nicht umgesetzt werden“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.
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Sparpaket bedeutet massiven Sozialabbau
Donnerstag, 02 September 2010
Berlin - Zur heutigen Verabschiedung des Sparpaketes durch das Bundeskabinett erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Mit den heute verabschiedeten Sparmaßnahmen setzt die Bundesregierung alles daran, um die Kluft zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft drastisch zu vertiefen. Das so genannte "Sparpaket" ist in Wahrheit ein Kürzungspaket, das sozial benachteiligte Menschen mit voller Wucht treffen wird.
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Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben integrieren
Donnerstag, 02 September 2010
Berlin - Anlässlich der Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen ab 1. Oktober 2010 erklärt die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk MdB: Vom 1. Oktober bis 30. November 2010 finden in allen Betrieben und Dienststellen Wahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen statt. Alle beschäftigten schwerbehinderten Menschen einschließlich der Gleichgestellten sind aufgerufen, ihren Interessenvertreterinnen und -vertretern ein Mandat zu geben.
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Teilweise Zulassung von PID führt zu Urteil über lebensunwertes Leben
Donnerstag, 02 September 2010
Brüssel - "Die Erfahrung im europäischen und außereuropäischen Ausland spricht dagegen, dass man die Präimplantationsdiagnostik begrenzen kann. Der Bundestag muss daher eine Entscheidung für ein klares Verbot treffen." Dies erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP/Chrisdemokraten), Dr. med. Peter Liese (CDU), vor Journalisten in Berlin.
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Bundesfamilienministerin will Freiwilligendienste in Deutschland
Donnerstag, 02 September 2010
Gestern startete der neue Förderzeitraum für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Rund 40.000 junge Menschen haben sich für einen gesetzlich geregelten Freiwilligendienst im In- und Ausland entschieden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt das Freiwillige Engagement in Deutschland und fördert rund 19.400 Plätze im FSJ/FÖJ sowie ca. 6.700 Plätze für anerkannte Kriegsdienstverweigerer, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren. Die übrigen Plätze im FSJ und FÖJ stellen die freien Träger wie zum Beispiel Diakonie, Caritas oder Arbeiterwohlfahrt ohne die finanzielle Unterstützung des Bundes zur Verfügung.
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Neue Netzwerke im Schlaf
Donnerstag, 02 September 2010
Viele kurze Verbindungen zu nah gelegenen Gebieten, vergleichsweise wenige Verknüpfungen zu entfernten Regionen - im Gehirn sind alle Hirnregionen in einer sehr effizienten Weise miteinander verbunden. Der Informationsaustausch erfolgt hierdurch mit maximaler Geschwindigkeit bei gleichzeitig minimalem Energieaufwand. Dieses Prinzip gilt allerdings nur für das wache Gehirn. Forschern des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie im München zufolge ändert sich diese Verschaltung im Schlaf je nach Schlafphase. In leichtem Schlaf werden besonders weit entfernte Regionen mit einander verknüpft, in Tiefschlafphasen werden in erster Linie lokal Informationen ausgetauscht. Diese Entdeckung erlaubt neue Einblicke in die Funktion des Schlafes bei der Konsolidierung von Erlebten und Erfahrungen des Tages. (Journal of Neuroscience, 25. August 2010)
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Dritte Konferenz zu der UN Behindertenkonvention
Donnerstag, 02 September 2010
The third Conference of States Parties of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities opened yesterday amid calls to equally include disabled persons in community life, health and education systems, and to effectively fill planning and execution gaps in Government strategies that often fell short of addressing their needs, especially in times of conflict or natural disaster. The three-day session was convened under the theme of “Inclusion of Persons with Disabilities through the Implementation of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities”. During its first day, in two separate, multi-round elections, delegates renewed and expanded the membership of the Committee on the Rights of Persons with Disabilities — charged with reviewing periodic reports from States parties, raising concerns, if necessary, and making recommendations.
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Massenmorde der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderungen niemals vergessen
Donnerstag, 02 September 2010
Am 3. September, 14.00 Uhr, findet in der Berliner Philharmonie eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation statt. Hubert Hüppe und die Zeitzeugin Dorothea Buck sprechen zum Thema „Die Geschichte überleben und die Psychiatrie verändern“.
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1,2% weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2010
Donnerstag, 02 September 2010
Wiesbaden - Im zweiten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 27 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,2% oder gut 300 weniger als im zweiten Quartal 2009. Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 4%. 40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
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Ein Jahr Patientenverfügungsgesetz
Mittwoch, 01 September 2010
Der Humanistische Verband Deutschlands fordert ein Jahr nach Inkrafttreten des Patientenverfügungsgesetz, die Möglichkeiten zur Wahrung der eigenen Wertvorstellungen, die das Gesetz bietet, endlich mit Leben zu füllen. Zwar ist einerseits die Nachfrage nach Patientenverfügungen deutlich gestiegen, gleichzeitig treten aber verstärkt Probleme und Unsicherheiten mit älteren „Pauschalverfügungen“ auf, die noch im Geist der Beschränkung auf den Sterbeprozess abgefasst sind, wie er vor dem 1. September 2009 vorherrschte.
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Gesundheitsschutz in der Behindertenhilfe
Mittwoch, 01 September 2010
Lebensqualität schaffen - das ist das erklärte Ziel von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Dabei muss die Qualität der Arbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie für die Beschäftigten in Werkstätten stimmen. Dem Gesundheitsschutz in der Behindertenhilfe ist das BGW forum 2011 gewidmet, das vom 5. bis 7. September 2011 in Hamburg stattfindet. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) lädt Experten und Praktiker jetzt ein, ihren Fachbeitrag anzumelden.
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Tipps für Eltern mehrsprachig aufwachsender Kinder
Mittwoch, 01 September 2010
Frechen - Viele Kinder in Deutschland haben mindestens ein Elternteil, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Auf etwa 19% der Wohnbevölkerung schätzt das Statistische Bundesamt den Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund, das sind rund 15,3 Millionen Menschen. Für die Kinder kann dies eine wunderbare Chance sein, von Anfang an mit zwei, vielleicht sogar mit drei Sprachen aufzuwachsen.
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Ein Jahr Patientenverfügungsgesetz
Mittwoch, 01 September 2010
Der in einer Patientenverfügung geäußerte Wille ist grundsätzlich verbindlich und Grundlage ärztlichen Handelns. Für uns Ärztinnen und Ärzte steht außer Frage, dass jede medizinische Behandlung unter Wahrung der Menschenwürde und unter Achtung der Persönlichkeit, des Willens und der Rechte der Patienten, insbesondere des Selbstbestimmungsrechts, zu erfolgen hat. Dies gilt in gleichem Maße für im Voraus geäußerte Willensbekundungen eines Patienten.
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Neue Festbeträge ab 1. September
Mittwoch, 01 September 2010
Berlin - Mehrere Millionen Versicherte müssen ab dem 1. September für ihre Arzneimittel neu zuzahlen: Die Zahl der zuzahlungsfreien Arzneimittel hat sich binnen Jahresfrist von etwa 10.000 auf rund 5.000 halbiert. Vor einem Monat waren noch rund 8.000 Medikamente zuzahlungsbefreit. Grund dafür sind neu festgelegte Festbeträge und Zuzahlungsbefreiungsgrenzen. Die Krankenkassen wollen jährlich 460 Mio. Euro bei den Pharmaherstellern sparen, kassieren aber auch die Zuzahlungen ihrer Versicherten ein, die die Apotheken weiterleiten müssen (2009: 1,7 Mrd. Euro).
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Wenn Zahlen für Schulanfänger wie eine Fremdsprache sind
Mittwoch, 01 September 2010
Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, rät Lehrern und Eltern, schnell zu handeln, wenn Kinder keinen Zugang zu Mengen und Zahlen finden. Es könnte eine Dyskalkulie vorliegen.
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10 Jahre Modellprojekt „Zweites Leben“
Mittwoch, 01 September 2010
Regensburg – 300.000 Deutsche werden jedes Jahr Opfer einer Schädelhirnverletzung, 150.000 davon infolge eines Schlaganfalls. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Die Behandlung der Kranken wurde in den letzten Jahren immer besser. In der dringend notwendigen Nachsorge und Rehabilitation aber gibt es noch immer landesweit Defizite. In Regensburg hat ein privater Verein in den letzten zehn Jahren diese Lücke mit großem persönlichem Engagement und Spenden in sechsstelliger Höhe geschlossen. Die Initiative „Zweites Leben“ wurde mittlerweile für Rehabilitation von Schädel- und Hirnverletzten zum Modellprojekt für ganz Deutschland und der Verein für den Deutschen Engagementpreis nominiert.
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Mehr Mobilität für Atembehinderte in der Schweiz
Mittwoch, 01 September 2010
Bern - Die Lungenliga Schweiz eröffnet in Aarau, Bellinzona, Chur, Locarno, Lugano, Sion, Thun, Uster und Visp neun neue Flüssigsauerstoff-Tankstellen an zentral gelegenen Standorten. Damit wird das schweizweite Netz auf insgesamt achtzehn Tankstellen ausgebaut. Diese kostenlose Versorgung kommt Atembehinderten zugute, die auf Flüssigsauerstoff angewiesen sind und ermöglicht ihnen ein aktiveres Leben.
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Altersblindheit
Mittwoch, 01 September 2010
Aachen - Klare Vorgaben des Bundesversicherungsamtes für alle bundesweit tätigen Krankenkassen bestätigen jetzt den Anspruch von Patienten mit Altersabhängiger Makula-Degeneration (AMD) auf eine zugelassene Therapie bei einem Augenarzt ihrer Wahl. »Die Klarstellungen der Aufsichtsbehörde gegenüber den Krankenkassen sind ein Durchbruch für AMD-Patienten«, erklärt Ute Palm, Vorstandsmitglied von PRO RETINA Deutschland e.V.
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CJD gibt Chancen nicht nur im Fernsehen
Mittwoch, 01 September 2010
Die junge, alleinerziehende Mutter, der Ex-Häftling und der Schulabbrecher – sie alle haben auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Trotzdem sind sie etwas wert und können bei entsprechender Förderung auch Leistung zeigen. Das veranschaulicht eine aktuelle Doku-Serie im Fernsehen rund um ein Hamburger Restaurant. Im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD –die Chancengeber) ist es seit mehr als 60 Jahren Alltag, solchen Menschen wieder eine Perspektive zu geben und sie in die Gesellschaft zu integrieren.
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Alle Gene auf einmal
Dienstag, 31 August 2010
Seltene Erkrankungen sind in ihrer Mehrzahl genetisch bedingt, aber trotz großer Fortschritte in der Genomforschung bleibt die Ursache bei den meisten unklar. Die Aufdeckung des Defektes ist jedoch Voraussetzung für eine definitive Diagnose und die Entwicklung von neuartigen Therapiekonzepten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik und des Instituts für Medizinische Genetik der Charité in Berlin haben nun ein neues Verfahren benutzt, mit dem alle Gene des menschlichen Genoms auf einmal analysiert werden können. Das Verfahren wurde erstmals bei drei Kindern einer Familie angewandt, die an einer seltenen Form der geistigen Behinderung leiden (Mabry Syndrom). Die Analyse ergab eine Veränderung im Gen PIGV, die dazu führt, dass Proteine wie z.B. die Alkalische Phosphatase nicht mehr auf der Membranoberfläche der Zellen verankert werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass neue Verfahren der Genomsequenzierung geeignet sind, individuelle Veränderungen im Erbgut aufzuspüren und als Ursache für seltene Erkrankungen zu identifizieren. (Nature Genetics, 29. August 2010)
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Krankenhäuser noch sicherer machen
Dienstag, 31 August 2010
Berlin - Forschung kann einen entscheidenden Beitrag leisten, die Hygiene in Krankenhäusern zu verbessern. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel am Freitag in Berlin hingewiesen. "Unser Ziel muss es sein, Bakterien in Krankenhäusern so zuverlässig und schnell wie möglich aufzuspüren", sagte Rachel. "Damit uns das gelingt und Krankenhäuser noch sicherer werden, fördern wir Forschungsprojekte in diesem Bereich."
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Bevölkerung stellt sich hinter Regelschulbesuch behinderter Kinder
Dienstag, 31 August 2010
„In Deutschland gibt es eine breite Mehrheit von über 60 Prozent der Bevölkerung für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen, quer durch alle politischen Lager“, verdeutlichte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen mit Hinweis auf eine jüngst veröffentlichte repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung zur Schule der Zukunft.
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Mehr Personal würde Hygiene verbessern
Dienstag, 31 August 2010
Berlin – Anlässlich mehrerer Hygieneskandale in deutschen Krankenhäusern fordert der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), Bundesarbeitsgemeinschaft der Pflegeorganisationen und des Hebammenwesens, eine konsequente Umsetzung bestehender gesetzlicher Regelungen. „Der politische Ruf nach mehr gesetzlichen Regelungen geht an der Realität vorbei“, so Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. Ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Situation wäre die konsequente Umsetzung der existierenden Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, so Westerfellhaus weiter. Der DPR mahnt angesichts der Ländervergleiche zugleich an, nicht nur Infektionszahlen zu vergleichen, sondern auch die abweichende Infrastruktur im Bereich Hygiene und die unterschiedlichen Zahlen der Perso- nalausstattung zu berücksichtigen. In der besseren Personalausstattung, der Umsetzung der Hygienegesetze und in der räumlichen Ausstattung (mehr Ein- und Zweibettzimmer) in den Niederlanden sind nämlich nach Auffassung des DPR die Hauptursachen für deren niedrigere Infektionsraten zu sehen.
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Sicherer Umgang mit Lebensmitteln
Dienstag, 31 August 2010
Düsseldorf - Vorsicht bei der Verarbeitung von rohen Eiern, Mayonnaisen, Geflügel­produkten und Grillfleisch ist besonders bei sommerlich warmen Tempe­raturen angebracht. „Wenn Salate, rohe Fleisch- und Fischwaren oder die cremige Nachspeise zu lange in der Hitze stehen, können schon wenige Bissen gehörig auf den Magen schlagen“, warnt die Verbrau­cherzentrale NRW. Krankheitserreger wie Salmonellen, Listerien oder andere Mikroorganismen machen sich breit, wenn Grillwürstchen, Kartoffelsalat, Tiramisu und Co. unsachgemäß zubereitet und gelagert werden. Besonders bei älteren Menschen oder bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem können verdorbene Speisen gehörig auf Magen und Darm schlagen. Gesundheitliche Komplikationen sind nicht ausgeschlossen. Aber auch Kinder und Schwangere reagieren empfind­lich. Damit Grillen, Gartenfeste oder Essgenuss auf dem Balkon keinen üblen Nachgeschmack hinterlassen, sollten ein paar einfache Tipps zum Umgang mit kulinarischen Köstlichkeiten beachtet werden:
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Ratgeber zu Psychotherapien
Dienstag, 31 August 2010
Düsseldorf - Menschen, die beruflich hundert Prozent geben und quasi immer „brennen“, laufen Gefahr, dass die Energie-Akkus sich völlig leeren. Begleiter einer starken Erschöpfung sind oft psychosomatischen Erkrankungen oder Dep­ressionen. Betroffene, die professionelle Hilfe suchen wollen, haben jedoch oftmals Angst, an einen unseriösen Therapeuten zu geraten.
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Pflegenotstand - Prioritäten setzen
Dienstag, 31 August 2010
Ich habe als Vertreter von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass die IHK – Mittlerer Niederrhein - einen Arbeitskreis Gesundheitswirtschaft eingerichtet hat. Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete darüber am 28.08.2010 im Wirtschaftsteil (C 4).
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Sich wieder spüren
Dienstag, 31 August 2010
Baierbrunn - Schwerkranke, zum Beispiel Demente oder Patienten nach einem schweren Schlaganfall, haben oft Probleme, sich zu spüren und ihre Umwelt wahrzunehmen. Dadurch verlieren sie die Orientierung und einen Teil ihrer Identität. Mit Hilfe der "Basalen Stimulation" können Pflegende diesen Patienten das Leben wesentlich erleichtern.
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Über 300 neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer im BBW
Dienstag, 31 August 2010
Am 1. September 2010 starten insgesamt 302 junge Menschen mit Behinderung ihr Berufsleben im Berufsbildungswerk in der Potsdamer Steinstraße. 135 von ihnen nehmen an einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) teil, die sie auf eine Ausbildung vorbereiten soll; die anderen 167 beginnen eine Ausbildung in einem der 30 angebotenen Berufe aus den Bereichen Wirtschaft & Verwaltung, Druck & Medien, Ernährung & Hauswirtschaft, Metall-, Holz- oder Orthopädietechnik. Medizinische, Psychologische und Sozialpädagogische Fachdienste fördern die Jugendlichen während ihrer Zeit im BBW. Coaches und Arbeitsassistenten begleiten sie bei Bedarf während der Ausbildung oder Berufsschule. In den fünf Internatsgebäuden auf dem Hauptgelände können zurzeit gut 320 Jugendliche wohnen. Dazu kommen 120 Internatsplätze an zwei Standorten im nahen Kleinmachnow.
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Wohnen, wo alle leben!
Montag, 30 August 2010
Hannover - Die Diakonieeinrichtung Lobetal-Arbeit e.V. in Celle hat begonnen, die zentralen Wohneinheiten für behinderte Menschen aufzulösen. Pastor Carsten Bräumer, Leiter der Einrichtung, stellte das Projekt bei der 3. Quartalstagung des Landesbehindertenbeirats 2010 unter Leitung von Karl Finke, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, vor.
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Denken, Fühlen, Handeln
Montag, 30 August 2010
Freude, Angst, Traurigkeit oder Ärger sind Reaktionen auf die Herausforderungen des Lebens. Sie sind als Basisemotionen in allen Kulturen zu finden. Doch Gefühle sind keine bloße Laune der Natur, sie sind Voraussetzung für zwischenmenschliche Interaktion und unser Handeln. Denn ohne Gefühlsregungen ginge uns die Grundlage für einen gelingenden Alltag verloren. Empfindungen sind außerdem eng mit kognitiven Prozessen verknüpft. Sie sind unentbehrlich für die Fähigkeit zum Lernen sowie für vernünftiges Entscheiden.
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